Erdoğan : “Seeräuber, die Erdgas vor Zypern abzapfen, werden bezahlen”


Anka­ra wird es kei­nem “See­räu­ber” erlau­ben, sich frei zu bewe­gen und die umstrit­te­nen Erd­gas­re­ser­ven vor Zypern anzu­zap­fen, kün­dig­te der tür­ki­sche Prä­si­dent an. Gleich­zei­tig gab er ein neu­es Kriegs­schiff in Auf­trag, um Wett­be­wer­ber mili­tä­risch her­aus­zu­for­dern, falls sich die Not­wen­dig­keit ergibt.

Wir wer­den kei­ne Ver­su­che akzep­tie­ren, natür­li­che Res­sour­cen im öst­li­chen Mit­tel­meer­raum durch den Aus­schluss der Tür­kei und der Tür­ki­schen Repu­blik Nord­zy­pern (TRNZ) zu nut­zen”, sag­te Erdoğan am Sonn­tag, so die Tages­zei­tung Sabah. Anka­ra behaup­te­te, die Tür­kei habe kei­ne Ambi­tio­nen, “Ter­ri­to­ri­en” zu annek­tie­ren, ver­sprach aber, “die Rech­te unse­res Lan­des und unse­rer Brü­der” zu schüt­zen.

Die Erkun­dung von Erd­gas- und Erd­öl­res­sour­cen vor der Küs­te der Repu­blik Zypern ist für die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft zu einem heik­len The­ma gewor­den, seit im Jahr 2011 die ers­ten Gas­la­ger­stät­ten vor der Küs­te ent­deckt wur­den. Wäh­rend die Repu­blik Zypern zur EU-Gemein­schaft gehört und von den Ver­ein­ten Natio­nen aner­kannt ist, wird TRNC, das nörd­li­che Drit­tel der Insel, seit dem Jahr 1974 von der Tür­kei besetzt. Infol­ge­des­sen bean­sprucht Anka­ra wei­ter­hin die Zustän­dig­keit für die Off­shore-For­schung im öst­li­chen Mit­tel­meer­raum, einem Gebiet, das als reich an natür­li­chen Res­sour­cen gilt.

Mehr zum The­ma — Bri­ti­sche Geheim­diens­te wuss­ten von sau­di­schen Plä­nen gegen Khash­og­gi

RT Deutsch


Sie werden sich die Zähne ausbeißen“: Krim-Parlamentschef antwortet Timoschenko


Der Chef des Par­la­ments der Repu­blik Krim, Wla­di­mir Kon­stan­ti­now, hat der Vor­sit­zen­den der Par­la­ments­frak­ti­on der ukrai­ni­schen Par­tei „Bat­kiwscht­schi­na“ („Vater­land“), Julia Timo­schen­ko, gera­ten, kei­ne Hoff­nun­gen auf eine Rück­kehr der Krim in den Bestand der Ukrai­ne zu hegen.
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Klub Mammon : Superreiche werden noch reicher


Die Dol­lar-Mil­li­ar­dä­re rund um den Glo­bus wer­den immer mehr und immer rei­cher. Boo­men­de Akti­en­märk­te, stei­gen­de Immo­bi­li­en­prei­se und Wirt­schafts­wachs­tum auf brei­ter Front lie­ßen die Ver­mö­gen der reichs­ten Men­schen der Welt 2017 im Ver­gleich zum Vor­jahr um 19 Pro­zent auf die Rekord­sum­me von 8,9 Bil­lio­nen Dol­lar klet­tern. Das geht aus Berech­nun­gen der Bera­tungs­ge­sell­schaft PwC und der Schwei­zer Groß­bank UBS her­vor, die am Frei­tag ver­öf­fent­licht wur­den.

Die­ses gewal­ti­ge Ver­mö­gen — die Sum­me ist in Euro umge­rech­net mehr als dop­pelt so hoch wie die gesam­te jähr­li­che Wirt­schafts­leis­tung von Deutsch­land als größ­ter Volks­wirt­schaft Euro­pas (im Jahr 2017 : knapp 3,3 Bil­lio­nen Euro) — ver­teilt sich dem­nach auf gera­de ein­mal 2158 Frau­en und Män­ner. Im Schnitt kom­men die­se auf ein Ver­mö­gen von 4,1 Mil­li­ar­den Dol­lar.

Im Vor­jahr lag die welt­wei­te Zahl der Mil­li­ar­dä­re auf der inzwi­schen erwei­ter­ten Daten­ba­sis bei 1979. Ein­ge­rech­net wer­den in die Zah­len, die zum fünf­ten Mal vor­lie­gen, sämt­li­che Ver­mö­gens­wer­te : Unter­neh­men, Fir­men­be­tei­li­gun­gen, pri­va­te Immo­bi­li­en, aber auch Kunst­samm­lun­gen.

Vor allem in Chi­na zeigt der Trend seit Jah­ren nach oben. 2017 waren Chi­nas Super­rei­che mit einem Ver­mö­gens­plus von 39 Pro­zent auf 1,12 Bil­lio­nen Dol­lar Haupt­pro­fi­teu­re des welt­wei­ten Zuwach­ses. 373 Chi­ne­sen zählt die Stu­die aktu­ell zum Club der Mil­li­ar­dä­re nach 318 ein Jahr zuvor. Sie sind im Schnitt mit 55 Jah­ren jün­ger als der Durch­schnitt der Mil­li­ar­dä­re welt­weit mit knapp 64 Jah­ren.

Wir sehen seit Jah­ren eine Ent­wick­lung von der west­li­chen Welt nach Asi­en, in die Neue Welt”, sagt Caro­li­ne Kuh­nert, die das Geschäft der UBS mit ver­mö­gen­den Kun­den unter ande­rem in Euro­pa lei­tet. “Den größ­ten Zuwachs gibt es bei den Mil­li­ar­dä­ren in Asi­en : Im Durch­schnitt drei neue Mil­li­ar­dä­re pro Woche im Jahr 2017, zwei davon Chi­ne­sen. Die­ser Trend hat sich sicher­lich auch 2018 fort­ge­führt.”

Auch in Deutsch­land ist die Zahl der Mil­li­ar­dä­re inner­halb der Jah­res­frist wei­ter gewach­sen : von 117 auf 123. Das ist den Anga­ben zufol­ge mit plus 5 Pro­zent der größ­te Zuwachs im euro­päi­schen Ver­gleich. Jeder fünf­te Mil­li­ar­där in Euro­pa (20 Pro­zent) stammt aus Deutsch­land. In Ita­li­en gibt es dem­nach aktu­ell 43 Super­rei­che, in der Schweiz 36.

Sehr vie­le Mil­li­ar­dä­re sind als Unter­neh­mer tätig und das — gera­de in Deutsch­land — oft seit Genera­tio­nen”, sagt Maxi­mi­li­an Kun­kel, Chef­an­la­ge­stra­te­ge in der Ver­mö­gens­ver­wal­tung der UBS in Deutsch­land. Erfolg ver­spre­chen dem­nach Enga­ge­ments in den Berei­chen Kon­sum, Ein­zel­han­del, Immo­bi­li­en und Bio­tech­no­lo­gie. “Es ist nicht so, dass sich all die­se Leu­te ein­fach dar­auf aus­ru­hen und sagen : ‘Zum Glück kommt die Liqui­di­täts­schwem­me der EZB’, und dem­entspre­chend : ‘Wir wer­den immer ver­mö­gen­der’ ”, betont Kun­kel.

Die reichs­ten Deut­schen dürf­ten einer Rang­lis­te des Mana­ger Maga­zins zufol­ge die BMW-Groß­ak­tio­nä­re Ste­fan Quandt und Susan­ne Klat­ten mit 34 Mil­li­ar­den Euro geschätz­tem Ver­mö­gen sein. Den Geschwis­tern gehö­ren 47 Pro­zent der Antei­le an dem Auto­bau­er — allein dafür kas­sier­ten sie im Mai 1,1 Mil­li­ar­den Euro Divi­den­de.

Mit einem geschätz­ten Ver­mö­gen von 33 Mil­li­ar­den Euro folgt knapp dahin­ter die aus Mann­heim stam­men­de Fami­lie Rei­mann, die einen der größ­ten Kaf­fee­kon­zer­ne der Welt geschaf­fen hat. Auf Platz drei der reichs­ten Deut­schen sieht das Maga­zin Lidl-Grün­der Die­ter Schwarz mit einem geschätz­ten Ver­mö­gen von 25 Mil­li­ar­den Euro.

Das Wirt­schafts­ma­ga­zin Bilanz hat­te Schwarz’ Ver­mö­gen kurz zuvor aller­dings deut­lich höher geschätzt : Mit 39,5 Mil­li­ar­den Euro sah es ihn als reichs­ten Deut­schen — gefolgt von den Fami­li­en Karl Albrecht und Heis­ter (Aldi Süd) mit 25,5 Mil­li­ar­den Euro. Die Fami­li­en Albrecht und Heis­ter sieht das Mana­ger Maga­zin mit 21,8 Mil­li­ar­den Euro auf Platz vier. Für die Rang­lis­te hat das Mana­ger Maga­zin die Akti­en­ver­mö­gen mit den Schluss­kur­sen vom 14. Sep­tem­ber berech­net.

Die UBS/PwC-Stu­die sieht einen zuneh­men­den Trend zu Mil­li­ar­dä­ren, die es mit einer guten Geschäfts­idee aus eige­ner Kraft in den Club der Super­rei­chen geschafft haben : Von den 332 Auf­stei­gern im Jahr 2017 waren 199 soge­nann­te Self­made-Mil­li­ar­dä­re, 89 davon kamen aus Chi­na.

Mehr zum The­ma — Malo­chen bis 70 ? Die Ren­ten­lü­ge der “Markt-Exper­ten”

(dpa/rt deutsch)

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Helfer finden über 2.100 Erdbeben-Opfer in Indonesien – 1.300 Menschen werden noch vermisst


Auf der Insel Sula­we­si hat­te die Erde am 28. Sep­tem­ber mit einer Stär­ke von 7,4 gebebt. Fast 225.000 Men­schen ver­lo­ren bei der Kata­stro­phe ihre Häu­ser und Woh­nun­gen, gut 4.600 wur­den nach Behör­den­an­ga­ben ver­letzt. Das Beben lös­te auch einen Tsu­na­mi aus. Man­cher­orts ver­flüs­sig­te sich der san­di­ge Boden und ver­schluck­te tau­sen­de Häu­ser.

Trotz der enor­men Schä­den nor­ma­li­siert sich die Lage im Kata­stro­phen­ge­biet all­mäh­lich. Tank­stel­len, Märk­te und Ban­ken haben ihren Betrieb wie­der auf­ge­nom­men. Über Gebie­ten der Stadt Palu, wo noch vie­le Ver­schüt­te­te ver­mu­tet wer­den, haben Flug­zeu­ge in der ver­gan­ge­nen Woche ein Gemisch aus Was­ser und Des­in­fek­ti­ons­mit­teln ver­sprüht, um Seu­chen zu ver­hin­dern. (dpa)

Mehr zum The­ma — Des­in­fek­ti­ons­mit­tel über Erd­be­ben­ge­biet in Indo­ne­si­en aus­ge­bracht

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Es sieht zweifellos so aus, als ob Khashoggi tot ist, Folgen werden schwerwiegend sein” — Trump


Es sieht für mich zwei­fel­los so aus”, sag­te Trump, als er von einem Repor­ter gefragt wur­de, ob Khash­og­gi tot sei. “Es ist sehr trau­rig.”

Die mög­li­chen Fol­gen für Sau­di-Ara­bi­en “müs­sen sehr schwer­wie­gend sein”, sag­te Trump am Don­ners­tag vor der Abrei­se nach Mon­ta­na. “Ich mei­ne, es sind schlech­te, schlech­te Din­ge, aber wir wer­den sehen, was pas­siert.”

Es sei denn, das Wun­der aller Wun­der geschieht. Sonst wür­de ich sagen, dass er tot ist”, sag­te Trump den Repor­tern der New York Times im Oval Office kurz vor dem Gespräch mit der Pres­se in der Andrews Air­ba­se. “Das basiert auf allem — Infor­ma­tio­nen, die von allen Sei­ten kom­men.”

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Familien gesucht : Kriminelle Jugendliche in Malmö werden in staatliche Obhut genommen


Die Direk­to­rin der Sozi­al­diens­te von Mal­mö, Britt-Marie Peter­son, berich­tet, dass die Poli­zei ihr eine Lis­te von Namen über­reicht habe, die Per­so­nen lis­tet, die mit bewaff­ne­ter Kri­mi­na­li­tät in Zusam­men­hang ste­hen. Eini­ge der Jugend­li­chen wur­den im Rah­men des schwe­di­schen LVU-Geset­zes (Jugend­schutz­ge­setz) inhaf­tiert, eini­ge an Grup­pen ver­wie­sen, die bei der Reso­zia­li­sie­rung kri­mi­nel­ler Jugend­li­cher hel­fen und wie­der ande­re wur­den in Pfle­ge­hei­me oder Fami­li­en gege­ben. Die dritt­größ­te schwe­di­sche Stadt Mal­mö, im Süden des Lan­des unweit der däni­schen Haupt­stadt Kopen­ha­gen gele­gen, ist für sei­ne Ban­den­krie­ge bekannt und wur­de in der Pres­se als “Chi­ca­go Schwe­dens” bezeich­net.

In die­sem Jahr gab es sie­ben töd­li­che Schie­ße­rei­en in der Stadt. Die blu­tigs­te Schie­ße­rei ereig­ne­te sich im Juni 2018 in einem Mal­mö­er Inter­net­ca­fé. Mit einer auto­ma­ti­schen Schuss­waf­fe töte­te ein 21-Jäh­ri­ger drei Men­schen.

Schwe­di­sche Zei­tun­gen kri­ti­sie­ren, dass Schie­ße­rei­en und der Dro­gen­han­del zum All­tag von Mal­mö gewor­den sind. Oppo­si­tio­nel­le der bis­he­ri­gen rot-grü­nen Regie­rung sehen die Schuld in einer ver­fehl­ten Poli­tik. Auf­grund der Rege­lung der schwe­di­schen Straf­mün­dig­keit rekru­tier­ten die Ban­den beson­ders ger­ne jun­ge Men­schen, damit die­se einer Haft­stra­fe ent­gin­gen. Die Par­tei der Mode­ra­ten for­dert eine Ver­schär­fung des Straf­rechts, um die Ban­den­mit­glie­der län­ger von der Stra­ße fern­zu­hal­ten.

Mehr zum The­ma — Das schwe­di­sche Pro­blem Frank­reichs : Abge­lehn­te afgha­ni­sche Asyl­be­wer­ber flüch­ten in den Süden

Gegen die Kri­mi­na­li­tät wur­de ein wei­te­res Bud­get von 25 Mil­lio­nen Schwe­di­schen Kro­nen bereit­ge­stellt. In den schwe­di­schen Städ­ten wird mit Pla­ka­ten nach sta­bi­len Fami­li­en gesucht, die sich an den Wochen­en­den um Kin­der und Jugend­li­che küm­mern kön­nen, die sich in staat­li­cher Obhut befin­den.

2017 wur­de bekannt, dass die Poli­zei von Mal­mö Lis­ten bei sich trägt, in denen 205 Kri­mi­nel­le auf­ge­führt sind. Rund 1.416 Min­der­jäh­ri­ge in Mal­mö gal­ten 2017 als gefähr­det, in die Kri­mi­na­li­tät abzu­rut­schen. Ger­ne zei­gen die jun­gen Kri­mi­nel­len ihre Ban­den­kar­rie­re durch teu­re Klei­dung oder Fahr­zeu­ge. Sie wol­len auf­fal­len und schä­men sich ihrer “Kar­rie­re” kei­nes­wegs. Um aus­stei­gen zu kön­nen, wer­den die jun­gen Kri­mi­nel­len umge­sie­delt. Oft kön­nen Ver­let­zun­gen einen Aus­weg wei­sen und Anlass für einen Neu­an­fang sein.

Mehr zum The­ma - Ler­nen von Deutsch­land : Schwe­di­sche Poli­zei hofft auf deut­sche Hil­fe gegen Ban­den­kri­mi­na­li­tät

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Moskau reagiert auf Ausschlussdrohungen des Europarates : “Wir werden nicht für heiße Luft bezahlen”


Russ­land ist an einer voll­wer­ti­gen Teil­nah­me am Euro­pa­rat und nicht nur an einer blo­ßen Anwe­sen­heit im Gre­mi­um unter dis­kri­mi­nie­ren­den Bedin­gun­gen inter­es­siert, so Sena­tor Oleg Moro­sow, der im Aus­schuss für aus­wär­ti­ge Bezie­hun­gen des Föde­ra­ti­ons­ra­tes der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on sitzt. Er beton­te :

Wenn die Poli­tik der Ein­schrän­kung unse­rer Rech­te in den Orga­ni­sa­tio­nen des Euro­pa­ra­tes fort­ge­setzt wird, wür­de dies objek­tiv die Fra­ge nach unse­rer zukünf­ti­gen Teil­nah­me am Rat auf­wer­fen. Wir wer­den nicht für “hei­ße Luft” bezah­len, ob es jeman­dem gefällt oder nicht.

Zu dem Kom­men­tar kam es kurz nach­dem der Gene­ral­se­kre­tär des Euro­pa­ra­tes, Thorb­jørn Jagland, sag­te, dass Russ­land aus den Rei­hen der Orga­ni­sa­ti­on aus­ge­schlos­sen wer­den könn­te, wenn die regu­lä­ren Gebüh­ren­zah­lun­gen in das Bud­get nicht voll­stän­dig bezahlt wer­den. Russ­land fror 2017 ein Drit­tel sei­ner Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat ein, was den unge­fäh­ren Anteil der Gebühr aus­mach­te, die zur Finan­zie­rung der PACE ver­wen­det wur­de und sich auf etwa 12,5 Mil­lio­nen US-Dol­lar belief. Die Aus­set­zung der Zah­lun­gen wur­de aus Pro­test gegen die anhal­ten­den Ein­schrän­kun­gen der Rech­te der rus­si­schen Dele­ga­ti­on in der Ver­samm­lung, die seit 2014 anhal­ten, durch­ge­führt.

Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um gab als Reak­ti­on auf die Dro­hung Jaglands eine Erklä­rung her­aus, in der es bedau­er­te, dass die PACE ihre Vor­ur­tei­le nicht über­win­den konn­te. Außer­dem wur­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ein wich­ti­ger Pfei­ler, der die Zusam­men­ar­beit in Euro­pa stützt, wei­ter­hin Scha­den nimmt.

Der Spre­cher der Staats­du­ma, Wjat­sches­law Wolo­din, erklär­te Repor­tern, dass die der­zei­ti­ge Kri­se in den Bezie­hun­gen auf die Hart­nä­ckig­keit der PACE-Beleg­schaft zurück­ge­führt wer­den soll­te und stell­te fest, dass der Euro­pa­rat durch die Ver­wei­ge­rung einer Dia­log­mög­lich­keit für Russ­land die Grund­sät­ze unter­gräbt, die eigent­lich der Grund­la­ge jeder par­la­men­ta­ri­schen Struk­tur zugrun­de lie­gen. Er bezeich­ne­te die Beschrän­kun­gen, die Russ­land auf­er­legt wur­den, als “einen Club, der sich auf die Köp­fe von Dis­si­den­ten stürzt” und füg­te hin­zu, dass es für Russ­land in der gegen­wär­ti­gen Situa­ti­on unmög­lich sei, in der PACE etwas zu dis­ku­tie­ren.

Anfang die­ser Woche ver­schob die PACE die Ver­ab­schie­dung der Reso­lu­ti­on zur Ein­füh­rung neu­er Regeln für die Qua­li­fi­ka­ti­on und Abstim­mung der natio­na­len Dele­ga­tio­nen auf Janu­ar. Sie ent­hält neue Regeln für die Man­da­te und Abstim­mun­gen der natio­na­len Dele­ga­tio­nen und wür­de offen dis­kri­mi­nie­ren­de Maß­nah­men ver­wer­fen, die denen ähneln, die zur­zeit gegen Russ­land in Kraft sind.

Mehr zum The­ma — Kon­flikt zwi­schen Euro­pa­rat und Russ­land dau­ert an

Der Vor­sit­zen­de des Aus­wär­ti­gen Aus­schus­ses der Staats­du­ma, Leo­nid Sluz­ki, bezeich­ne­te die Atmo­sphä­re in der Orga­ni­sa­ti­on als “Anti-Russ­land-Hys­te­rie” und ver­sprach, dass Russ­land nicht ein­mal die Teil­nah­me an der PACE-Sit­zung für das Jahr 2019 bean­tra­gen wür­de.

Er wies außer­dem dar­auf hin, dass der zer­stö­re­ri­sche Cha­rak­ter der PACE-Poli­tik Russ­land zwin­gen könn­te, sei­ne Mit­glied­schaft im Euro­pa­rat ein­zu­frie­ren oder die Orga­ni­sa­ti­on sogar zu ver­las­sen.

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Gestapo-Methoden ? AfD-Kampagne für Schüler : „Lehrer sollen eingeschüchtert werden“


Die Ham­bur­ger AfD hat eine Online-Platt­form ein­ge­rich­tet, auf der Schü­ler und Eltern nega­ti­ve Wort­mel­dun­gen von Leh­rern an die AfD mel­den kön­nen. Wei­te­re AfD-Lan­des­ver­bän­de wol­len nach­rüs­ten. Poli­ti­ker und Leh­rer­ver­bän­de kri­ti­sie­ren die­ses Vor­ge­hen scharf. „Das ist ein­deu­tig der fal­sche Weg“, erklärt ein Leh­rer­ver­bands­spre­cher im Sput­nik-Inter­view.
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Giftiges U-Boot-Wrack vor Norwegens Küste soll zugedeckt werden


Ins­ge­samt soll das Pro­jekt bis Ende 2020 zwi­schen rund 11,6 Mil­lio­nen (110 Mio. Kro­nen) und 31,6 Mil­lio­nen Euro (300 Mio. Kro­nen) kos­ten. Ein fina­ler Beschluss des Par­la­ments steht noch aus.

Anwoh­ner und Umwelt­or­ga­ni­sa­tio­nen hal­ten das blo­ße Abde­cken des Wracks für nicht aus­rei­chend. Sie for­dern im nor­we­gi­schen Rund­funk NRK, dass U-864 geho­ben und das Queck­sil­ber ent­fernt wird. Das hat­ten auch die dama­li­gen Oppo­si­ti­ons- und jetzt Regie­rungs­par­tei­en Høy­re und Frems­kritts­par­tiet ver­spro­chen. Mitt­ler­wei­le sind aber auch sie für ein Abde­cken des Wracks. Nach Anga­ben des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums hät­ten Unter­su­chun­gen erge­ben, dass eine Ber­gung zu ris­kant sei.

Das von einem bri­ti­schen U-Boot mit einem Tor­pe­do ver­senk­te und in zwei Tei­le gespreng­te U-864 liegt in rund 150 Metern Tie­fe vor der Insel Fed­je an Nor­we­gens West­küs­te, unweit der Hafen­stadt Ber­gen. Das Wrack wur­de 2003 nach Hin­wei­sen von Fischern durch ein Mari­ne­schiff ent­deckt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Spa­ni­sche Tau­cher ent­de­cken vor Gali­ci­ens Küs­te Nazi-U-Boot

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