Die Wahrheit muss nicht “wahr” sein, sie muss gemocht werden (Video)


Eine inter­ne Unter­su­chung des Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­mens Goog­le hat erge­ben, dass im Jahr 2018 in bestimm­ten Berufs­fel­dern Män­nern weni­ger gezahlt wur­de als Frau­en. Aus­ge­rech­net in jenen Krei­sen, die sonst für die glei­che Bezah­lung aller denk­ba­ren Geschlech­ter strei­ten, hat die Goog­le-Unter­su­chung für selt­sa­me Reak­tio­nen gesorgt. Offen­bar ver­fol­gen gewis­se Pro­gres­si­ve kei­ne Gerech­tig­keit. Ähn­lich gela­gert ist der Fall des US-Schau­spie­lers Jus­sie Smol­let. Die­ser hat­te ein Hass­ver­bre­chen gegen sich offen­bar insze­niert. Und auch hier ging es gewis­sen Pro­gres­si­ven weder um Wahr­heit noch um Gerech­tig­keit.

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Nach Absturz von Boeing 737 in Addis Abeba : Flugschreiber werden in Deutschland untersucht


Zuvor hat­te der Spre­cher von Ethio­pi­an Air­lines am Mitt­woch ange­kün­digt, dass die Black Boxes zur Ana­ly­se nach Euro­pa geschickt wer­den.

Asrat sag­te auch, dass der Pilot über Flug­steue­rungs­pro­ble­me berich­tet und um Rück­kehr nach Addis Abe­ba gebe­ten hat­te, von wo aus das Flug­zeug auf dem Weg nach Nai­ro­bi gestar­tet war.

Miss­trau­en gegen­über Boe­ing ?

Im Nor­mal­fall wer­den die Flug­schrei­ber in das Land des Her­stel­lers über­stellt. Even­tu­ell könn­te Miss­trau­en gegen­über dem Unter­neh­men aus­schlag­ge­bend gewe­sen sein. Bereits im Okto­ber 2018 kam es zum Absturz einer Boe­ing 737 MAX 8 in Indo­ne­si­en. Dem Absturz in Addis Abe­ba ging danach eine Rei­he von War­nun­gen durch Pilo­ten vor­aus.

Der Absturz am Sonn­tag hat welt­weit Reak­tio­nen gegen den Betrieb der Boe­ing 737 MAX aus­ge­löst, wobei zwei Drit­tel der aus­ge­lie­fer­ten Flot­te von diver­sen Luft­fahrt­be­hör­den oder Flug­ge­sell­schaf­ten abge­stellt wur­den. Im Okto­ber stürz­te das glei­che Modell Minu­ten nach dem Start in Indo­ne­si­en ab, wodurch 189 Men­schen zu Tode kamen und Beden­ken über auto­ma­ti­sier­te Flug­sys­te­me geweckt wur­den.

Der Spre­cher sag­te, dass die Ethio­pi­an Air­lines prü­fen wird, ob sie nach der Vor­un­ter­su­chung an der Bestel­lung wei­te­rer Maschi­nen 737 MAX 8 fest­hält, dass aber die Bezie­hung zu Boe­ing eng blei­ben wer­den.

Mehr zum The­ma — Boe­ing ver­spricht nach Flug­zeug­ab­stür­zen rasche Soft­ware-Erwei­te­rung

Auch Kana­da ver­bie­tet Flü­ge

Kana­da ist das vor­erst letz­te Land, in dem das Betrei­ben von Flug­zeu­gen des Typs Boe­ing 737 MAX nun vor­erst ver­bo­ten wur­de.

Ver­kehrs­mi­nis­ter Marc Gar­ne­au sag­te auf einer Pres­se­kon­fe­renz, Otta­wa wer­de die Jets vom Typ Boe­ing 737 MAX 8 und 9 dar­an hin­dern, Kana­da zu ver­las­sen, in Kana­da zu lan­den oder Kana­da zu über­flie­gen. Air Cana­da und der Kon­kur­rent West­Jet Air­lines betrei­ben ins­ge­samt 37 Jets Boe­ing 737 MAX.

Auch nach den Abstür­zen darf der Flug­zeug­typ jetzt in den USA noch abhe­ben. Die New York Times berich­te­te, dass der Chef des Luft- und Raum­fahrt­un­ter­neh­mens Boe­ing den US-Prä­si­den­ten anrief, um sich gegen ein Start­ver­bot in den USA aus­zu­spre­chen.

Mehr zum The­ma — Pilot des ver­stor­be­nen Fuß­bal­lers Sala hat­te kei­ne abge­schlos­se­ne Pilo­ten­aus­bil­dung

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Impfpflicht in Italien : Ungeimpfte Kinder werden aus Kindergärten ausgeschlossen


Nach einem ita­lie­ni­schen Gesetz aus dem Jahr 2017 müs­sen Kin­der unter sechs Jah­ren zehn unter­schied­li­che Imp­fun­gen gegen Wind­po­cken, Polio, Masern, Mumps und Röteln erhal­ten. Im Jahr 2017 waren rund 80 Pro­zent der Ita­lie­ner geimpft. 

Im letz­ten Jahr aber erlaub­te das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um eine Über­gangs­re­gel, wel­che Eltern geneh­mig­te, selbst zu erklä­ren, dass ihre Kin­der geimpft sei­en. Eine Beschei­ni­gung vom Arzt war nicht not­wen­dig. Die­se Rege­lung lief am 10. März aus. Medi­zi­ner und Wis­sen­schaft­ler übten Kri­tik. Die Rege­lung wur­de von einem Poli­ti­ker der Fünf-Ster­ne-Bewe­gung ange­führt, der Imp­fun­gen für Autis­mus bei Kin­dern ver­ant­wort­lich mach­te. 

Jetzt gilt wie­der : Kin­der müs­sen geimpft sein, wenn sie zum Kin­der­gar­ten oder in die Schu­le gehen. Eltern, die sich der Impf­pflicht ver­wei­gern, zah­len bis zu 500 Euro Stra­fe, soll­ten sie kei­ne ärzt­li­che Beschei­ni­gung vor­le­gen kön­nen, dass die Kin­der geimpft wur­den. 

Gesund­heits­mi­nis­te­rin Giu­lia Gril­lo :

Jetzt hat­te jeder Zeit um nach­zu­ho­len. Kei­ne Imp­fung, kei­ne Schu­le. 

In Bolo­gna fehl­te der Nach­weis bei 300 Kin­dern, sie wur­den folg­lich von der Betreu­ung im Kin­der­gar­ten aus­ge­schlos­sen. Die Eltern der nicht geimpf­ten Kin­der erhal­ten Brie­fe mit Impf­ein­la­dun­gen. Ins­ge­samt sol­len nach Anga­ben der Behör­den der Stadt 5.000 Kin­der noch immer umge­impft sein. 

Von 12.279 Masern-Erkran­kun­gen zwi­schen Dezem­ber 2017 und Novem­ber 2018 inner­halb der EU, wur­den 2.548 in Ita­li­en gemel­det. Sie­ben Men­schen in Ita­li­en star­ben an der Fol­ge der Erkran­kung. Gan­ze 91 Pro­zent der Erkrank­ten hat­ten kei­nen Impf­schutz, 30 Pro­zent waren unter 5 Jah­ren alt. Die WHO warnt ange­sichts der Infek­ti­ons­zah­len und nahm die Masern­er­kran­kun­gen wie­der in die Lis­te der Gesund­heits­be­dro­hun­gen auf. Die meis­ten Erkran­kun­gen (inge­samt 53.000 im benann­ten Zeit­raum) gab es in der Ukrai­ne. 

Die ita­lie­ni­sche Regie­rung dis­ku­tiert nun über die Ein­füh­rung einer “fle­xi­blen Pflicht”. Dies wür­de bedeu­ten, die Impf­pflicht wird dann aus­ge­setzt, wenn so vie­le Men­schen geimpft wur­den, dass eine Anste­ckung für nicht geimpf­te Per­so­nen sehr unwahr­schein­lich wird. Ita­li­en will eine Impf­quo­te von 95 Pro­zent errei­chen. 

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EuGH : Das Bio-Siegel der EU gibt es nur, wenn Tiere mit Betäubung geschlachtet werden


Der Euro­päi­sche Gerichts­hof (EuGH) hat unter­sagt, so genann­tem „Halal“-Fleisch das Bio-Güte­sie­gel der Euro­päi­schen Uni­on (EU) zu ver­lei­hen. Die reli­gi­ös moti­vier­te ritu­el­le Schlach­tung von Tie­ren ohne Betäu­bung ver­sto­ße gegen die ent­spre­chen­den EU-Bestim­mun­gen. Geklagt hat­te eine fran­zö­si­sche Tier­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on gegen den fran­zö­si­schen Staat.
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Bundespressekonferenz : Deutsch-französische Waffenexporte werden wohl einfacher (Video)


Lan­ge konn­te der Geheim­pakt zwi­schen Deutsch­land und Frank­reich wohl nicht geheim blei­ben. Des­halb muss­te Regie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert die Flucht nach vorn antre­ten und bei den “poli­ti­schen Ver­stän­di­gun­gen” Far­be beken­nen. Kon­kret bedeu­tet das, dass bei­de Län­der über “gemein­sa­me Ver­fah­ren zu Rüs­tungs­ex­por­ten” bereits im Janu­ar gespro­chen haben. Das Ent­schei­den­de : Bei­de Län­der haben unter­schied­li­che Export­richt­li­ni­en. Frank­reich hand­habt die Aus­fuhr wesent­lich laxer als sein deut­scher Part­ner. Im Klar­text bedeu­tet die Koope­ra­ti­on bei­der Län­der wohl auch ein Auf­wei­chen deut­scher Export­richt­li­ni­en.

Mehr zum The­ma — Macron und Mer­kel : Was wirk­lich hin­ter dem “Aache­ner Ver­trag” steckt

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Chinesische Investitionen in US-Biotechnologie — Daten könnten zur Erpressung missbraucht werden


Nach neu­en US-Regu­la­ri­en ist die Bio­tech­no­lo­gie ein wich­ti­ger Bestand­teil der natio­na­len Sicher­heit. Min­des­tens ein chi­ne­si­scher Inves­tor betei­lig­te sich im Jahr 2018 an 41 US-Bio­tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men und inves­tier­te 2,6 Mil­li­ar­den Dol­lar.

Ein Bericht der Bera­tungs­stel­le “US-Chi­na Eco­no­mic and Secu­ri­ty Review Comis­si­on”, die dem US-Kon­gress über Aus­wir­kun­gen der Wirt­schafts- und Han­dels­be­zie­hun­gen mit Chi­na infor­miert, warnt vor dem chi­ne­si­schen Geld. Der Bericht ent­stand durch die Bera­ter­fir­ma “Gry­phon Sci­en­ti­fic”. Grün­der die­ser Bera­ter­fir­ma ist ein ehe­ma­li­ger Inspek­tor für bio­lo­gi­sche Waf­fen für die Ver­ein­ten Natio­nen, Roc­co Casa­gran­de. 

Auf­grund von Inves­ti­tio­nen und Part­ner­schaf­ten mit Uni­ver­si­tä­ten in den USA haben Bio­tech-Unter­neh­men in Chi­na Zugang zu US-Tech­no­lo­gi­en und Daten von US-Pati­en­ten, was sich zu einem Nach­teil für die USA ent­wi­ckeln könn­te. In dem Bericht, der am 14. Febru­ar ver­öf­fent­licht wur­de heißt es : 

Chi­ne­si­sche Bio­tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men erwer­ben Tech­no­lo­gi­en, die für den Fort­schritt auf die­sem Gebiet ent­schei­dend sind, und sam­meln gro­ße Men­gen an kli­ni­schen und gene­ti­schen Daten über US-Bür­ger. 

Theo­re­tisch füh­re der Zugang zu pri­va­ten Infor­ma­tio­nen auf “sicher­heits­sen­si­ble US-Per­so­nen” zu einem Erpres­sungs-Risi­ko. Damit könn­ten Infor­ma­tio­nen über Gesund­heits­zu­stän­de öffent­lich gemacht und zum Vor­teil Chi­nas miss­braucht wer­den. Eine Bestä­ti­gung, dass Chi­na sich die­sen Zugang bis­lang zu Nut­zen gemacht habe, gäbe es aber nicht. 

Chi­na wird in Washing­ton oft als Gefahr dar­ge­stellt. Die USA sehen sich im Bereich der Künst­li­chen Intel­li­genz (KI) im Wett­be­werb mit Chi­na und pla­nen ihr Mili­tär bes­ser für die Zukunft zu rüs­ten. Die KI soll hier Ein­zug hal­ten. Zwi­schen Chi­na und den USA tobt zudem ein Han­dels­krieg. Das jüngs­te Opfer ist der chi­ne­si­sche Mobil­funk­her­stel­ler Hua­wei. Dem Unter­neh­men wird vor­ge­wor­fen gegen US-Sank­tio­nen ver­sto­ßen zu haben und Geschäf­te mit dem Iran zu machen. Die Mobil­funk­ge­rä­te Hua­weis wer­den in den USA als Sicher­heits­ri­si­ko dar­ge­stellt. 

Flo­ri­an Homm spricht Klar­text : Ist Hua­wei wirk­lich der Böse ?

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Bank of America : Elektroautos werden Ölnachfrage innerhalb von zehn Jahren zerstören


Im Lau­fe des nächs­ten Jahr­zehnts soll­te die Ölnach­fra­ge wei­ter stei­gen, wenn auch mit immer gerin­ge­rem Tem­po. Laut der Bank of Ame­ri­ca Mer­rill Lynch ver­lang­samt sich der jähr­li­che Anstieg des glo­ba­len Ölver­brauchs in den kom­men­den Jah­ren dra­ma­tisch. Bis 2024 soll sich das Nach­fra­ge­wachs­tum hal­bie­ren und auf nur noch 0,6 Mil­lio­nen Bar­rel pro Tag sin­ken (bpd), gegen­über 1,2 Mil­lio­nen bpd in die­sem Jahr.

Bis zum Jahr 2030 soll das Nach­fra­ge­wachs­tum für Öl auf Null sin­ken, da der Kon­sum einen dau­er­haf­ten Höchst­stand erreicht, bevor er danach rela­tiv schnell sinkt.

Der Haupt­grund für die Auf­lö­sung der Nach­fra­ge ist die Zunah­me von Elek­tro­fahr­zeu­gen.

Die Bank of Ame­ri­ca sprach ein paar Vor­be­hal­te und Unsi­cher­hei­ten an. Die wach­sen­de Bedeu­tung der Elek­tro­au­tos hängt von einer Grup­pe von Schlüs­sel­me­tal­len ab. So wird bei­spiels­wei­se Lithi­um in eini­gen latein­ame­ri­ka­ni­schen Län­dern in gro­ßen Men­gen abge­baut und auf­be­rei­tet.

Kobalt und Nickel gewin­nen wei­ter an Bedeu­tung

Kobalt zeich­net sich für eini­ge Auto­mo­bil­her­stel­ler als ein grö­ße­res Pro­blem ab. In der Demo­kra­ti­schen Repu­blik Kon­go sind rund 62 Pro­zent der welt­wei­ten Kobalt­pro­duk­ti­on behei­ma­tet. Ted Mil­ler, Lei­ter der For­schungs­stel­le für Ener­gie­spei­cher­stra­te­gie bei Ford, erklär­te bei einer Minen­ver­an­stal­tung in Süd­afri­ka, dass sich die Auto­mo­bil­her­stel­ler aus Angst vor einer unzu­rei­chen­den Ver­sor­gung gezwun­gen füh­len könn­ten, direkt in die Kobalt­pro­duk­ti­on zu inves­tie­ren. Er sag­te :

Ich gehe davon aus, dass wir viel Druck auf die­se Kobalt­pro­duk­ti­on aus­üben wer­den. […] Heu­te sieht es mach­bar aus, doch es ist ein Sze­na­rio, das wir im Auge behal­ten müs­sen.

Die Demo­kra­ti­sche Repu­blik Kon­go hat gera­de eine Wahl abge­hal­ten, die das Land gespal­ten hat. Obwohl der Macht­wech­sel größ­ten­teils fried­lich ver­lau­fen ist, so litt das Land in der Ver­gan­gen­heit unter poli­ti­scher Insta­bi­li­tät. Die Bank of Ame­ri­ca Mer­rill Lynch warn­te in dem Bericht :

Jede grö­ße­re Stö­rung des heu­ti­gen Kobalt­ab­baus wür­de wahr­schein­lich die Ver­brei­tung von Elek­tro­fahr­zeu­gen in den frü­hen 2020er Jah­ren abbrem­sen und damit die lang­fris­ti­gen Roh­öl­prei­se stüt­zen.

Es gibt Alter­na­ti­ven zu Kobalt, doch das wür­de ledig­lich Druck auf die Pro­duk­ti­on ande­rer Mate­ria­li­en aus­üben. So heißt es in dem Bericht der Bank wei­ter :

Die Auto­mo­bil­her­stel­ler könn­ten in den nächs­ten zwei Jahr­zehn­ten schritt­wei­se von Kobalt zu Nickel wech­seln. Die­se Ver­schie­bung kann wie­der­um zu einer stei­gen­den Nach­fra­ge nach Nickel füh­ren, was zu einer wei­te­ren Ange­bots­ver­knap­pung führt, da die Plä­ne zur Erwei­te­rung der Minen begrenzt sind.

Wirt­schaft­li­cher Abschwung könn­te Ölnach­fra­ge län­ger aktu­ell hal­ten

Es gibt eine lan­ge Lis­te wei­te­rer Unsi­cher­hei­ten, die eine sol­che mit­tel- und lang­fris­ti­ge Pro­gno­se erschwe­ren. Ein sich abzeich­nen­der wirt­schaft­li­cher Abschwung der nächs­ten Jah­re könn­te sich bis weit in die 2020er Jah­re aus­wir­ken. Das wür­de die Pro­gno­sen für die Ölnach­fra­ge ändern, aller­dings auf kom­ple­xe Wei­se. Ein ver­lang­sam­tes Wirt­schafts­wachs­tum wür­de die Ölprei­se durch eine gerin­ge­re Nach­fra­ge zwar dämp­fen, ein nied­ri­ge­rer Sprit­preis selbst könn­te jedoch eine anhal­ten­de Ver­brau­cher­bin­dung bedeu­ten.

Auch der Markt der Elek­tro­au­tos ist mit Unsi­cher­hei­ten behaf­tet. Der Absatz von Elek­tro­fahr­zeu­gen wächst zur­zeit rasant, wodurch die Anzahl der ent­spre­chen­den Fahr­zeu­ge auf den Stra­ßen zunimmt. Die Auto­mo­bil­her­stel­ler wer­den Dut­zen­de neu­er Model­le auf den Markt brin­gen, die die Aus­wahl und das Bewusst­sein erwei­tern und gleich­zei­tig Fort­schrit­te bei Preis, Reich­wei­te und Leis­tung erzie­len wer­den. Das alles soll laut der Bank of Ame­ri­ca Mer­rill Lynch ab 2021 zu signi­fi­kan­ten nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf die Ölnach­fra­ge füh­ren.

Außer­dem gibt es natür­lich noch die Fra­ge der Poli­tik, die sich in bei­de Rich­tun­gen ent­wi­ckeln könn­te. Die Bank of Ame­ri­ca meint, dass “die schwa­chen Ver­pflich­tun­gen der USA in Bezug auf Kli­ma­schutz, Kraft­stoff­ef­fi­zi­enz­stan­dards und Schwe­fel­grenz­wer­te in der Schiff­fahrt (IMO)” die Ein­füh­rung von Elek­tro­fahr­zeu­gen ver­lang­sa­men könn­ten. Die Situa­ti­on könn­te sich jedoch auch deut­lich ändern, wenn die nächs­te US-Regie­rung den Kurs ändern und die Kli­ma­zie­le erhö­hen wür­de.

Wir ste­hen am Beginn eines neu­en Zeit­al­ters der Unsi­cher­heit für Ölpro­du­zen­ten, Raf­fi­ne­ri­en und Berg­leu­te glei­cher­ma­ßen. […] Der wich­tigs­te Trei­ber für den struk­tu­rel­len Wan­del der Ölnach­fra­ge­trends in den nächs­ten fünf Jah­ren und dar­über hin­aus wer­den vor­aus­sicht­lich Elek­tro­fahr­zeu­ge sein “, so der Pro­gno­se­be­richt.

Trotz all die­ser Unsi­cher­hei­ten sind die Umris­se des Ent­wick­lungs­ver­laufs jedoch klar. Die Ölnach­fra­ge in den Indus­trie­län­dern ver­zeich­ne­te in den letz­ten vier Jah­ren auf­grund des Ver­falls der Ölprei­se einen vor­über­ge­hen­den Anstieg. Doch das ändert sich jetzt.

Die Nach­fra­ge “soll­te wei­ter zurück­ge­hen, sobald der Preis­ef­fekt nach­lässt und die Effi­zi­enz an Bedeu­tung gewinnt.”

Die Ölnach­fra­ge in den Schwel­len­län­dern dürf­te aber wei­ter stei­gen, da immer mehr Men­schen Autos kau­fen. Chi­na hat jedoch einen gro­ßen Schritt in Rich­tung der Elek­tro­fahr­zeug­bran­che unter­nom­men ; sein Nach­fra­ge­wachs­tum für Erd­öl ver­lang­samt sich bereits.

Bis 2020 sol­len Elek­tro­fahr­zeu­ge unge­fähr fünf Pro­zent des welt­wei­ten Fahr­zeug­ab­sat­zes aus­ma­chen. Der Anteil soll laut den Pro­gno­sen bis zum Jahr 2030 auf 40 Pro­zent anstei­gen, bevor er dann bis 2050 auf 95 Pro­zent steigt.

All dies impli­zie­re einen Höchst­stand der Ölnach­fra­ge bis 2030. Laut dem Bericht der Bank of Ame­ri­ca Mer­rill Lynch befin­den wir uns mit­ten in der “größ­ten struk­tu­rel­len Ver­schie­bung des Nach­fra­ge­wachs­tums seit Beginn der Ver­brei­tung des Autos Anfang des neun­zehn­ten Jahr­hun­derts”.

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ARD-Autoren sollen besser bezahlt werden


Autoren von ARD-Pro­duk­tio­nen kön­nen künf­tig mit höhe­ren Ver­gü­tun­gen rech­nen. Grund­la­ge dafür ist eine Ver­ein­ba­rung, mit der für alle von der ARD beauf­trag­ten Pro­duk­tio­nen eine Kom­bi­na­ti­on aus Basis- und Nach­ver­gü­tung ein­ge­führt wird. Wie der Nord­deut­sche Rund­funk (NDR) am Sams­tag berich­te­te, wur­de damit die bis­he­ri­ge durch Ein­mal­zah­lun­gen oder Wie­der­ho­lungs­ho­no­ra­re gepräg­te Ver­gü­tungs­pra­xis been­det.

Die nun ver­ein­bar­ten Basis­ver­gü­tun­gen sei­en Min­dest­ho­no­ra­re, die deut­lich über der bis­lang gezahl­ten Durch­schnitts­ver­gü­tung lägen. Den Autoren wer­de zudem ein Anspruch auf Erlös­be­tei­li­gung bei der kom­mer­zi­el­len Aus­wer­tung ein­ge­räumt. Neu sei auch der Ein­stieg in eine nut­zungs­be­zo­ge­ne Online-Ver­gü­tung.

Die Rege­lung sei nach ein­ein­halb­jäh­ri­gen Ver­hand­lun­gen zwi­schen der ARD, der ARD-Toch­ter Dege­to und der Pro­du­zen­ten­al­li­anz auf der einen sowie dem Ver­band der deut­schen Dreh­buch­au­toren und dem Ver­band Deut­scher Büh­nen- und Medi­en­ver­la­ge auf der ande­ren Sei­te zustan­de gekom­men. Sie tre­te rück­wir­kend zum 1. Janu­ar in Kraft. Von der Ver­ein­ba­rung sei­en etwa 200 Pro­duk­tio­nen pro Jahr betrof­fen, berich­te­te ein NDR-Spre­cher.

Wie der NDR-Jus­ti­zi­ar Micha­el Kühn als Ver­hand­lungs­füh­rer der ARD sag­te, wird in zwei Jah­ren über­prüft, ob es zu der beab­sich­tig­ten Bes­ser­stel­lung der Autoren gekom­men ist. Der Ver­hand­lungs­füh­rer der bei­den Dreh­buch­ver­bän­de, Peter Hen­ning, beton­te, dass die Ver­ein­ba­rung ein Schritt zur Siche­rung der Qua­li­tät des öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks gera­de mit Blick auf neue Play­er am Markt sei.

(dpa/rt deutsch)

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Pompeo : USA werden Russlands Dominanz im Nahen Osten nie zulassen


Solan­ge Prä­si­dent Donald Trump an der Macht bleibt, wer­den die USA es nie zulas­sen, dass Russ­land zum Haupt­ak­teur im Nahen Osten auf­steigt. Das erklär­te US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo in einem am Mitt­woch aus­ge­strahl­ten Inter­view des TV-Sen­ders Fox Busi­ness Net­work.
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