Nach Raketeneinschlägen nahe Tel Aviv : Israel schickt weitere Truppen an die Grenze zu Gaza


Bis­lang haben weder die Hamas noch der Isla­mi­sche Dschi­had die Ver­ant­wor­tung für den Rake­ten­an­griff auf israe­li­sches Gebiet am Mon­tag über­nom­men. Dabei wur­den sie­ben Israe­lis ver­letzt, dar­un­ter zwei Klein­kin­der, und das Haus einer Fami­lie in Mos­hav Mish­me­ret beschä­digt. Die Rake­te soll in Rafa im Süden des Gaza­strei­fens abge­feu­ert wor­den sein. Es droht eine Eska­la­ti­on der Situa­ti­on. Ägyp­ten ver­sucht Berich­ten zufol­ge einen Waf­fen­still­stand zwi­schen den feind­li­chen Par­tei­en zu errei­chen. Das israe­li­sche Mili­tär iden­ti­fi­zier­te die Rake­te als eine J80, her­ge­stellt von der Hamas, mit einer Reich­wei­te von 120 Kilo­me­tern. 

Der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Netan­ja­hu erklär­te, er wür­de sei­ne Aus­lands­rei­se auf­grund des Angriffs vor­zei­tig been­den. Netan­ja­hu ist der­zeit zu Gast in Washing­ton. Am 9. April wird in Isra­el gewählt. Netan­ja­hu steht wegen Kor­rup­ti­ons­an­schul­di­gun­gen in der Kri­tik. Die Oppo­si­ti­on wirft ihm zudem vor, gegen­über der Hamas nicht hart genug vor­ge­gan­gen zu sein. 

Nach Aus­sa­gen des Mili­tär­spre­chers Major Mika Lifs­hitz wer­den zwei Pan­zer- und Infan­te­riebri­ga­den mobi­li­siert und Reser­vis­ten ein­ge­zo­gen. Die israe­li­schen Haa­retz-Nach­rich­ten berich­tet von “Tau­send” Reser­vis­ten. Die Füh­rer der Hamas sei­en in Erwar­tung eines bevor­ste­hen­den israe­li­schen Angriffs unter­ge­taucht. Die IDF erklär­te, sie mache die Hamas “ver­ant­wort­lich für alles, was im Gaza­strei­fen und von dort aus pas­siert”.

Die Times of Isra­el berich­tet, israe­li­sche Mili­tär­be­am­te wür­den sich mit Ver­tre­tern der loka­len Regie­rung der Gemein­den rund um den Gaza­strei­fen tref­fen, um die­se auf Ver­gel­tungs­schlä­ge von paläs­ti­nen­si­scher Sei­te vor­zu­be­rei­ten. Die bei­den Grenz­über­gän­ge Erez und Kerem Sha­lom wur­den vor­sorg­lich geschlos­sen. Ein nicht nament­lich genann­ter offi­zi­el­ler Ver­tre­ter der Hamas sag­te, sei­ne Orga­ni­sa­ti­on hege der­zeit kein Inter­es­se an einem gro­ßen Kon­flikt mit Isra­el. 

Bei den Rake­ten­an­grif­fen auf israe­li­sches Gebiet am 14. März habe es sich laut Hamas um ein Ver­se­hen gehan­delt. Isra­el hat­te dar­auf­hin 100 Zie­le im Gaza­strei­fen ange­grif­fen. Am 30. März jährt sich der Pro­test der “Marsch der Rück­keh­rer”. Es wird erwar­tet, dass die Hamas ver­su­chen wird, einen Mas­sen­pro­test am Grenz­zaun zu initi­ie­ren. 

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Weitere dreieinhalb Haft für Trumps Ex-Wahlkampfmanager Paul Manafort


Die Vor­wür­fe stan­den im Zusam­men­hang mit Manaf­orts Lob­by­ar­beit für pro-rus­si­sche Poli­ti­ker in der Ukrai­ne. Er hat­te sich schul­dig bekannt und ursprüng­lich dazu bereit erklärt, mit Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler in der Russ­land-Unter­su­chung zu koope­rie­ren. Nach Über­zeu­gung des Gerichts belog er die Ermitt­ler aller­dings und ver­stieß damit gegen eine Ver­ein­ba­rung zur Straf­min­de­rung.

Die Pro­zes­se gegen Manaf­ort hat­ten nicht direkt etwas mit dem Kern der Russ­land-Affä­re um Trump zu tun, erga­ben sich aber aus den Unter­su­chun­gen von Son­der­er­mitt­ler Robert Muel­ler. (dpa)

Mehr zum The­ma — Donald Trumps Ex-Wahl­kampf­ma­na­ger Paul Manaf­ort bekommt hohe Haft­stra­fe

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Orbán und EU : Zwist wegen Kampagne gegen Juncker – Ungarn plant eine weitere Aktion


Das Mot­to der Kam­pa­gne lau­tet “Auch Sie haben ein Recht zu erfah­ren, was Brüs­sel vor­be­rei­tet”. In klei­ne­rer Schrift heißt es dann unter ande­rem wei­ter : “Sie wol­len eine ver­pflich­ten­de Flücht­lings­quo­te ein­füh­ren. Sie wol­len das Recht der Mit­glieds­staa­ten auf Grenz­schutz schwä­chen. Mit Migran­ten­vi­sa wol­len sie die Ein­wan­de­rung erleich­tern. Sie wol­len den Län­dern, die sich der Ein­wan­de­rung wider­set­zen, die Mit­tel kür­zen.” 

Seit mitt­ler­wei­le zwei Wochen sind lan­des­weit in Ungarn Pla­ka­te zu sehen, auf denen der EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jean-Clau­de Juncker mit dem US-Mil­li­ar­där Geor­ge Soros abge­bil­det ist. Durch die Kam­pa­gne wird der Vor­wurf laut, die bei­den Män­ner wür­den die ille­ga­le Ein­wan­de­rung nach Euro­pa för­dern. Initi­iert hat die Akti­on Fidesz, die Par­tei des Minis­ter­prä­si­den­ten Vik­tor Orbán.

Die EU-Kom­mis­si­ons­spre­cher Mar­ga­ri­tis Schi­nas zeig­te sich kurz nach dem Start der Kam­pa­gne fas­sungs­los und der Prä­si­dent der Euro­päi­schen Volks­par­tei (EVP), der auch Fidesz ange­hört, Joseph Daul, sprach von einer “Ver­leum­dung” Junckers. Die EU-Kom­mis­si­on selbst ver­öf­fent­lich­te ein mehr­sei­ti­ges Infor­ma­ti­ons­blatt – sowohl auf Eng­lisch als auch auf Unga­risch – mit dem die Behaup­tun­gen wider­legt wer­den sol­len.

Ende März endet die Anti-Juncker-Kam­pa­gne – dann star­tet eine neue 

Der EVP-Frak­ti­ons­chef Man­fred Weber (CSU) sag­te zuletzt in einem Inter­view dem Maga­zin Der Spie­gel, Vik­tor Orbán habe mit sei­nen Äuße­run­gen und sei­ner Pla­kat­ak­ti­on der EVP “schwer gescha­det”. Weber erwar­te nun von ihm, “dass er sich dafür ent­schul­digt und die Akti­on been­det”. Doch der rechts-natio­na­le unga­ri­sche Regie­rungs­chef und sei­ne Par­tei kün­dig­ten eine wei­te­re Anti-Brüs­sel-Kam­pa­gne an. Die gegen EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Juncker soll am 15. März zu Ende gehen. Und dann soll eine neue star­ten – dies­mal gegen den Vize­chef der EU-Kom­mis­si­on, Frans Tim­mermans. Der Nie­der­län­der ist Spit­zen­kan­di­dat der Sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei Euro­pas (SPE) für den Pos­ten des Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten. 

In einem Inter­view mit der Welt am Sonn­tag ver­tei­dig­te Orbán die Akti­on gegen den amtie­ren­den EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten :

Jean-Clau­de Juncker ist ein net­ter Mensch. So nett, dass man ihm auch die alberns­ten und dümms­ten Ges­ten ver­zeiht, die er macht. Ich bin zwar ein Stra­ßen­kämp­fer, aber zwi­schen mir und Juncker besteht kei­ner­lei per­sön­li­che­re Abnei­gung. Mir gefal­len aller­dings sei­ne Ansich­ten nicht, vor allem sei­ne Annä­he­rung an sozia­lis­ti­sche Wirt­schafts­po­li­tik und sei­ne För­de­rung der Ein­wan­de­rung.

Junckers Ver­such, die Fidesz aus der EVP zu wer­fen, war laut Orbán “eine per­sön­li­che Illoya­li­tät”. Wei­ter sag­te der unga­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent : “Nie­mand kann von uns ver­lan­gen, dass wir auf Illoya­li­tät nicht ant­wor­ten, auch wenn es die Illoya­li­tät eines so net­ten Men­schen ist.” 

Auch Tim­mermans soll auf den Pla­ka­ten gemein­sam mit dem US-Mil­li­ar­där Soros zu sehen sein. 

Die Rol­le von Soros für die euro­päi­sche Poli­tik kann nicht über­gan­gen wer­den, und ein jeder hat das Recht dar­auf zu erfah­ren, dass Tim­mermans ein­ge­stan­den­er­wei­se sein Ver­bün­de­ter ist”, sag­te Orban wei­ter im Inter­view. 

Sei­ne Geg­ner in der EVP bezeich­ne­te Orban als “nütz­li­che Idio­ten”, die ledig­lich das Geschäft der Schwä­chung des kon­ser­va­ti­ven Par­tei­en­ver­bun­des betrei­ben wür­den. Den even­tu­el­len Aus­schluss aus der EVP bezeich­ne­te er als “kei­ne ratio­na­le Alter­na­ti­ve”. Ein sol­cher wür­de nur den Inter­es­sen ihrer Geg­ner die­nen.

Mehr zum The­ma — Kei­ne Migra­ti­on, son­dern mehr unga­ri­sche Kin­der : Finan­zi­el­le Anrei­ze für mehr Gebur­ten in Ungarn

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Hackergergruppe “Dark Overlord” veröffentlicht weitere Geheimdokumenten zu 911


Am 10. Janu­ar ver­öf­fent­lich­te “Dark Over­lord” nun auch die zwei­te Schicht der 9/11-Geheim­do­ku­men­te und begrün­de­te den Schritt mit den Wor­ten :

Wir kön­nen nicht zulas­sen, dass die Main­stream­me­di­en wei­ter­hin die Wahr­heit unter­drü­cken. Wir müs­sen sicher­stel­len, dass ihre Pro­pa­gan­da zer­schla­gen wird von der Wahr­heit, mit der wir es zu tun haben.

Hackergergruppe "Dark Overlord" veröffentlicht weitere Geheimdokumenten zu 9/11

Wei­ter heißt es :

Denkt dar­an, dass die wei­te­re Finan­zie­rung unse­rer Brief­ta­sche uns moti­vie­ren wird, der Welt die Wahr­heit zu ver­mit­teln, indem wir das, was wir die “9/11 Papers” nen­nen, ver­öf­fent­li­chen. Um etwas mehr Begeis­te­rung zu erzeu­gen, haben wir uns ent­schie­den, wei­ter­zu­ma­chen und den Ent­schlüs­se­lungs­code für Lay­er 2 frei­zu­ge­ben. In die­sem Sin­ne, lasst uns die Leaks fort­set­zen :

Hackergergruppe "Dark Overlord" veröffentlicht weitere Geheimdokumenten zu 9/11
Quel­le : Screen­shot https://busy.org/@thedarkoverlord/9 – 11-papers-mega­leak

Nach Aus­wer­tung von RT-Spe­zia­lis­ten ist bis­lang kei­ne “smo­king gun” auf­ge­taucht, die eine Ver­schwö­rung oder Betei­li­gung der US-Regie­rung an den Ter­ror­an­schlä­gen bele­gen wür­de.

Statt­des­sen ermög­li­chen die Doku­men­te jedoch, sich ein bes­se­res Bild von den Ver­si­che­rungs­pro­zes­sen um 911 zu bil­den. Die Doku­men­te bele­gen die enor­men gedank­li­che Anstren­gun­gen der Anwalts­kanz­lei­en, um zu sehen, wen sie nach den Angrif­fen auf Scha­den­er­satz ver­kla­gen könn­ten. In E-Mails dis­ku­tie­ren die Anwäl­te über die Ziel­grup­pen wie Flug­ge­sell­schaf­ten, Flug­zeug­her­stel­ler, das Bun­des­luft­fahrt­be­hör­de der USA, die mut­maß­li­chen Ter­ro­ris­ten selbst und aus­län­di­sche Unter­neh­men.

Die Doku­men­te decken unter ande­rem die Stra­te­gie­pla­nun­gen der betei­lig­ten Anwäl­te auf, unter ande­rem die juris­ti­schen Stra­te­gi­en, mit denen sie gegen Boe­ing vor­ge­hen könn­ten, da der US-Flug­zeug­her­stel­ler die bei den Angrif­fen ver­wen­de­ten Flug­zeu­ge 757 und 767 nicht mit auto­ma­ti­schen Trans­pon­dern aus­ge­stat­tet hat­te. Dadurch wur­de ver­hin­dert, dass die Behör­den frü­her hät­ten alar­mier­te wer­den kön­nen, dass etwas nicht in Ord­nung war. Belegt wird eben­falls, das ein Ver­fah­ren gegen die FAA (die Bun­des­luft­fahrt­be­hör­de der USA) fal­len gelas­sen wur­de, “aus Angst, die Regie­rung zu ver­är­gern”. 

Ein wei­te­rer inter­es­san­ter Aspekt in den gele­ak­ten und für authen­tisch befun­de­nen Doku­men­ten ist, wie die betei­lig­ten Pro­zess­an­wäl­te offen dar­über dis­ku­tie­ren, ob der dama­li­ge Prä­si­dent Geor­ge W. Bush im Vor­aus von den Anschlä­gen wuss­te und inwie­weit die sau­di­sche Königs­fa­mi­lie für den Ter­ror­an­schlag ver­ant­wort­lich zu machen ist.

Wäh­rend der Ver­schlüs­se­lungs­code für die ers­te Schicht der 9/11-Doku­men­ten aus Red­dit, Pas­te­bin und Twit­ter ent­fernt wur­de, blieb er meh­re­re Tage lang auf Ste­e­mit ver­füg­bar.

Am 10. Janu­ar wur­de der Account von Dark Over­lord jedoch auch von die­ser Platt­form ent­fernt. Aller­dings sind die Doku­men­te noch immer auf Busy.org zugäng­lich, einer Web­site, die auf der glei­chen Block­chain wie Ste­e­mit läuft.

Die Hacker­grup­pe hat ange­kün­digt, dass drei wei­te­re Ebe­nen von Doku­men­ten fol­gen wer­den, wenn die ent­spre­chen­de Sum­me über­wie­sen wird. Das letz­te Leak wur­de mit der Nach­richt beglei­tet :

Lasst die Bit­coins rol­len, und wir las­sen die Wahr­heit wei­ter flie­ßen.

Die Hacker ver­lan­gen zwei Mil­lio­nen Dol­lar an Bit­coins für die Ver­öf­fent­li­chung ihres “Mega­leaks”, das sie “the 911 Papers” nen­nen.

Hackergergruppe "Dark Overlord" veröffentlicht weitere Geheimdokumenten zu 9/11

Die Grup­pe hat auch ange­bo­ten, die Doku­men­te an ter­ro­ris­ti­sche Grup­pen, aus­län­di­sche Regie­run­gen und Medi­en zu ver­kau­fen. RT hat den Ver­such gewagt und sich mit der Bit­te um einen Kom­men­tar für die Bericht­erstat­tung an die Hacker gewandt. Dar­auf­hin boten die Hacker umge­hend an, RT exklu­si­ven Zugang zu den “explo­si­ven Papie­ren” zu gewäh­ren – natür­lich zu einem Preis, der es in sich hat­te.

Mehr zum The­ma — “Bezahlt oder wir begra­ben euch!” – Hacker ver­kau­fen die “Wahr­heit über 9/11”

Dark Over­lord wur­de 2016 gegrün­det und war bereits für zahl­rei­che Hacks und Erpres­sungs­ver­su­che ver­ant­wort­lich. Der bis­her bekann­tes­te ereig­ne­te sich 2018 : “Dark Over­lord” ver­öf­fent­lich­te im ver­gan­ge­nen Jahr eine gan­ze Staf­fel der Net­flix-Serie “Oran­ge Is the New Black”, nach­dem kein Löse­geld gezahlt wor­den war.

Wenn sie kei­ne Regie­rungs- und Unter­neh­mens­do­ku­men­te durch­si­ckern lässt, ver­dient die Grup­pe ihren Lebens­un­ter­halt zum Groß­teil mit dem Ver­kauf von gehack­ten Kre­dit­kar­ten­in­for­ma­tio­nen und Kran­ken­ak­ten.

Die Grup­pe könn­te jedoch ihren Mit­glie­dern gegen­über in Zah­lungs­schwie­rig­kei­ten gera­ten, wenn die der­zei­ti­gen Löse­geld- und Crowd­fun­ding-For­de­run­gen nicht erfüllt wer­den. Das Fach­por­tal für Cyber­si­cher­heit Cybers­coop berich­te­te am Diens­tag, dass die Grup­pe im Novem­ber 2018 Rekru­tie­rungs­an­zei­gen im Dar­knet ver­öf­fent­licht hat, um vier qua­li­fi­zier­te Cyber­kri­mi­nel­le ein­zu­stel­len. Poten­zi­el­len Mit­ar­bei­tern wer­den dar­in monat­lich 50.000 Pfund (63.500 US-Dol­lar) ver­spro­chen, die nach zwei Dienst­jah­ren auf bis zu 70.000 Pfund (89.000 US-Dol­lar) ange­ho­ben wer­den.

Mehr zum The­ma — “Monu­men­ta­ler Stoff”: Kim Dot­com kün­digt Ent­lar­vung des tie­fen Staa­tes an

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Türkei : Weitere Konvois mit Kriegsgerät Richtung syrische Grenze


Auch am Mitt­woch fuh­ren nach Anga­ben der staat­li­chen tür­ki­schen Nach­rich­ten­agen­tur Ana­do­lu wie­der Last­wa­gen mit Kriegs­ge­rät durchs Land. Ein Kon­voi war dem­nach für die Grenz­pro­vinz Mar­din bestimmt, ein ande­rer sei nach Gazi­antep unter­wegs – an Bord unter ande­rem schwe­re Waf­fen, Muni­ti­on und gepan­zer­te Fahr­zeu­ge.

Am Vor­tag hat­te es Berich­te über ähn­li­che Kon­vois gege­ben. Die Aus­rüs­tung sei für die Grenz­be­fes­ti­gung bestimmt, mel­de­te Ana­do­lu.

Der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdoğan hat­te die Offen­si­ve gegen kur­di­sche Trup­pen vor rund drei Wochen ange­kün­digt, die­se aller­dings ver­scho­ben, nach­dem US-Prä­si­dent Donald Trump vor Weih­nach­ten den Abzug der US-Trup­pen aus Syri­en ange­kün­digt hat­te. Wann die Offen­si­ve nun begin­nen soll, ist noch unklar. Im Raum steht auch die Fra­ge, ob sich die Tür­kei nach dem Abzug der US-Trup­pen in Syri­en zukünf­tig auch stär­ker am Kampf gegen die Ter­ror­mi­liz Isla­mi­scher Staat (IS) betei­ligt.

Wäh­rend eines Grenz­be­suchs am Diens­tag hat­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Hulu­si Akar gesagt, die Tür­kei habe nach einem Gespräch Erdo­gans mit Trump neue Ver­ant­wor­tung im Kampf gegen den IS über­nom­men. Mit die­ser Auf­ga­be wer­de man in den kom­men­den Tagen begin­nen.

(dpa/rt)

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Zwei weitere Verdächtige nach Straßburger Attentat festgenommen


Ein drit­ter Ver­däch­ti­ger aus dem Umfeld des mut­maß­li­chen Atten­tä­ters Ché­rif Che­katt, der bereits frü­her fest­ge­nom­men wor­den war, soll­te einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt wer­den. Das for­der­te die ermit­teln­de Anti­ter­ror-Staats­an­walt­schaft nach eige­nen Anga­ben am Mon­tag­vor­mit­tag.

Che­katt wird vor­ge­wor­fen, am ver­gan­ge­nen Diens­tag in der Innen­stadt der Elsass-Metro­po­le das Feu­er eröff­net zu haben. Der Angriff hat­te fünf Men­schen aus dem Leben geris­sen, meh­re­re wur­den ver­letzt. Che­katt wur­de am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag in Straß­burg bei einem Schuss­wech­sel mit der Poli­zei getö­tet.

Ermitt­ler hat­ten nach dem Anschlag zeit­wei­lig noch sechs wei­te­re Men­schen in Gewahr­sam genom­men, die aber laut frü­he­ren Berich­ten fran­zö­si­scher Medi­en inzwi­schen wie­der auf frei­en Fuß gesetzt wur­den. (dpa)

Mehr zum The­ma — Fünf­tes Opfer nach Straß­bur­ger Anschlag gestor­ben

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Äußerst abscheulich”: China verbietet Forscher He weitere Genomversuche


Zuvor hat­ten sich schon die Natio­na­le Gesund­heits­kom­mis­si­on des Lan­des und die Chi­ne­si­sche Gesell­schaft für Wis­sen­schaft und Tech­no­lo­gie (CAST) von He distan­ziert.

He hat­te zu Wochen­be­ginn mit einem auf You­tube ver­öf­fent­lich­ten Video bei Wis­sen­schaft­lern und Ethi­kern welt­weit für Ent­set­zen gesorgt. Dar­in hat­te er die Geburt der ers­ten gen­ma­ni­pu­lier­ten Babys Lulu und Nana ver­kün­det. Mit der Gen­sche­re Crispr/Cas9 hat­te er nach eige­ner Dar­stel­lung in den Embryo­nen einen Zell­re­zep­tor deak­ti­viert, der wich­tig für die Infek­ti­on mit dem HI-Virus ist. Eine unab­hän­gi­ge Bestä­ti­gung für die Behaup­tung gibt es bis­lang nicht. Exper­ten bezwei­feln den medi­zi­ni­schen Nut­zen der Ver­su­che und ver­wei­sen auf gesund­heit­li­che Risi­ken für die bei­den Mäd­chen und auch für ihre Nach­kom­men. (dpa)

Mehr zum The­ma — Gene­tisch ver­än­der­te Babys : Peking ord­net Unter­su­chung an

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