Irischer Flughafen wegen Drohnen-Alarm vorübergehend geschlossen


Der Air­port Gat­wick war kurz vor Weih­nach­ten gleich für meh­re­re Tage durch Droh­nen lahm­ge­legt. Mehr als 100 Zeu­gen — dar­un­ter Pilo­ten und Poli­zis­ten — hat­ten die Objek­te dort gesich­tet. Etwa 1.000 Flü­ge wur­den damals aus Sicher­heits­grün­den gestri­chen oder umge­lei­tet. Betrof­fen waren in Gat­wick 140.000 Pas­sa­gie­re. Die Täter wur­den bis­lang nicht gefasst, ein fest­ge­nom­me­nes Paar erwies sich als unschul­dig.

Nur drei Wochen spä­ter traf es den Flug­ha­fen Heathrow : Wegen einer Droh­nen­sich­tung wur­den dort kurz­zei­tig alle Abflü­ge aus­ge­setzt. Rund eine Stun­de lang durf­te kei­ne Maschi­ne abhe­ben, bevor Euro­pas größ­ter Flug­ha­fen­schließ­lich Ent­war­nung gab. Poli­zei und Mili­tär wur­den zu Hil­fe geru­fen, um wei­te­re Stö­run­gen im Flug­ver­kehr zu ver­hin­dern. Heathrow gehört zu den wich­tigs­ten Dreh­kreu­zen welt­weit. (dpa)

Mehr zum The­ma — Bun­des­wehr rüs­tet zur Abwehr von Droh­nen auf

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Wegen Essstörung : Zwei Kilo Steine und Münzen aus Magen entfernt


Zuerst woll­ten die Ärz­te alle von dem Pati­en­ten ver­schluck­ten Gegen­stän­de mit einem Gastro­skop ent­fer­nen. Da es jedoch zu vie­le waren, muss­ten die Chir­ur­gen zum Mes­ser grei­fen. Bei dem Ein­griff wur­den aus dem Magen des 54-Jäh­ri­gen rund zwei Kilo­gramm Stei­ne, Mün­zen und Fla­schen­ver­schlüs­se her­aus­ge­holt. Nach neun Tagen im Kran­ken­haus durf­te der Mann zurück nach Hau­se. Der Fall war nach Anga­ben der Ärz­te recht unge­wöhn­lich, weil es meis­tens Kin­der sei­en, die Gegen­stän­de aus Ver­se­hen ver­schluck­ten. Außer­dem habe sich der Pati­ent über kei­nen Brech­reiz beschwert. (Dai­ly Mail)

Mehr zum The­ma — 3,5 Kilo Haa­re im Magen : Kasa­chi­sche Chir­ur­gen ret­ten Mäd­chen mit Ess­stö­rung

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Wegen Kritik an Kopftuch : Chefin von Schwedischem Schwimmverband muss zurücktreten


Die Vor­sit­zen­de des Schwe­di­schen Schwimm­ver­ban­des (SSF), Ulla Gus­tavs­son, hat von ihrem Pos­ten zurück­tre­ten müs­sen, nach­dem sie die Ver­öf­fent­li­chung eines Bil­des mit kopf­tuch­tra­gen­den Mäd­chen auf der offi­zi­el­len Web­sei­te des Schwe­di­schen Sport­ver­ban­des (RF) kri­ti­sier­te. Das berich­ten schwe­di­sche Medi­en.
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Händler nehmen Katy-Perry-Schuhe wegen Rassismus-Vorwürfen vom Markt


Die Sän­ge­rin erklär­te, dass sie nicht vor­hat­te, jeman­den zu ver­let­zen : “Ich war trau­rig, als ich dar­auf auf­merk­sam wur­de, dass sie mit schmerz­haf­ten Bil­dern ver­gli­chen wer­den, die an Black­face erin­nern”, kom­men­tier­te Per­ry. Auf der offi­zi­el­len Web­sei­te der Mar­ke sind die Schu­he nicht mehr erhält­lich.

Twit­ter-Nut­zer scherz­ten, dass die Schu­he gut zu einem Guc­ci-Pull­over pas­sen wür­den, der kürz­lich eben­so auf­grund von Ras­sis­mus-Vor­wür­fen vom Markt genom­men wur­de.

Mehr zum The­ma — Nach Ras­sis­mus-Vor­wür­fen : Guc­ci zieht Pull­over von Markt zurück

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Kolumbien : Tierarzt wegen Heroinschmuggels in lebenden Hundewelpen zu sechs Jahre Haft verurteilt


And­res Lopez Elo­rez gab sei­ne Schuld im Sep­tem­ber letz­ten Jah­res zu. Der Mann soll einen Bau­ern­hof in Kolum­bi­en gemie­tet haben, wo er die Tie­re auf­zog und ihre Mägen heim­lich mit Hero­in füll­te. Am 1. Janu­ar 2005 durch­such­te die Poli­zei den Bau­ern­hof und beschlag­nahm­te 17 Säcke flüs­si­gen Hero­ins. Der 39-Jäh­ri­ge wur­de im Jahr 2015 in Spa­ni­en ver­haf­tet und drei Jah­re spä­ter an die USA aus­ge­lie­fert.

Mehr zum The­ma — Tier­schutz­ver­ein : Fäl­le von Hanf-Kon­sum durch Haus­tie­re in den USA um fast 800 Pro­zent gestie­gen

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Japanische Polizei ermittelt wegen mutmaßlicher Online-Versteigerung von radioaktivem Uran


Ein Glas­be­häl­ter mit Pul­ver­stoff unter dem Namen “Uran 99,9 Pro­zent” sei auf einer Auk­ti­ons­platt­form von Yahoo zum Kauf ange­bo­ten wor­den, schreibt die Zei­tung The Japan Times. Die japa­ni­sche Atom­re­gu­lie­rungs­be­hör­de wur­de im Novem­ber 2017 als ers­te über das dubio­se Auk­ti­ons­gut infor­miert und ver­stän­dig­te dar­auf­hin die Sicher­heits­kräf­te. Dem Por­tal Mai­ni­chi zufol­ge soll der Ver­käu­fer die Sub­stanz eben­so im Netz aus dem Aus­land bestellt haben. Ers­te Pro­ben des Pul­vers bestä­tig­ten, dass es radio­ak­tiv ist. Ob es sich dabei um abge­rei­cher­tes Uran oder um ein Kon­zen­trat han­delt, sei bis­her unbe­kannt.

Die japa­ni­sche Gesetz­ge­bung ver­bie­tet strengs­tens den Trans­port von nuklea­ren Brenn­stof­fen und bestraft jeg­li­che Ver­stö­ße mit bis zu einem Jahr Haft oder einer Mil­li­on Yen (knapp 8.000 Euro).

Mehr zum The­ma — Ein Jahr nach Dieb­stahl : Poli­zei in Texas soll Suche nach radio­ak­ti­vem Mate­ri­al auf­ge­ge­ben haben

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Wegen drohender Abschiebung : Kirche hält 96-Tage Gottesdienst


Fami­lie Tam­ra­zy­an, die aus den Eltern und drei Kin­dern besteht, ist im Jahr 2010 aus poli­ti­schen Grün­den in die Nie­der­lan­de geflo­hen. Ende des Jah­res 2018 wur­de ihr Asyl­an­trag abge­lehnt. Die Fami­lie soll­te abge­scho­ben wer­den. Doch eine evan­ge­li­sche Kir­che in den Haag hat einen Aus­weg gefun­den und den Asyl­su­chen­den Obdach gewährt. Rund um die Uhr wur­de dort Got­tes­dienst gehal­ten, die Pfar­rer wech­sel­ten sich ab. Nun hat die nie­der­län­di­sche Regie­rung den Flücht­lin­gen erlaubt, im Land zu blei­ben. Die Fami­lie dank­te auf Twit­ter allen, die sie unter­stützt und am Non-Stop-Got­tes­dienst teil­ge­nom­men haben. 

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A church in The Hague, the Nether­lands, has suc­cess­ful­ly pre­ven­ted the depor­ta­ti­on of five mem­bers of an Arme­ni­an refu­gee fami­ly by hol­ding an around-the-clock ser­vice that las­ted 96 days. Bethel Church took advan­ta­ge of an obscu­re Dutch law that for­bids poli­ce to inter­rupt church ser­vices and star­ted a ser­vice on Octo­ber 26 in order to pro­tect Hayar­pi, Warduhi and Sey­ran, the three child­ren from the Tam­ra­zy­an fami­ly, and their par­ents — who were see­king sanc­tua­ry in the church — from being arrested and sent back to Arme­nia. More than 550 pas­tors from about 20 deno­mi­na­ti­ons across Euro­pe rota­ted through Bethel Church to keep the ser­vice going, accord­ing to the New York Times. The Tam­ra­zy­an fami­ly has been in the coun­try sin­ce 2010 after being forced to flee Arme­nia for poli­ti­cal rea­sons. The Dutch government repeated­ly tried to deny the fami­ly asyl­um and was only suc­cess­ful on its third attempt. Howe­ver, the three child­ren had been in the coun­try for more than five years by then and were eli­gi­ble for an amnes­ty under a law that was enac­ted in 2013, accord­ing to the New York Times. After 96 days and fol­lo­wing a peti­ti­on signed by more than 250,000 peop­le cal­ling for a chan­ge to the law, Bethel Church was able to end its ser­vice on Tues­day, when the Dutch government agreed to reas­sess the cases for up to 700 fami­lies who were listed for depor­ta­ti­on despi­te having lived in the coun­try for more than a deca­de in some cases. Click the link in bio for the full sto­ry 👆 (📷: Peter Was­sing, Get­ty, AP) — #bethelchurch #tam­ra­zy­an #church #chris­ti­an­church #pas­tor #pas­tors #minis­ter #chris­ti­an #chris­tia­ni­ty #refu­gee #refu­gees #refu­ge­echild­ren #refu­gees­wel­co­me #asyl­um #shel­ter #sanc­tua­ry #resett­le­ment #depor­ta­ti­on #fami­ly #fami­lies #the­ha­gue #nether­lands #dutch #ker­ka­si­el #ker­ka­si­el­be­thel #asiel­zo­eker #asiel­zo­ekers #den­haag #neder­land #kin­der­par­don

Публикация от Buzz­Feed World (@world)

Mehr zum The­ma — Geflüch­te­te Sau­di-Ara­be­rin erhält Asyl in Kana­da

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Nach Anti-Terror-Einsatz : Haftbefehl gegen festgenommenen Iraker auch wegen Drogenhandels


In dem Zusam­men­hang sei­en am Don­ners­tag auch meh­re­re Objek­te in Lud­wigs­lust und eines im nahe gele­ge­nen Ort Gra­bow durch­sucht wor­den. Dro­gen oder Waf­fen sei­en aber nicht gefun­den wor­den. Im Zuge der Ermitt­lun­gen sei auch gegen einen wei­te­ren 40 Jah­re alten Ira­ker aus Lud­wigs­lust Haft­be­fehl erlas­sen wor­den.

Walid Kha­led Y.Y. war im Zusam­men­hang mit den Ermitt­lun­gen gegen die drei mut­maß­li­chen Ter­ro­ris­ten im Kreis Dith­mar­schen in Schles­wig-Hol­stein fest­ge­nom­men wor­den. Die Staats­an­walt­schaft hat­te am Don­ners­tag einen Haft­an­trag beim Amts­ge­richt gegen den Mann ein­ge­reicht. Laut Bun­des­an­walt­schaft steht der 34-Jäh­ri­ge im Ver­dacht, eine Pis­to­le vom Typ Maka­rov ange­bo­ten zu haben, die bei einem geplan­ten Anschlag benutzt wer­den soll­te.

Unter­des­sen sit­zen alle drei beim Anti-Ter­ror-Ein­satz vom Mitt­woch in Schles­wig-Hol­stein fest­ge­nom­me­nen Män­ner in Unter­su­chungs­haft. Die 23 Jah­re alten Shahin F. und Hersh F. wird vor­ge­wor­fen, in Deutsch­land einen isla­mis­tisch moti­vier­ten Ter­ror­an­schlag geplant zu haben. Der 36 Jah­re alte Rauf S. soll bei den Pla­nun­gen gehol­fen haben. (dpa)

Mehr zum The­ma — Drei Ira­ker wegen Ter­ror­ver­dachts in Schles­wig-Hol­stein fest­ge­nom­men

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Prozessbeginn wegen Brandanschlags auf zwei obdachlose Männer


Der Mann soll die Opfer nach einem Streit mit Ben­zin über­gos­sen und ange­zün­det haben. Ein 47 Jah­re alter Geschä­dig­ter erlag Mona­te spä­ter sei­nen schwe­ren Ver­bren­nun­gen. Ein damals 62-Jäh­ri­ger erlitt leich­te­re Ver­let­zun­gen.

Der 48-Jäh­ri­ge war den Ermitt­lun­gen zufol­ge am 22. Juli 2018 mit den Opfern, mit denen er nach den Ermitt­lun­gen zuvor mehr­fach gezecht hat­te, in einen Streit gera­ten. Gegen 23 Uhr sei er an die auf dem Vor­platz des S-Bahn­ho­fes Schö­ne­wei­de sit­zen­den Män­ner her­an­ge­tre­ten und habe sie mit zuvor gekauf­ten Ben­zin über­gos­sen, heißt es in der Ankla­ge. Aus Wut und Ver­är­ge­rung soll er die bei­den Obdach­lo­sen, die gera­de ihr Nacht­la­ger vor­be­rei­tet hät­ten, in Brand gesetzt haben.

Mehr zum The­ma — Vier Mona­te nach Brand­an­schlag – Ber­li­ner Obdach­lo­ser gestor­ben

Zeu­gen lösch­ten die bren­nen­de Beklei­dung der Opfer. Der 47-Jäh­ri­ge wur­de im Kran­ken­haus in ein künst­li­ches Koma ver­setzt, starb aber nach knapp vier Mona­ten. Die Ankla­ge lau­te­te zunächst auf ver­such­ten Tot­schlag und gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung. Nach dem Tod des 47-Jäh­ri­gen kam der Vor­wurf des Tot­schlags hin­zu. (dpa)

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