Mit Erlaubnis der Rada – ukrainischer Grenzschutz darf ohne Vorwarnung das Feuer eröffnen


Ohne Vor­war­nung darf der ukrai­ni­sche Grenz­schutz das Feu­er eröff­nen, wenn dies “zur Abwehr eines bewaff­ne­ten Über­falls oder eines Ein­falls bewaff­ne­ter mili­tä­ri­scher Grup­pen oder Ver­bre­cher­grup­pie­run­gen auf das Ter­ri­to­ri­um der Ukrai­ne ; zur [erzwun­ge­nen] Bei­le­gung bewaff­ne­ter Kon­flik­te und Pro­vo­ka­tio­nen ; zur Abwehr eines Über­falls […] auf mili­tä­ri­sche und zivi­le Schif­fe und Boo­te des Staat­li­chen Grenz­schutz­diens­tes der Ukrai­ne oder ande­re zivi­le Was­ser­fahr­zeu­ge der Ukrai­ne” die­ne, zitiert die rus­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur RIA Nowos­ti die Ver­ord­nung des ukrai­ni­schen Par­la­ments. Warn­schüs­se, die Schif­fe etwa bei Ver­fol­gung von Grenz­ver­stö­ßen abge­ben dür­fen, wer­den in einem sepa­ra­ten Punkt des Doku­ments bespro­chen.

Fer­ner führt die­ses Doku­ment eine soge­nann­te “angren­zen­de Zone” der Ukrai­ne zur See ein und legt die­se fest : Dies ist eine Zone in der offe­nen See, die an ein ter­ri­to­ria­les See­ge­wäs­ser der Ukrai­ne angrenzt, des­sen Außen­gren­ze wie­der­um nicht wei­ter als 24 See­mei­len vom Ufer ent­fernt ver­läuft. Die “angren­zen­de Zone” zur See soll 12 See­mei­len breit sein.

Mehr zum The­ma – Wie der Kon­flikt im Asow­schen Meer begann : Die Fest­set­zung des rus­si­schen Fisch­kut­ters “Nord”

RT Deutsch