Volkswagen stellt “Auffälligkeiten” bei Kontrolle der neuen Abgas-Software fest


Kurz­fris­tig und vor­sorg­lich wur­de gemein­sam ent­schie­den, die lau­fen­de Umset­zung der tech­ni­schen Lösun­gen für Die­sel­fahr­zeu­ge mit 1,2-Liter-Motoren des Typs EA189 zunächst aus­zu­set­zen”, erklär­te das Unter­neh­men wei­ter. Das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um teil­te mit, das Pro­blem sei bekannt. “Der Vor­gang ist in Prü­fung beim Kraft­fahrt-Bun­des­amt.” VW beton­te : “Bereits für Anfang Janu­ar sind Ter­mi­ne ver­ein­bart wor­den, um die wei­te­re Prü­fung und Ana­ly­se gemein­sam mit Hoch­druck vor­an zu trei­ben.” Der Auto­bau­er hat­te im August 2015 gegen­über den US-Behör­den ein­ge­stan­den, welt­weit bei Mil­lio­nen Die­sel­mo­to­ren die Abgas­rei­ni­gung mani­pu­liert zu haben. (dpa)

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Volkswagen kündigt bundesweite Verschrottung alter Diesel gegen hohe Prämien


Auto­be­sit­zer, die den Umtausch wol­len, erhal­ten dem­nach eine Prä­mie — die­se soll den Anga­ben zufol­ge in der Spit­ze und für die beson­ders gro­ßen Model­le bei bis zu 10.000 Euro lie­gen. Ziel ist, dro­hen­de Fahr­ver­bo­te zu ver­hin­dern. 

In den 14 Städ­ten soll es zusätz­lich zu Umtausch­prä­mi­en ein Son­der­pro­gramm für Die­sel-Autos der Abgas­nor­men 4 und 5 geben. Dazu zählt laut Bild eine güns­ti­ge­re Finan­zie­rung. Ein Volks­wa­gen-Spre­cher kün­dig­te an, am Don­ners­tag wer­de der Kon­zern sich zu den Details des Die­sel­um­tausch­pro­gramms äußern.

Im kürz­lich vor­ge­stell­ten Die­sel-Kon­zept der Bun­des­re­gie­rung sind Hard­ware-Nach­rüs­tun­gen für Euro-5-Die­sel neben Umtausch­ak­tio­nen als Mög­lich­keit vor­ge­se­hen, um die Luft in Städ­ten mit hoher Schad­stoff­be­las­tung zu ver­bes­sern. (dpa)

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Drohender Kurzschluss : Volkswagen ruft 700.000 Autos zurück


Betrof­fen sind dem­nach Fahr­zeu­ge der aktu­el­len Modell­ge­nera­ti­on, die bis zum 5. Juli her­ge­stellt wur­den. Ein Kurz­schluss kann laut Bericht einen Schmor­scha­den am Dach­him­mel ver­ur­sa­chen, im schlimms­ten Fall kön­ne es zum Brand kom­men. Bis zur Repa­ra­tur könn­ten die Besit­zer ihr Auto aber wei­ter nut­zen.

Ers­tes Zei­chen eines Kurz­schlus­ses sei, dass die soge­nann­te Ambi­en­te­be­leuch­tung aus­fal­le, sag­te der Spre­cher. Das sei ein Hin­weis dar­auf, dass Feuch­tig­keit in das Steu­er­mo­dul ein­zu­drin­gen begin­ne. Soll­ten bereits ers­te brau­ne Fle­cken zu sehen sein, soll­ten die Auto­be­sit­zer direkt zur nächs­ten Werk­statt fah­ren. An der Abhil­fe arbei­te der Auto­bau­er noch, die Ver­su­che soll­ten aber “kurz­fris­tig” abge­schlos­sen wer­den.

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In Deutsch­land sind etwa 30.000 Fahr­zeu­ge vom Typ Tigu­an und rund 22.500 Tou­ran betrof­fen. Es geht um Autos, die mit gro­ßem Schie­be­dach und der Ambi­en­te­be­leuch­tung aus­ge­stat­tet sind. (dpa)

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Schon wieder juristischer Ärger : Volkswagen droht eine erneute Milliardenklage


Die Rede ist von rund zwei Mil­li­ar­den Euro : Die Unter­neh­mens­grup­pe Pre­vent, deren Fir­men Auto­her­stel­ler mit Tei­len aller Art belie­fern, will nach einem Medi­en­be­richt den Volks­wa­gen-Kon­zern auf Scha­den­er­satz ver­kla­gen. Denn die Wolfs­bur­ger haben kürz­lich meh­re­re Auf­trä­ge frist­los gekün­digt. Der Auto-Zulie­fe­rer, hin­ter dem die bos­ni­sche Inves­to­ren­fa­mi­lie Has­tor steht, will sich das offen­bar nicht gefal­len las­sen. Zudem sol­le eine Straf­an­zei­ge wegen “Ein­ge­hungs­be­trug” hin­zu­kom­men, sag­te ein Unter­neh­mens­spre­cher der Süd­deut­schen Zei­tung (SZ). Grund dafür sei, dass der Wolfs­bur­ger Auto­her­stel­ler nie vor­ge­habt habe, eine mit Pre­vent-Fir­men ein­ge­gan­ge­ne Ver­ein­ba­rung auch ein­zu­hal­ten.

Mit dem Aufbau anderer Lieferquellen konnte VW die Vereinbarung mit Prevent-Gruppe kündigen

Damit eska­liert der seit nun­mehr zwei Jah­ren andau­ern­de Streit zwi­schen Pre­vent und Volks­wa­gen (VW). Nach einem gekün­dig­ten Auf­trag hat­te ein Lie­fer­stopp bei den Pre­vent-Unter­neh­men ES Guss aus Schön­hei­de und Car Trim aus Plau­en im August 2016 in meh­re­ren VW-Fabri­ken die Bän­der still­ste­hen las­sen. Die Zulie­fer­fir­men stel­len Sitz­be­zü­ge und Getrie­be­tei­le her. Unter ande­rem war auch die Pro­duk­ti­on des VW Golf im Stamm­werk Wolfs­burg durch den Lie­fer­streik beein­träch­tigt. Damals unter­zeich­ne­te Volks­wa­gen eine Ver­ein­ba­rung über die wei­te­re Zusam­men­ar­beit mit der Zulie­ferergrup­pe, die aus der Sicht der Wolfs­bur­ger aber erzwun­gen war.

Im März die­ses Jah­res kün­dig­te Pre­vent Ent­las­sun­gen und Kurz­ar­beit an sei­nen Stand­or­ten Schön­hei­de, Plau­en und Sten­dal an, weil VW Ver­trä­ge frist­los gekün­digt habe. Der Auto­bau­er hat­te dazu erklärt : “Volks­wa­gen ist auf eine jeder­zeit plan­ba­re und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit mit sei­nen Lie­fe­ran­ten ange­wie­sen.” Daher wür­den bestehen­de Geschäfts­be­zie­hun­gen regel­mä­ßig über­prüft. Die Aus­set­zung der Belie­fe­rung 2016 soll aus der Sicht der Wolfs­bur­ger eine “unrecht­mä­ßi­ge” Akti­on gewe­sen sein, die den Auto­mo­bil­her­stel­ler in eine Zwangs­la­ge gebracht habe. Damals soll dem Kon­zern ein hoher Mil­lio­nen­scha­den ent­stan­den wor­den sein.

Im Auftrag von VW sollen angeblich Prevent-Mitarbeiter bespitzelt worden sein

Bereits vor ein­ein­halb Jah­ren hat­te der dama­li­ge VW-Kon­zern­chef Mat­thi­as Mül­ler ange­kün­digt, die Lie­fer­ket­ten zu über­prü­fen, um beim Aus­fall zen­tra­ler Part­ner die Schä­den begren­zen zu kön­nen. Erst jetzt, nach dem Auf­bau ande­rer Lie­fer­quel­len, kön­ne VW dage­gen vor­ge­hen, berich­tet die SZ. Die­se ange­kün­dig­te Mil­li­ar­den­kla­ge ent­beh­re aus Sicht des VW-Kon­zerns “jeg­li­cher Grund­la­ge”, sag­te ein Spre­cher gegen­über der Zei­tung. “Die Tat­sa­che, dass wir die Ver­ein­ba­rung für anfecht­bar hal­ten, haben wir der Pre­vent-Grup­pe von Anfang an mit­ge­teilt”, wird VW-Sei­te zitiert.

Erst vor ein paar Tagen berich­te­te Bild am Sonn­tag über angeb­lich im Auf­trag von VW bespit­zel­te Pre­vent-Mit­ar­bei­ter. Der Wolfs­bur­ger Kon­zern wies das mit Nach­druck zurück. Nach Infor­ma­tio­nen der Zei­tung aber soll­te eine Fir­ma aus Ber­lin Infor­ma­tio­nen zu meh­re­ren “Ziel­per­so­nen” bei Pre­vent zusam­men­tra­gen. Dabei sei­en sogar Pri­vat­adres­sen von Mit­glie­dern der Eigen­tü­mer-Fami­lie und aus dem Manage­ment ins Visier genom­men wor­den.

VW erklär­te dazu, man habe in einer Aus­nah­me­si­tua­ti­on “Recher­chen über die (Prevent-)Gruppe in Auf­trag gege­ben, ins­be­son­de­re um mehr Trans­pa­renz über deren Struk­tu­ren und Netz­werk zu bekom­men”. Nach allem, was man der­zeit wis­se, sei­en das jedoch “stets im Rah­men der recht­li­chen Vor­schrif­ten” gesche­hen. Pre­vent for­der­te dar­auf­hin den neu­en Volks­wa­gen-Kon­zern­chef Her­bert Diess auf, die Vor­wür­fe rasch zu unter­su­chen. “Das Vor­ge­hen von VW hat uns zutiefst scho­ckiert, vor allem, weil offen­bar auch das Pri­vat­le­ben von Mit­ar­bei­tern aus­ge­forscht wur­de.”

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Volkswagen verlängert Umtauschprämie für alte Diesel


Wegen der star­ken Nach­fra­ge hat­ten die Kon­zern­mar­ken VW, Audi, Seat, Sko­da und VW Nutz­fahr­zeu­ge den Bonus für Alt­au­tos zuvor bereits bis Ende März ver­län­gert. Ange­sichts dro­hen­der Fahr­ver­bo­te wol­len die Kon­zern­mar­ken ihre Kun­den mit Euro-6-Die­sel-Neu­wa­gen zudem ab Anfang April mit einem soge­nann­ten Mobi­li­täts­ver­spre­chen bei der Stan­ge hal­ten.

Soll­te es zu Fahr­ver­bo­ten kom­men, könn­ten die Kun­den die­ses Ver­spre­chen je nach Leis­tungs­an­ge­bot der jewei­li­gen Mar­ke in Anspruch neh­men, teil­te VW mit. Im Fall der Kern­mar­ke VW Pkw bedeu­tet dies, dass zwi­schen dem 1. April und dem Jah­res­en­de 2018 beim Kauf eines Neu- oder Jah­res­wa­gens mit Die­sel­mo­tor eine Garan­tie gewährt wird, die drei Jah­re ab Kauf gilt. Soll­ten Kun­den von Fahr­ver­bo­ten betrof­fen sein, soll dem­nach der Händ­ler anbie­ten, den Wagen zum Zeit­wert zurück­zu­kau­fen — sofern der betref­fen­de Kun­de dem Händ­ler im Gegen­zug einen Neu- oder Jah­res­wa­gen abnimmt, dem kein Fahr­ver­bot droht. (dpa)

Mehr zum The­ma — Dro­hen­de Kla­ge­wel­le : Die­sel­fah­rer wol­len Nach­rüs­tung nicht selbst bezah­len

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Volkswagen ruft 5.000 Audis in Russland zurück


Die „Volks­wa­gen Group Rus“ (Toch­ter­un­ter­neh­men der Volks­wa­gen AG) wird fast 5.000 Autos der Model­le Audi A4, A5 und Q5 zurück­ru­fen, die in Russ­land von 2011 bis 2016 ver­kauft wor­den waren. Das hat am Diens­tag die rus­si­sche Behör­de für tech­ni­sche Rege­lung und Metro­lo­gie (Rosstan­dart) auf ihrer Web­sei­te mit­ge­teilt.
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Volkswagen will 2020 seine Elektroautos auf den Markt bringen


Preview Der deut­sche Auto­kon­zern Volks­wa­gen hat vor, die Seri­en­her­stel­lung von Elek­tro­au­tos im Jahr 2020 zu star­ten. Das erklär­te teil­te VW-Gene­ral­di­rek­tor Her­bert Diess mit. Damit will das Unter­neh­men die CO2-Zie­le der Euro­päi­schen Uni­on errei­chen : Nach EU-Anfor­de­run­gen darf der CO2-Aus­stoß ab 2021 bei allen Neu­wa­gen höchs­tens 95g/km betra­gen.
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