Hamburg : Pfleger baden Koma-Patientin zu heiß — Frau stirbt wenig später


Zuvor hat­te die Ham­bur­ger Mor­gen­post berich­tet. Zwei Mit­ar­bei­ter eines Inten­siv­pfle­ge­zen­trums hat­ten dem­zu­fol­ge vor zwei Wochen Bade­was­ser für die hilf­lo­se Frau ein­ge­las­sen und die Tem­pe­ra­tur dafür auch geprüft. Etwas spä­ter wur­de die Frau mit einem Lift in die Bade­wan­ne gesetzt. Zwi­schen­zeit­lich soll dem Zen­trum zufol­ge — ver­mut­lich wegen eines tech­ni­schen Defekts — so viel hei­ßes Was­ser nach­ge­lau­fen sein, dass das Was­ser in der Wan­ne viel zu heiß war.

Die Pfle­ge­fach­kraft regis­trier­te dies lei­der erst, als die eige­ne Hand mit dem gestütz­ten Kopf der Bewoh­ne­rin auf die Was­ser­ober­flä­che auf­traf”, sag­te der Geschäfts­füh­rer des Pfle­ge­zen­trums, Micha­el Schrei­ner, am Don­ners­tag in einer schrift­li­chen Stel­lung­nah­me. Die Mit­ar­bei­ter hät­ten sofort den Not­arzt geru­fen. Die 47-Jäh­ri­ge kam mit schwe­ren Ver­brü­hun­gen in eine Spe­zi­al­kli­nik. Am Frei­tag vori­ge Woche starb die Frau. (dpa)

Mehr zum The­ma — Drei Schwer­ver­letz­te bei Brand in Kran­ken­haus von Reck­ling­hau­sen

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Doppelte Standards : Wenig Unterstützung für Billy Six


Die Unter­stüt­zung aus Deutsch­land läuft auf Spar­flam­me, jeden­falls im Ver­gleich zum Fall Deniz Yücel. Der Grund : Bil­ly Six schreibt für Medi­en, die vie­le Kol­le­gen in der rech­ten Ecke ver­or­ten.

RT Deutsch bemüht sich um ein brei­tes Mei­nungs­spek­trum. Gast­bei­trä­ge und Mei­nungs­ar­ti­kel müs­sen nicht die Sicht­wei­se der Redak­ti­on wider­spie­geln.

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Donald Trump beklagt zu wenig Anerkennung in USA für Nordkorea-Gipfel


Der US-Prä­si­dent twit­ter­te am Sonn­tag, die Ver­ein­ba­rung mit Kim Jong-un ret­te wahr­schein­lich Mil­lio­nen und Aber­mil­lio­nen Men­schen das Leben. Er wie­der­hol­te sei­ne For­de­rung, die gemein­sa­men Manö­ver mit Süd­ko­rea wäh­rend der Ver­hand­lungs­pha­se aus­zu­set­zen. Die­se For­de­rung hat­te Ver­bün­de­te und Berich­ten zufol­ge auch das Pen­ta­gon über­rascht. Bei dem Gip­fel in Sin­ga­pur war eigent­lich kei­ne ato­ma­re Abrüs­tung, son­dern ledig­lich eine Absichts­er­klä­rung ver­ein­bart wor­den.

In einer Umfra­ge des Sen­ders ABC und der “Washing­ton Post” sag­ten am Sonn­tag 55 Pro­zent der befrag­ten US-Ame­ri­ka­ner, für eine posi­ti­ve Bewer­tung des Gip­fels sei es zu früh. Auf Donald Trumps mehr­fach ver­kün­de­te Ein­schät­zung, Nord­ko­rea stel­le dank ihm kei­ne nuklea­re Bedro­hung mehr dar, reagier­te eine Mehr­heit der Befrag­ten mit : “Abwar­ten”. (dpa)

Mehr zum The­ma - Donald Trump belegt “groß­ar­ti­ges” Ver­hält­nis zu Ange­la Mer­kel mit eige­ner Foto­stre­cke

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Keine Eier und wenig Fleisch : 40 Millionen männliche Küken in Deutschland geschlüpft und getötet


Männ­li­che Küken, die kei­ne Eier legen und sich auch nicht zur Fleisch­pro­duk­ti­on eig­nen, wer­den in der Regel getö­tet. Initia­ti­ven wie “Bru­der­hahn” und “Bru­der­kü­ken” wer­ben für einen etwas höhe­ren Eier­preis, der die Auf­zucht der Hähn­chen mit­fi­nan­ziert.

Metho­den, das Geschlecht schon früh im Ei zu ermit­teln und das Töten geschlüpf­ter Küken damit zu ver­hin­dern, sind schon län­ger in der Ent­wick­lung. Im Janu­ar hat­te der Zen­tral­ver­band der Geflü­gel­wirt­schaft (ZDG) ange­kün­digt, dass bis Ende 2019 die ers­ten Man­schi­nen im Ein­satz sein wür­den. Dem ZDG zufol­ge wer­den männ­li­che Küken in Deutsch­land nicht geschred­dert, son­dern mit CO2 erstickt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Bri­ti­sches Mili­tär ver­setzt Hüh­ner in Schre­cken und ent­schä­digt Land­wir­te mit 2,3 Mil­lio­nen Euro

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Europarat : Deutschland tut zu wenig im Kampf gegen undurchsichtige Parteispenden


Pro­ble­me machen die Exper­ten an vie­len Stel­len aus. So müs­sen in Deutsch­land bis­lang Groß­spen­den an Par­tei­en erst ab 50.000 Euro dem Bun­des­tags­prä­si­den­ten gemel­det wer­den. Die­se Gren­ze müs­se gesenkt wer­den, heißt es in dem Bericht. Anony­me Spen­den soll­ten gänz­lich ver­bo­ten wer­den. Noch sind sie bis 500 Euro erlaubt.

Außer­dem müs­se Deutsch­land ein Sys­tem ein­füh­ren, das Par­tei­en ver­pflich­tet, früh­zei­tig Rechen­schaft über die Finan­zie­rung ihrer Wahl­kämp­fe abzu­le­gen. Und wenn Abge­ord­ne­te oder Wahl­kan­di­da­ten direkt Spen­den kas­sier­ten, soll­ten sie dar­über Rechen­schaft able­gen müs­sen, emp­feh­len die Anti-Kor­rup­ti­ons­kämp­fer. Schließ­lich müs­se der Bun­des­tags­prä­si­dent mehr Res­sour­cen bekom­men, um die Par­tei­en­fi­nan­zie­rung zu über­wa­chen.

Deutsch­land habe sie­ben­ein­halb Jah­re Zeit gehabt, um die­se und ande­re Gre­co-Emp­feh­lun­gen aus dem letz­ten Bericht von 2009 umzu­set­zen. Nur drei von zehn Emp­feh­lun­gen sind dem Papier zufol­ge bis­lang abge­hakt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Groß­spen­den an Par­tei­en 2017 : Die mit Abstand höchs­ten Sum­men gin­gen an CDU und FDP

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Warum der Westen wenig Interesse für Ukraine hat – Russischer Politiker klärt auf


Der Wes­ten hat jetzt kaum Inter­es­se mehr für die Ukrai­ne, behaup­tet der rus­si­sche Außen­po­li­ti­ker Ale­xej Pusch­kow. „Der Wes­ten braucht die Ukrai­ne, um Russ­land stär­ker unter Druck zu set­zen“, schreibt der Poli­ti­ker im Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter.
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NATO-Treffen in Brüssel : Neue Kommandozentrale in einem Europa, das bisher zu wenig einzahlt


In Brüs­sel hat am Mitt­woch und Don­ners­tag das NATO-Tref­fen der Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter statt­ge­fun­den. Der Gast­ge­ber und NATO-Gene­ral­se­kre­tär Jens Stol­ten­berg hat­te bereits zu Beginn des Gip­fels einen unmiss­ver­ständ­li­chen Appell an alle euro­päi­schen NATO-Mit­glieds­staa­ten sowie Kana­da gerich­tet. Die jewei­li­gen Ver­tei­di­gungs­bud­gets müss­ten signi­fi­kant erhöht wer­den, so Stol­ten­berg. Grund sei Russ­lands zuneh­men­des “Durch­set­zungs­ver­mö­gen” in der Regi­on.

Wie das Nach­rich­ten­por­tal Mili­ta­ry Times am Don­ners­tag berich­te­te, haben bis­her nur acht von ins­ge­samt 29 NATO-Mit­glie­dern ange­kün­digt, für das Jahr 2018 die Vor­ga­be zu erfül­len, min­des­tens zwei Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes für Ver­tei­di­gung aus­zu­ge­ben. US-Prä­si­dent Donald Trump for­dert das bereits seit 2016 von den Bünd­nis­part­nern.

Der bri­ti­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Gavin Wil­liam­son erklär­te :

Ich habe die zwei Pro­zent stets als Unter­gren­ze gese­hen, nicht als Ober­gren­ze. Also, bis zu zwei Pro­zent zu errei­chen, macht aus dir nicht den welt­bes­ten Ver­tei­di­gungs­part­ner. (…) Wir kön­nen nicht den Anspruch haben, unse­re Sicher­heits­ver­pflich­tun­gen — Euro­pas Sicher­heit — auf die Ver­ei­nig­ten Staa­ten abzu­wäl­zen.

Deutsch­lands neue Rol­le

Der euro­päi­sche Able­ger der bei­den ange­kün­dig­ten neu­en NATO-Kom­man­do­zen­tra­len soll in Deutsch­land ins Leben geru­fen wer­den. Die USA haben sich frei­wil­lig bereit­erklärt, den nord­ame­ri­ka­ni­schen Stand­ort für die zwei­te Kom­man­do­zen­tra­le zu stel­len. Damit sol­len wei­test­ge­hend logis­ti­sche Auf­ga­ben erfüllt wer­den. So sol­len eine trans­at­lan­ti­sche Mee­res­trans­port­rou­te sowie eine inner­eu­ro­päi­sche Trans­port­rou­te für ver­tei­di­gungs­re­le­van­te Güter geschaf­fen wer­den. Ins­ge­samt soll die Reak­ti­ons- und Hand­lungs­fä­hig­keit des Bünd­nis­ses ver­bes­sert wer­den.

Ambi­tio­nen der NATO im Irak

Laut der NATO-Web­site soll auf Bit­te der ira­ki­schen Füh­rung eine Trai­nings­mis­si­on ins Leben geru­fen wer­den, die die Rol­le des nord­at­lan­ti­schen Bünd­nis­ses in der “Ter­ror­be­kämp­fung und Sta­bi­li­täts­pro­jek­ti­on” im Irak ver­bes­sern soll. Es sei im Kon­sens beschlos­sen wor­den, die Fähig­keit der NATO zu ver­bes­sern, in Zukunft schnell auf Kri­sen­si­tua­tio­nen in der Regi­on zu reagie­ren, so Stol­ten­berg.

Außer­dem erläu­ter­te der NATO-Gene­ral­se­kre­tär dazu :

Wir wer­den auch Plä­ne ent­wer­fen den ira­ki­schen Kräf­ten zu hel­fen, pro­fes­sio­nel­ler zu wer­den, indem wir spe­zia­li­sier­te Mili­tär­aka­de­mi­en und -schu­len grün­den. 

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Zu wenig Tote“: Tschechischer Student wegen Position zu Berlin-Anschlag verurteilt


Ein Gericht in der tsche­chi­schen Stadt Tře­bíč hat einen Stu­den­ten zu sie­ben Jah­ren Haft ver­ur­teilt, weil er den Mord an dem rus­si­schen Bot­schaf­ter in der Tür­kei Andrej Kar­low und den Anschlag auf einen Ber­li­ner Weih­nachts­markt 2016 begrüßt hat­te.
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EU-Gipfel in Tallinn : Wenig Einigkeit, Merkel ausgebuht- aber alles in allem als Erfolg verbucht


Preview Bei dem Gip­fel der EU-Staats- und Regie­rungs­chefs in Est­lands Haupt­stadt Tal­linn soll­te es um den digi­ta­len Wan­del gehen. Auf dem Feld hat auch Deutsch­land Nach­hol­be­darf. Doch vor allem auf­grund der Flücht­lings­po­li­tik wur­de Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel in Tal­linn ein unge­müt­li­cher Emp­fang beschert.
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