Pompeo : Sanktionen gegen Nordkorea werden bis zur “verifizierten Denuklearisierung” nicht aufgehoben


Nord­ko­rea bekräf­tig­te sein Enga­ge­ment für eine voll­stän­di­ge Ent­nu­kle­a­ri­sie­rung”, räum­te Pom­peo auf der tri­la­te­ra­len Pres­se­kon­fe­renz in Tokio ein, an der neben japa­ni­schen Ver­tre­tern auch süd­ko­rea­ni­sche Beam­te teil­nah­men. Der US-Außen­mi­nis­ter traf zuvor bei einem zwei­tä­gi­gen Besuch in Pjöng­jang zu Gesprä­chen auf hoher Ebe­ne Kim Yong-chol, den stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den des Zen­tral­ko­mi­tees der nord­ko­rea­ni­schen Arbei­ter­par­tei.

Der Nor­den bekräf­tig­te sei­ne frü­he­ren Ver­spre­chen, “sein Rake­ten­test­ge­län­de zu zer­stö­ren”, so Pom­peo. Sowohl ame­ri­ka­ni­sche als auch nord­ko­rea­ni­sche Beam­te dis­ku­tier­ten, was eine “voll­stän­di­ge Ent­nu­kle­a­ri­sie­rung” in den Gesprä­chen auf hoher Ebe­ne bedeu­ten wür­de, sag­te er. “Es wird eine Über­prü­fung im Zusam­men­hang mit der voll­stän­di­gen Ent­nu­kle­a­ri­sie­rung geben.”

Pom­peo stell­te jedoch fest, dass Straf­sank­tio­nen, die seit 2008 gegen Pjöng­jang ver­hängt wur­den, bis zur “end­gül­ti­gen, voll­stän­dig veri­fi­zier­ten Ent­nu­kle­a­ri­sie­rung” bestehen blei­ben.

Der US-Beam­te wies auch Pjöng­jangs Vor­wurf von Washing­tons “gangs­ter­ar­ti­gen” For­de­run­gen nach einer Ent­nu­kle­a­ri­sie­rung zurück. Er merk­te an, dass er “durch­dre­hen wür­de”, wenn er auf jeden Medi­en­be­richt ach­ten wür­de. Am Sams­tag beschul­dig­te Pjöng­jang die US-Sei­te in Washing­ton, eine ein­sei­ti­ge und erzwun­ge­ne Ent­nu­kle­a­ri­sie­rung in Nord­ko­rea anzu­stre­ben.

Die USA irren sich töd­lich, wenn sie glau­ben so weit gehen zu kön­nen, dass die [Demo­kra­ti­sche Volks­re­pu­blik Korea] gezwun­gen wäre, die For­de­run­gen zu akzep­tie­ren, die die [US-]Gangster-Mentalität wider­spie­geln”, warn­te Pjöng­jang.

Stun­den vor der Erklä­rung des Nor­dens hat­te Pom­peo in sei­nen Gesprä­chen mit Pjöng­jang behaup­tet, dass “in fast allen zen­tra­len Fra­gen” Fort­schrit­te erzielt wor­den sei­en.

Nach sei­nem Besuch in Japan besucht Pom­peo Viet­nam — das Land, das er als Vor­bild für Nord­ko­rea und sei­nen Füh­rer Kim Jong-un in Bezug auf die Nor­ma­li­sie­rung der Bezie­hun­gen zu den USA und für ein Enga­ge­ment in der Welt sieht. “Es gehört dir, wenn du den Moment nutzt. Die­ses Wun­der kann deins sein. Es kann auch ein Wun­der in Nord­ko­rea sein”, sag­te er. “Wir hal­ten die ame­ri­ka­ni­schen Ver­spre­chen ein”, gelob­te Pom­peo in der viet­na­me­si­schen Haupt­stadt Hanoi, wie von der Washing­ton Post zitiert. Die USA und Viet­nam began­nen nach dem Ende des zwei Jahr­zehn­te lan­gen, ver­hee­ren­den Krie­ges 1975 ab Mit­te der 1980er Jah­re mit der Nor­ma­li­sie­rung der Bezie­hun­gen.

US-Prä­si­dent Donald Trump hat Kim Jong-un nach einem his­to­ri­schen Gip­fel am 12. Juni in Sin­ga­pur eini­ge Zuge­ständ­nis­se gemacht und ver­spro­chen, die halb­jähr­li­chen Mili­tär­übun­gen mit Süd­ko­rea vor­über­ge­hend zu been­den. Er ver­sprach auch, die Sank­tio­nen auf­zu­he­ben, “wenn wir sicher sind, dass die Atom­bom­ben kei­ne Rol­le mehr spie­len”. Auf dem Heim­weg von Sin­ga­pur erklär­te Trump noch, dass Nord­ko­rea kei­ne nuklea­re Bedro­hung mehr für die USA dar­stel­le.

Doch in einer wei­te­ren Wen­dung gegen­über Kim — den Trump einst “Klei­ner Rake­ten­mann” nann­te — ver­län­ger­te die US-Regie­rung im Anschluss an das Tref­fen den­noch ihre Sank­tio­nen gegen Nord­ko­rea um ein wei­te­res Jahr.

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Private Vermögen steigen auf über 200 Billionen USD — Insbesondere Millionäre werden noch reicher


Der glo­ba­le Reich­tum nimmt wei­ter kräf­tig zu und kon­zen­triert sich immer stär­ker bei Mil­lio­nä­ren. 2017 klet­ter­ten die Pri­vat­ver­mö­gen welt­weit wäh­rungs­be­rei­nigt um 7,1 Pro­zent auf 201,9 Bil­lio­nen Dol­lar (171,4 Bil­lio­nen Euro), so das Ergeb­nis einer am Don­ners­tag in New York vor­ge­stell­ten Stu­die der Bos­ton Con­sul­ting Group (BCG). Ohne Wäh­rungs­be­rei­ni­gung betrug der Anstieg sogar zwölf Pro­zent und fiel damit mehr als dop­pelt so hoch aus wie im Vor­jahr. Die Zah­len schlie­ßen Immo­bi­li­en­ver­mö­gen nicht mit ein.

Das Hoch an den Bör­sen und die Stär­ke vie­ler Wäh­run­gen gegen­über dem Dol­lar haben dem welt­wei­ten Ver­mö­gens­wachs­tum einen enor­men Schub gege­ben”, sag­te BCG-Exper­tin Anna Zakrzew­ski.

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Davon pro­fi­tier­ten vor allem Mil­lio­nä­re, bei denen sich dem “Glo­bal Wealth Report” zufol­ge inzwi­schen die Hälf­te des welt­wei­ten Ver­mö­gens ballt. 2012 lag ihr Anteil noch bei unter 45 Pro­zent. Damit bestä­tigt die Stu­die ein­mal mehr das Kli­schee von den Rei­chen, die immer rei­cher wer­den.

Der Anteil des glo­ba­len Ver­mö­gens, der von Mil­lio­nä­ren gehal­ten wird, ist im Jahr 2017 auf 50 Pro­zent gestie­gen – gegen­über 45 Pro­zent im Jahr 2012, ange­trie­ben haupt­säch­lich von den sehr ver­mö­gen­den Indi­vi­du­en, die in Kapi­tal­an­la­gen mit höhe­ren Ertrags­aus­sich­ten inves­tie­ren.

Die meis­ten Mil­lio­nä­re in den USA

Haus­hal­te, wel­che über ein Ver­mö­gen von mehr als 20 Mil­lio­nen Dol­lar ver­fü­gen, kom­men zusam­men auf ins­ge­samt 26,4 Bil­lio­nen Dol­lar.

Das Finanz­ver­mö­gen der Deut­schen stieg der BCG-Ana­ly­se zufol­ge um wäh­rungs­be­rei­nig­te 4,3 Pro­zent auf 7,5 Bil­lio­nen Dol­lar. Damit ran­giert Deutsch­land welt­weit unver­än­dert auf Platz fünf. An ers­ter Stel­le ste­hen die USA (80,5 Bil­lio­nen Dol­lar), dahin­ter fol­gen Chi­na (20,7 Bil­lio­nen), Japan (16,8 Bil­lio­nen) und Groß­bri­tan­ni­en (9,3 Bil­lio­nen). Ame­ri­ka ist auch das Land mit den meis­ten Mil­lio­nä­ren — hier steht Deutsch­land welt­weit nur auf Platz sie­ben.

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Das ver­gleichs­wei­se mode­ra­te Wachs­tum in Deutsch­land sei unter ande­rem auf das kon­ser­va­ti­ve Anla­ge­ver­hal­ten zurück­zu­füh­ren, heißt es in der Stu­die. 36 Pro­zent des Pri­vat­ver­mö­gens sei­en hier­zu­lan­de Spar­ein­la­gen oder Bar­geld, wäh­rend ledig­lich 19 Pro­zent in Akti­en und Fonds ste­cke. Im Aus­land gehen die Men­schen mehr Risi­ko ein — dort wer­den der Ana­ly­se nach nur 27 Pro­zent der Ver­mö­gen auf Spar­kon­ten oder in bar gehal­ten und 35 Pro­zent in Akti­en oder Fonds. (dpa/ rt deutsch)

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MdB Andrej Hunko (LINKE): US-Botschafter Grenell “sollte ausgewiesen werden” (Video)


Die­ser hat­te sich zuletzt etwa dafür aus­ge­spro­chen, rechts­kon­ser­va­ti­ve Par­tei­en in der EU zu stär­ken. Laut Hun­ko han­de­le es sich bei den Äuße­run­gen Grenells nicht nur um einen “Stil­bruch”, son­dern eben­so um einen “Bruch von Kon­ven­tio­nen”, etwa des Wie­ner Über­ein­kom­mens über diplo­ma­ti­sche Bezie­hun­gen. “Er muss gehen”, zeigt sich Hun­ko über­zeugt.

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Russland plant Verdopplung der Goldförderung und könnte zweitgrößter Goldproduzent der Welt werden


Im Jahr 2017 för­der­te Russ­land 8,8 Mil­lio­nen Unzen, was 8,3 Pro­zent der gesam­ten Welt­pro­duk­ti­on aus­mach­te, so die Daten der bri­ti­schen Unter­neh­mens­be­ra­tung Metals Focus. Die in Russ­land neu ent­deck­ten Gold­la­ger­stät­ten sol­len es den Berg­leu­ten ermög­li­chen, die För­de­rung des Edel­me­talls in sie­ben Jah­ren um die Hälf­te zu stei­gern. Bis 2030 soll die För­de­rung um fast acht Mil­lio­nen Unzen zuneh­men.

Anfang des Jah­res erklär­te das staat­li­che Explo­ra­ti­ons­un­ter­neh­men Ros­geo, dass in der Repu­blik Basch­kor­to­st­an ein neu­es Vor­kom­men von rund 900 Ton­nen Sil­ber und Gold ent­deckt wur­de. Laut ers­ten Schät­zun­gen gibt es in die­sem Gebiet rund 87 Ton­nen Gold. Die Sil­ber­vor­kom­men wer­den auf 787 Ton­nen geschätzt.

Der rus­si­sche Gold­berg­bau hat sein För­der­vo­lu­men in den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten fast ver­dop­pelt. Die Berg­bau­be­trie­be des Lan­des haben laut dem rus­si­schen Ver­band der Gold­pro­du­zen­ten in den letz­ten zehn Jah­ren 2.189 Ton­nen Gold abge­baut.

In Russ­land gibt es eine Rei­he von gro­ßen Gold­ab­bau­ge­bie­ten, die zu den ertrag­reichs­ten der Welt gehö­ren. In der Regi­on Kras­no­jarsk in Zen­tral­russ­land befin­den sich zwei der wich­tigs­ten Gold­mi­nen — Olim­pia­da und Bla­godat­no­je. Die Regi­on Tschu­kot­ka im Fer­nen Osten Russ­lands beher­bergt eini­ge der größ­ten rus­si­schen Gold­mi­nen – die Dwoi­no­je- und die Kupol-Mine.

Die Regio­nen Amur und Maga­dan gel­ten hin­ge­gen als die am schnells­ten wach­sen­den Zen­tren der Gold­ge­win­nung, wäh­rend die sibi­ri­sche Stadt Irkutsk auch zu den bedeu­tends­ten Berg­bau­ge­bie­ten des Lan­des gezählt wird.

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Julia Skripal könnte gegen ihren Willen festgehalten werden — Russische Diplomaten fordern Zugang


Wir sind froh, Julia Skri­pal leben­dig zu sehen und dass es ihr gut geht”, sag­te die rus­si­sche Bot­schaft zu Lon­don in einer Erklä­rung.

Das gezeig­te Video ver­stärkt jedoch nur unse­re Besorg­nis über die Bedin­gun­gen, unter denen sie fest­ge­hal­ten wird.”

Wäh­rend die Ver­öf­fent­li­chung von Juli­as Inter­view sehr zu begrü­ßen ist, ent­bin­det es die bri­ti­schen Behör­den nicht von ihren Ver­pflich­tun­gen im Rah­men der Kon­su­larab­kom­men”, erin­ner­te die rus­si­sche Bot­schaft.

Das Ver­ei­nig­te König­reich ist ver­pflich­tet, uns die Mög­lich­keit zu geben, direkt mit Julia zu spre­chen, um sicher­zu­stel­len, dass sie nicht gegen ihren eige­nen Wil­len fest­ge­hal­ten wird und nicht unter Zwang spricht. Bis­her haben wir allen Grund, das Gegen­teil zu ver­mu­ten”, heißt es in der Erklä­rung.

Juli­as Rede wäh­rend des Inter­views und die schrift­li­chen Erklä­run­gen auf Rus­sisch und Eng­lisch, die sie unter­zeich­net hat, wer­fen unter rus­si­schen Diplo­ma­ten zahl­rei­che Fra­gen auf.

Nach eini­gen Punk­ten zu urtei­len, war der Text eine Über­set­zung aus dem Eng­li­schen und wur­de ursprüng­lich von einem eng­li­schen Mut­ter­sprach­ler ver­fasst”, sag­te die Bot­schaft.

Die hand­schrift­li­chen Brie­fe von Julia auf Rus­sisch und Eng­lisch bestä­ti­gen die­sen Ein­druck.”

Nach der Ver­öf­fent­li­chung des Inter­views wand­te sich die Spre­che­rin des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums in einem Kom­men­tar für RT an Yulia Skri­pal.

Wir möch­ten, dass Julia Skri­pal weiß, dass kein ein­zi­ger Tag ver­gan­gen ist, ohne dass das Außen­mi­nis­te­ri­um und die rus­si­sche Bot­schaft in Lon­don ver­such­ten, sie zu errei­chen, um sicher­zu­stel­len, dass sie nicht gegen ihren Wil­len fest­ge­hal­ten wird, sie nicht von jemand ande­rem ver­kör­pert wird, um Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand über ihren Zustand und den ihres Vaters zu erhal­ten”, sag­te Maria Sach­a­ro­wa.

In ihrem ers­ten Video-Auf­tritt seit dem Angriff sag­te Skri­pal, sie sei “dank­bar” für die Hilfs­an­ge­bo­te der rus­si­schen Bot­schaft, “aber im Moment möch­te ich ihre Diens­te nicht in Anspruch neh­men”. Sie gab Reu­ters eine schrift­li­che Erklä­rung und ein Video von einem unbe­kann­ten Ort in Groß­bri­tan­ni­en, wo sie sagt, dass sie sich nach 20 Tagen im Koma im Zuge des Angriffs erholt.

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US-Drohnenkrieg : Wie zwei Journalisten versuchen, von der Todesliste gestrichen zu werden


Zwei Jour­na­lis­ten sind offen­bar ins Faden­kreuz US-ame­ri­ka­ni­scher Droh­nen­an­grif­fe gera­ten. Es han­delt sich bei den Jour­na­lis­ten um Bil­al Abdul Kare­em, einen US-ame­ri­ka­ni­schen Staats­bür­ger, der unab­hän­gig in Syri­en arbei­tet, und Ahmad Zai­dan, einen lei­ten­den Jour­na­lis­ten von Al Dscha­si­ra. Abdul Kare­em ent­ging laut eige­nen Anga­ben schon fünf­mal nur knapp einem Droh­nen­an­griff, dar­un­ter zwei Angrif­fe auf Autos, in denen er gera­de unter­wegs war. Zwei wei­te­re Angrif­fe sol­len aus­ge­führt wor­den sein, als er sich im Gebäu­de sei­ner Nach­rich­ten­agen­tur On the Ground News auf­hielt.

Auch dem zwei­ten Jour­na­lis­ten droht Gefahr für Leib und Leben : Zai­dans Name soll auf einer gehei­men Lis­te von “Sky­net” auf­tau­chen. “Sky­net” ist ein Com­pu­ter­pro­gramm des US-Geheim­diens­tes NSA, das für Big-Data-Ana­ly­sen genutzt wird, um mög­li­che Ter­ro­ris­ten als Zie­le für Droh­nen­an­grif­fe zu iden­ti­fi­zie­ren. Kino­fans dürf­ten bei dem Namen “Sky­net” jedoch eher an die Film­rei­he “Ter­mi­na­tor” den­ken. In dem Sci­ence-Fic­tion-Klas­si­ker ist “Sky­net” eine künst­li­che Intel­li­genz, die kurz nach ihrer Akti­vie­rung einen Atom­krieg aus­löst. Nach die­sem “jüngs­ten Tag” kämp­fen Men­schen und Maschi­nen einen erbar­mungs­lo­sen Krieg.

Laut der Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on “Reprie­ve” ste­hen die bei­den Jour­na­lis­ten zu Unrecht auf der “Kill List”.

Bil­al und Ahmed sind Jour­na­lis­ten, kei­ne Ter­ro­ris­ten. Alles, was sie wol­len, ist die Chan­ce, das zu bewei­sen. Doch die Regie­rung ver­sucht, ihnen die­se Chan­ce zu ver­weh­ren”, so Jen­ni­fer Gib­son, Lei­te­rin des Reprie­ve-Droh­nen­pro­jekts.

Des­we­gen wur­de nun ein US-Gericht ange­ru­fen. Ziel sei die Ent­fer­nung bei­der Jour­na­lis­ten von der Lis­te.

Die Exe­ku­ti­ve soll­te nicht unkon­trol­liert als Rich­ter, Jury und Hen­ker auf­tre­ten dür­fen. In einem Land, das auf Rechts­staat­lich­keit basiert, haben die­se Män­ner das Recht, die Ent­schei­dung der Regie­rung, sie zu töten, anzu­fech­ten”, fuhr Gib­son fort.

Wol­len Sie sagen, dass ein US-Bür­ger in einem Kriegs­ge­biet kei­ne ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Rech­te hat?”, frag­te die zustän­di­ge Rich­te­rin Rose­ma­ry Col­ly­er ihr Gegen­über, den Ver­tre­ter des US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums Ste­phen Elliott, wäh­rend einer 90-minü­ti­gen Anhö­rung.

Wenn ein US-Bür­ger absicht­lich von einer Droh­ne aus den USA getrof­fen wird, hat die­se Per­son kei­ne ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Rech­te auf ein ordent­li­ches Ver­fah­ren, (…) kei­ne Benach­rich­ti­gung, nichts ?

Bei­den Jour­na­lis­ten wird eine zu gro­ße Nähe zu Isla­mis­ten vor­ge­wor­fen. Zai­dan soll Mit­glied von al-Qai­da und der Mus­lim­bru­der­schaft sein. Abdul Kare­em wur­de vor allem durch sei­ne Inter­views mit Kämp­fern von al-Qai­da und der al-Nusra-Front bekannt. Ihm wird unter­stellt, Pro­pa­gan­da für Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen zu betrei­ben. In der Tat lässt sich die Arbeit von Abdul Kare­em nicht ein­deu­tig zuord­nen, wie schon ein Arti­kel in der New York Times vom März 2017 belegt.

Abdul Kare­em wur­de als Dar­rell Lamont Phelps in den USA gebo­ren und wuchs auch dort auf. Er trat in New York als Schau­spie­ler und Kaba­ret­tist auf, bevor er zum Islam kon­ver­tier­te. Er lern­te Ara­bisch und reis­te durch den Nahen Osten. In Ägyp­ten nahm er einen Job bei einem sau­disch finan­zier­ten Fern­seh­pro­gramm an. Doch dort hielt es ihn nicht lan­ge. Seit 2012 reist er durch Syri­en und doku­men­tiert vor Ort den Krieg.

Obwohl sich Donald Trump poli­tisch klar von sei­nem Vor­gän­ger Barack Oba­ma abgrenzt, haben bei­de doch eine Gemein­sam­keit : eine Vor­lie­be für Droh­nen­ein­sät­ze. Nach Anga­ben der bri­ti­schen Beob­ach­tungs­stel­le “Air­wars” sind allein in den ers­ten sie­ben Mona­ten der Trump-Regie­rung min­des­tens 2.800 Zivi­lis­ten im Irak und in Syri­en durch Droh­nen getö­tet wor­den. In den letz­ten zwei Jah­ren der Oba­ma-Admi­nis­tra­ti­on star­ben min­des­tens 2.300 Zivi­lis­ten durch Droh­nen und klas­si­sche Luft­an­grif­fe im Kampf gegen den soge­nann­ten Isla­mi­schen Staat.

Das US-Mili­tär und die CIA sind auch in Afgha­ni­stan, Paki­stan, im Jemen und in Soma­lia mit Droh­nen aktiv. Bei­den erteil­te Trump mehr Befug­nis­se. So darf der US-Geheim­dienst in Afgha­ni­stan jetzt frei­er und selbst­stän­di­ger gehei­me Spe­zi­al­ein­hei­ten und Droh­nen ein­set­zen. Selbst wenn Zivi­lis­ten getö­tet wer­den, muss das Mili­tär nach Bom­bar­de­ments kaum noch Rechen­schaft gegen­über der Öffent­lich­keit able­gen. Nach Anga­ben des Bureau of Inves­ti­ga­ti­ve Jour­na­lism (TBIJ) hat die US-Droh­nen­kriegs­füh­rung seit 2004 etwa 10.858 Men­schen das Leben gekos­tet.

Am Don­ners­tag wur­de bekannt, dass 18 Repu­bli­ka­ni­sche Abge­ord­ne­te des US-Reprä­sen­tan­ten­hau­ses Trump für den Frie­dens­no­bel­preis vor­ge­schla­gen haben.

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Erste Feuerwehren werden mit Beatmungsmasken für Haustiere ausgerüstet


In den USA gibt es die “Pet Oxy­gen Masks” schon seit lan­gem. Die Del­men­hors­ter sind nach Anga­ben von Feu­er­wehr­spre­cher Hol­ger Klein-Dietz mit die ers­ten in Deutsch­land, die das Set im Ein­satz haben. Seit Anfang des Jah­res ver­treibt ein deut­sches Unter­neh­men die­ses hier­zu­lan­de. “Die Brän­de haben sich ver­än­dert”, erläu­tert der Exper­te : Wegen der vie­len Kunst­stoff­ge­gen­stän­de in den Woh­nun­gen und der dich­te­ren Fens­ter ent­ste­he viel mehr Rauch. “Die Beat­mungs­mas­ken für den Men­schen funk­tio­nie­ren bei Tie­ren nicht. Das dich­tet nicht rich­tig ab”, so Hol­ger Klein-Dietz. Die für die Tie­re sei­en aus einem fle­xi­blen Mate­ri­al, das sich der Tier­schnau­ze anpas­se. (dpa)

Mehr zum The­ma - Gas­alarm in Uni­bi­blio­thek in Aus­tra­li­en : 600 Men­schen müs­sen Gebäu­de wegen fau­ler Frucht ver­las­sen

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Russischer Kampfjet vor syrischer Küste abgestürzt : Wenn Vögel zur Gefahr werden


Der rus­si­sche Flug­zeug­ver­band in Syri­en hat einen erheb­li­chen Ver­lust erlit­ten – am 3. Mai stürz­te kurz nach dem Start vom Flug­platz Hmeimim eines der zuver­läs­sigs­ten rus­si­schen Mili­tär­flug­zeu­ge — eine Su-30SM — ins Meer. Bei­de Pilo­ten nutz­ten aus bis­lang unge­klär­ten Grün­den nicht den Schleu­der­sitz und kamen ums Leben.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Hamburg : Behörden werden digital


Nach dem Start der Platt­form sol­len jedes Jahr 30 bis 50 neue Dienst­leis­tun­gen zuge­schal­tet wer­den. Inner­halb der nächs­ten drei bis vier Jah­re sol­len ins­ge­samt rund 100 Ser­vices in die Platt­form inte­griert wer­den. Aller­dings muss man sich ein­mal bei einer Behör­de per­sön­lich regis­trie­ren las­sen, damit ein Nut­zer­kon­to erstellt wird. 

Mehr zum The­ma — “Glo­ba­les Tech-Erd­be­ben”: EU lässt USA beim Daten­schutz umden­ken

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