Politologe Lukjanow auf Wirtschaftsforum : Jedes Land versucht, von den USA unabhängiger zu werden


Groß­an­ge­leg­te Krie­ge mit US-Betei­li­gung sei­en Luk­ja­now zufol­ge nicht zu erwar­ten, da die Erfah­rung der letz­ten Jahr­zehn­te zeig­te, wie unwirk­sam Waf­fen­ge­walt sei. Die US-Kriegs­kam­pa­gnen in Afgha­ni­stan, im Irak und in Liby­en sei­en kon­tra­pro­duk­tiv gewe­sen. Außer­dem erklär­te der Exper­te für geo­po­li­ti­sche Fra­gen, dass die Rol­le Russ­lands in der Ark­tis enorm sei. Dass Peking in der Ark­tis eine soge­nann­te “pola­re Sei­den­stra­ße” errich­ten will, wer­de unter den ark­tis­na­hen Län­dern nicht ger­ne gese­hen, da Chi­na kein Ark­tis-Anrai­ner ist. “Unse­re chi­ne­si­schen Freun­de sind gern gese­he­ne Gäs­te in der Ark­tis… Aber sie sol­len jene Regeln respek­tie­ren, die dort im Lau­fe vie­ler Jah­re ent­stan­den sind”, so Luk­ja­now.

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Tattoo ist kein Tabu : Bewerber darf trotz Unterarm-Tätowierung Polizist werden


Das zustän­di­ge Lan­des­amt hat­te sich bei sei­ner Ableh­nung auf einen Erlass der Lan­des­ver­wal­tung gestützt, der die Regle­men­tie­rung von zuläs­si­gen Täto­wie­run­gen bei Beam­ten regelt. Im Fall des ange­hen­den Poli­zis­ten war das Tat­too ein Pro­blem, weil es beim Tra­gen der Som­mer­uni­form gut sicht­bar ist. Sei­ne Auto­ri­tät und die gebo­te­ne Neu­tra­li­tät sei beein­träch­tigt, lau­te­te die Kri­tik.

Das OVG aber lehn­te die Beru­fung des Lan­des ab. Für eine sol­che Ent­schei­dung feh­le eine gesetz­li­che Grund­la­ge, wel­che Täto­wie­run­gen im Beam­ten­ver­hält­nis zuläs­sig sind. Ein Erlass der Ver­wal­tung sei nicht aus­rei­chend, heißt es in der Begrün­dung des OVG.

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Der Klä­ger wur­de in der Zwi­schen­zeit ver­ei­digt und arbei­tet als Poli­zist. Das Land hat­te ihn unter Vor­be­halt in das Beam­ten-Ver­hält­nis über­nom­men. (dpa)

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Bolton kündigt “viel stärkere Antwort” an, falls in Syrien Chemiewaffen eingesetzt werden


Der Natio­na­le Sicher­heits­be­ra­ter der USA, John Bol­ton, hat erklärt, dass die USA, Frank­reich und das Ver­ei­nig­te König­reich “viel stär­ker” auf einen mög­li­chen Che­mie­waf­fen­an­griff in Syri­en reagie­ren wür­den. Gleich­zei­tig ver­stär­ken die USA ihre Mili­tär­prä­senz in der Regi­on.

Wir haben in den ver­gan­ge­nen Tagen ver­sucht, die Nach­richt zu über­mit­teln, dass es bei einem drit­ten Ein­satz von Che­mie­waf­fen eine viel stär­ke­re Ant­wort geben wür­de”, sag­te Bol­ton am Mon­tag gegen­über Jour­na­lis­ten.

Bol­tons Ankün­di­gung kommt zu einem Zeit­punkt, da die Span­nun­gen um Idlib zuneh­men. Idlib ist das letz­te Rück­zugs­ge­biet der Ter­ror­grup­pen in Syri­en, unter ihnen Hai­at Tahr­ir asch-Scham (die frü­he­re Nus­ra-Front) und ande­re Able­ger von al-Qai­da.

Bol­tons Bemer­kun­gen sind eine Wie­der­ho­lung sei­ner im August vor­ge­brach­ten War­nun­gen, nach denen die USA “sehr stark” reagie­ren wür­den, soll­ten Assads Streit­kräf­te bei ihrem Ver­such der Erobe­rung Idlibs che­mi­sche Waf­fen ein­set­zen. Ein angeb­li­cher Che­mie­waf­fen­an­griff auf die zehn Kilo­me­ter nörd­lich von Damas­kus gele­ge­ne Stadt Duma wur­de im April 2018 als Vor­wand für US-ame­ri­ka­ni­sche, bri­ti­sche und fran­zö­si­sche Luft­schlä­ge gegen syri­sche Regie­rungs­ein­rich­tun­gen benutzt ; ein Angriff auf die im Nor­den gele­ge­ne Stadt Chan Schei­chun wur­de auch Assad zuge­schrie­ben und mit einem US-Rake­ten­an­griff beant­wor­tet.

Jetzt behaup­tet Bol­ton, die USA, Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich sei­en sich einig, dass eine erneu­te Atta­cke eine schär­fe­re Ver­gel­tung erfor­dern wür­de.

Mehr zum The­ma — Medi­en­be­richt : USA erwä­gen Angriff auf rus­si­sche und ira­ni­sche Zie­le in Syri­en

Ich kann sagen, wir haben uns mit den Bri­ten und Fran­zo­sen bera­ten, die uns beim zwei­ten Schlag zur Sei­te stan­den, und sie sind auch der Mei­nung, dass ein erneu­ter Ein­satz che­mi­scher Waf­fen zu einer viel stär­ke­ren Ant­wort füh­ren wür­de”, sag­te er am Mon­tag.

Das rus­si­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um warn­te am Sonn­tag, dass Ter­ror­grup­pen, dar­un­ter Hai­at Tahr­ir asch-Scham und die berüch­tig­ten Weiß­hel­me, die Insze­nie­rung eines Che­mie­an­griffs vor­be­rei­te­ten, um der west­li­chen Koali­ti­on einen Vor­wand zu geben, Assad erneut anzu­grei­fen.

Russ­land wie­der­hol­te die­se War­nung in den letz­ten Wochen und leg­te den USA, den Ver­ein­ten Natio­nen und der Orga­ni­sa­ti­on für das Ver­bot che­mi­scher Waf­fen “kon­kre­te Fak­ten” (Außen­mi­nis­ter Ser­gei Law­row) über einen bevor­ste­hen­den Fal­se-Flag-Che­mie­waf­fen­an­griff vor. Die rus­si­sche Regie­rung behaup­tet, dass Behäl­ter mit Chlor­gas schon in Idlib depo­niert wor­den sei­en, um bei dem Angriff ver­wen­det zu wer­den.

Als ob sie einen sol­chen Angriff erwar­ten wür­den, haben die USA in jüngs­ter Zeit ihre Mili­tär­prä­senz in der Regi­on ver­stärkt. Drei Zer­stö­rer und vier Atom-U-Boo­te wur­den in das öst­li­che Mit­tel­meer ver­legt, und am Wochen­en­de haben die US-Streit­kräf­te im süd­li­chen Syri­en eine Luft­lan­de­übung mit Artil­le­rie­un­ter­stüt­zung durch­ge­führt.

Dar­über hin­aus wur­de der mit 56 Crui­se Mis­si­les bewaff­ne­te Zer­stö­rer USS The Sul­li­vans in den Per­si­schen Golf ent­sandt, und B1-B-Über­schall­bom­ber wur­den im Früh­jahr auf den US-Luft­waf­fen­stütz­punkt in Katar ver­legt.

In Washing­ton steht Prä­si­dent Donald Trump in “rou­ti­ne­mä­ßi­gem Aus­tausch” mit dem Pen­ta­gon über sei­ne mili­tä­ri­schen Optio­nen in Syri­en, wäh­rend die US-Ver­bün­de­ten Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich auch ihre Bereit­schaft bekun­det haben, Syri­en im Fall eines Che­mie­waf­fen­an­griffs anzu­grei­fen.

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Superkrise kommt : Pleiteschock löst Lauffeuer am Geldmarkt aus – USA werden isoliert


Mas­sen­pa­nik, Stra­ßen­un­ru­hen und eine Natio­na­li­sie­rungs­wel­le wie die Welt sie in den letz­ten 50 Jah­ren nicht gese­hen hat – so beschreibt der Chef­ana­lyst von JP Mor­gan, Mar­ko Kola­no­vic, die Zukunft der Welt­wirt­schaft. Die Ver­ant­wort­li­chen hät­ten nichts aus dem Crash von vor zehn Jah­ren gelernt, lau­tet sein Vor­wurf.
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Bundesregierung : Uiguren werden nicht mehr nach China abgeschoben


Die mus­li­mi­schen Uigu­ren leben in der Auto­no­men Regi­on Xin­jiang im Nord­wes­ten Chi­nas und sind dort schwe­ren Repres­sio­nen durch den Staat aus­ge­setzt. In soge­nann­ten Umer­zie­hungs­la­gern wer­den nach Ein­schät­zung von Fach­leu­ten meh­re­re Hun­dert­tau­send Men­schen, vor allem Uigu­ren, fest­ge­hal­ten, man­che spre­chen gar von einer Mil­li­on.

Am 3. April war ein Ange­hö­ri­ger der mus­li­mi­schen Min­der­heit zurück nach Chi­na geschickt wor­den, obwohl über sei­nen Asyl­fol­ge­an­trag noch nicht ent­schie­den war. Deutsch­land bemüht sich nun, den 23-Jäh­ri­gen zurück­zu­ho­len, sein Ver­bleib ist aber unbe­kannt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Erneut Behör­den­pan­ne bei Abschie­bung : Uigu­re rechts­wid­rig nach Chi­na abge­scho­ben

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Flugreisen werden für viele Iraner unerschwinglicher Luxus


Im letz­ten Jahr reis­ten noch rund 10,5 Mil­lio­nen Ira­ner ins Aus­land, von die­sen 5,2 Mil­lio­nen per Flug­zeug. In die­sem Jahr dürf­te die Zahl der Flug­rei­sen von Ira­nern deut­lich rück­läu­fig sein, denn die Wenigs­ten kön­nen sich noch eine Flug­rei­se leis­ten. BBC Per­si­an wid­me­te dem The­ma eine eige­ne Sen­dung.

Wegen des schlech­ten Dol­lar-Wech­sel­kur­ses und des Wert­ver­lus­tes des ira­ni­schen Rial stei­gen die Flug­prei­se, denn 60 Pro­zent der Kos­ten der ira­ni­schen Flug­ge­sell­schaf­ten wer­den mit ande­ren Wäh­run­gen als dem Rial begli­chen. Fami­li­en wer­den sich die Rei­sen mit dem Flug­zeug wohl nicht mehr leis­ten kön­nen. Es wird erwar­tet, dass 80 Pro­zent der Rei­se­agen­tu­ren wegen feh­len­der Kun­den wer­den schlie­ßen müs­sen. Der ira­ni­sche Prä­si­dent Hassan Roha­ni hat­te auf den Tou­ris­mus als Ein­nah­me­quel­le gesetzt. Am Don­ners­tag ver­kün­de­ten US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo und Prä­si­dent Donald Trump unter­des­sen eine neue Akti­ons­grup­pe gegen den Iran, um die wirt­schaft­li­che und diplo­ma­ti­sche Iso­la­ti­on des Lan­des zu ver­stär­ken. Im August wur­den neue Sank­tio­nen erho­ben, wei­te­re sol­len im Novem­ber fol­gen. 

Ver­är­ger­te Stim­men ira­ni­scher Bür­ger aus der Sen­dung von BBC Per­si­an vom 14. August : 

Sogar, um das Land zu ver­las­sen, müs­sen wir jetzt dop­pelt bezah­len. 

Eini­ge Flug­ge­sell­schaf­ten haben ihre Ticket­ver­kaufs­sys­te­me über kur­ze Zeit gesperrt, um ihre Kos­ten an den neu­en Dol­lar-Preis anzu­pas­sen. 

Vie­le ira­ni­sche Stu­den­ten außer­halb des Iran wur­den davon schwer getrof­fen. Ein Stu­dent kauf­te vor zwei Mona­ten ein Ticket in die USA, aber wegen der Ver­spä­tung des Visums muss­te er das Ticket absa­gen und ein neu­es kau­fen, was ihn drei­mal mehr kos­te­te. 

Für eini­ge ist es jetzt ein Traum, aus dem Iran zu rei­sen. 

Mei­ne pen­sio­nier­te Mut­ter woll­te nach drei Jah­ren wie­der ihre Fami­lie in Euro­pa tref­fen, aber die Flug­prei­se stie­gen um das Drei­fa­che und wir muss­ten die Rei­se absa­gen, da wir dies nicht bezah­len konn­ten. 

Eini­ge Ver­ant­wort­li­che sagen, dass Rei­sen eine Art Luxus ist, aber das den­ken wir nicht. Man muss rei­sen, um sich des Stress zu ent­le­di­gen und das Leben bes­ser zu mana­gen. Außer­dem müs­sen eini­ge Leu­te auch ver­rei­sen, um Eltern und Ver­wand­te zu besu­chen. 

Inner­halb des Iran waren die Flü­ge der sichers­te Rei­se­weg. Es ist nun auch zu befürch­ten, dass nicht-ira­ni­sche Flug­ge­sell­schaf­ten ihre Flü­ge in den Iran wegen feh­len­der Kun­den redu­zie­ren.

Mehr zum The­ma Weil Ira­ner an ihr Geld wol­len : Bun­des­bank ändert Geschäfts­be­din­gun­gen

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Verlass uns nicht. Wir werden sterben”: Krankenschwestern in Zchinwali retteten psychisch Kranke


Eine Kran­ken­schwes­ter aus Süd-Osse­ti­en, die wäh­rend des geor­gi­schen Angriffs 19 Men­schen aus einer bren­nen­den psych­ia­tri­schen Abtei­lung in Zchin­wa­li ret­te­te und tage­lang in einem Kel­ler mit ver­ängs­tig­ten Geis­tes­kran­ken aus­harr­te, hat an die tra­gi­schen Ereig­nis­se vom August 2008 erin­nert.

Iri­na Bibi­lo­wa hat­te am 8. August Nacht­schicht, als die geor­gi­schen Streit­kräf­te einen plötz­li­chen, groß ange­leg­ten Angriff auf die abtrün­ni­ge Repu­blik Süd-Osse­ti­en star­te­ten. Ihre Haupt­stadt Zchin­wa­li wur­de sofort wahl­los beschos­sen, wobei irgend­wie eine ört­li­che psych­ia­tri­sche Abtei­lung eines der Zie­le wur­de.

Als die ers­ten Explo­sio­nen zu hören waren, beschlos­sen Iri­na und ande­re Medi­zi­ner, die Pati­en­ten im ers­ten Stock des Kran­ken­hau­ses zu ver­sam­meln. Aber sie erkann­ten schnell, dass es auch dort nicht sicher war und began­nen, die gan­ze Ein­rich­tung zu eva­ku­ie­ren.

Unter dem Gara­gen­ge­bäu­de (unweit des Kran­ken­hau­ses) gab es einen Gru­be, um die Autos zu repa­rie­ren. Dort ließ man uns rein, und wir blie­ben 24 Stun­den lang in die­sem Loch”, sag­te Iri­na der RT-Video­agen­tur Rupt­ly.

Irgend­wann stell­ten die Schwes­tern fest, dass eine ihrer Pati­en­tin­nen zurück­ge­las­sen wor­den war. Sie tra­fen eine im wahrs­ten Sin­ne hel­den­haf­te Ent­schei­dung, ihren Unter­schlupf zu ver­las­sen, um auch sie noch zu holen. Als sie die Frau fan­den, brann­te das Kran­ken­haus bereits, nach­dem es von der Artil­le­rie getrof­fen wor­den war. Es war kei­ne leich­te Auf­ga­be, nun die psy­chisch kran­ke Per­son noch davon zu über­zeu­gen, mit ihnen zu gehen.

Iri­na erin­ner­te sich, dass sie und ande­re Kran­ken­schwes­ter sogar ver­such­ten, die Flam­men zu löschen. Sie berich­te­ten : “Trotz der Bom­bar­die­rung konn­ten wir dort drei Eimer Was­ser auf­trei­ben, aber natür­lich konn­ten wir damit unser Kran­ken­haus nicht ret­ten.”

Aber Gott sei Dank haben wir es geschafft, die Pati­en­ten zu ret­ten”, erin­nert sich Iri­na, die kaum in der Lage ist, ihre Trä­nen zurück­zu­hal­ten.

Das erzählt sie in den Rui­nen des Kran­ken­hau­ses, das wäh­rend des kur­zen, aber ver­lust­rei­chen Kon­flikts zer­stört wur­de. Ver­schie­de­nen Schät­zun­gen zufol­ge kos­te­te er zwi­schen 400 und 1.600 Men­schen­le­ben, dar­un­ter meh­re­re Dut­zend rus­si­scher Sol­da­ten der Frie­dens­mis­si­on. Die Aggres­si­on konn­te nur durch die Inter­ven­ti­on des rus­si­schen Mili­tärs gebremst wer­den, nach­dem Mos­kau inner­halb weni­ger Tage eine “frie­dens­er­zwin­gen­de” Ope­ra­ti­on gestar­tet hat­te. Die­se erst dräng­te die geor­gi­schen Trup­pen tief in ihr Ter­ri­to­ri­um zurück.

Wäh­rend drau­ßen die Höl­le los­brach, gab es in ihrem pro­vi­so­ri­schen Unter­schlupf auch “kein Essen, kein Was­ser und kei­ne Medi­ka­men­te für die Pati­en­ten”. „Sie waren alle sehr hung­rig”, sag­te Iri­na. Aber noch grö­ßer schien ihre Angst, wenn sie mich jede Sekun­de frag­ten : “Iri­na, du wirst uns doch nicht ver­las­sen ? Ver­lass uns nicht. Wir wer­den ster­ben.“ Ich habe ihnen gesagt : Ich wer­de dich nicht ver­las­sen. Wir wer­den zusam­men sein. Wir wer­den geret­tet und wei­ter­le­ben.’ ”

Aber sie begrif­fen auch, dass Krieg schreck­lich ist. Das ist auch für die psy­chisch Kran­ken offen­sicht­lich”, erklärt die Kran­ken­schwes­ter.

Nach eini­ger Zeit began­nen eini­ge der Pati­en­ten, die ohne ihre übli­chen Medi­ka­men­te blie­ben, “unbe­re­chen­bar zu han­deln”, sag­te Iri­na. “Manch­mal waren wir gezwun­gen, sie mit eige­nen Hän­den und mit Gewalt zu fes­seln. Es gab kei­nen ande­ren Weg, die Betrof­fe­nen zu beru­hi­gen.”

Am 9. August beschlos­sen die Kran­ken­schwes­tern, in eine siche­re­re und grö­ße­re Unter­kunft umzu­zie­hen, was sich aber als sehr gefähr­lich her­aus­stell­te. “Es gab wie­der eine Schie­ße­rei. Wir press­ten uns an die Wän­de, als wir raus­ka­men. Ich sag­te ihnen, sie soll­ten mir fol­gen und mit klei­nen Schrit­ten gin­gen wir wei­ter. Wir waren stän­dig auf der Hut, damit kei­ne Pati­en­ten ver­lo­ren gehen.”

Sie woll­ten in ein nahe­ge­le­ge­nes Haus, weil sie wuß­ten, daß es dort einen gro­ßen Kel­ler gab. Aber der war schon voll mit all den Leu­ten, die in der Gegend leb­ten. Also muss­ten sie sich schnell einen neu­en Unter­schlupf ein­fal­len las­sen. “Wir nah­men unse­re 19 Pati­en­ten und rann­ten weg. Gehen war kei­ne Opti­on, da die Gra­na­ten direkt über unse­re Köp­fe flo­gen. Es gab ein unun­ter­bro­che­nes Getö­se von Explo­sio­nen.”

Sie hat­ten am Ende Glück, einen Bun­ker zu fin­den, in dem sie wei­te­re vier Tage ver­brin­gen konn­ten. Wäh­rend die­ser Zeit ging Iri­na immer wie­der nach drau­ßen und sam­mel­te Pflau­men in den nahe­ge­le­ge­nen Gär­ten.

Ich kann mir gar nicht erklä­ren, wie sie es geschafft hat, Brot auf­zu­trei­ben. Sie brach­te etwa 15 oder 20 Bro­te”, erin­nert sich eine ande­re Kran­ken­schwes­ter, Swet­la­na : “Sie hat uns alle gefüt­tert.”

Das medi­zi­ni­sche Per­so­nal und die Pati­en­ten wur­den schließ­lich aus dem Kriegs­ge­biet eva­ku­iert. Die Pati­en­ten des zer­stör­ten Kran­ken­hau­ses wer­den der­zeit in der rus­si­schen Stadt Wla­di­kawkaz behan­delt. Iri­na hat inzwi­schen eine neue Stel­le ange­nom­men und arbei­tet nun mit Kin­dern im Haupt­kin­der­kran­ken­haus in Zchin­wa­li.

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Perpetuum Reaktor”: Brennstäbe russischer U-Boote müssen künftig nicht mehr ersetzt werden


Die Neu­be­stü­ckung eines U-Boot-Reak­tors mit Brenn­stä­ben ist eine kom­ple­xe Ope­ra­ti­on, die etwa alle sie­ben Jah­re unter strengs­ten Sicher­heits­vor­keh­run­gen statt­fin­det und min­des­tens einen Monat dau­ert. In der rus­si­schen Flot­te wer­de die Neu­be­stü­ckung des­we­gen auch “Ope­ra­ti­on Num­mer 1” genannt, kom­men­tiert der ehe­ma­li­ge Admi­ral der rus­si­schen Nord­flot­te Wjat­sches­law Popow. In die­ser Zeit feh­le der Flot­te ein Kampf­schiff, erklärt der Mili­tär. Mit den neu­en Reak­to­ren aber erhö­he sich die Kampf­be­reit­schaft der Flot­te deut­lich. Der­sel­be Bericht erwähnt Tests einer opti­mier­ten Aktiv­zo­ne für Reak­to­ren der bestehen­den Atom-U-Boo­te der vier­ten Genera­ti­on – wie “Borej” und “Jasen”. Auch Arbei­ten an zir­kon­ba­sier­ten Aktiv­zo­nen von Reak­to­ren für nukle­ar ange­trie­be­ne Eis­bre­cher des Modells 14 – 10-3М und 14 – 10-3МP gehen vor­an. (RIA Nowos­ti)

Mehr zum The­ma - LIVE : Tag der Mari­ne in Sankt Peters­burg

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Altersarmut wächst — Ursachen werden ignoriert


von Susan Bonath

Die Tech­no­lo­gie macht´s mög­lich : Immer weni­ger Arbeits­kräf­te pro­du­zie­ren immer mehr. Das führt unse­re Pro­duk­ti­ons­wei­se, auf Kapi­tal­be­sitz einer­seits und Lohn­ar­beit ande­rer­seits basie­rend, zuse­hends ad absur­dum. Arbeits­plät­ze wer­den unsi­che­rer, sämt­li­che davon abhän­gen­de Sozi­al­leis­tun­gen sind immer schwe­rer dar­aus abzu­schöp­fen – auch die Ren­te. Doch die Poli­tik gibt nicht etwa dem Wirt­schafts­sys­tem die Schuld an der wach­sen­den Alters­ar­mut, son­dern der stei­gen­den Lebens­er­war­tung der Arbei­ten­den. Sie spricht von demo­gra­fi­schem Wan­del. Lösen will sie das Pro­blem mit einer Mini­re­form namens „RV-Leis­tungs­ver­bes­se­rungs- und Sta­bi­li­sie­rungs­ge­setz“. Das bringt wenig und kratzt kein biss­chen an der Ursa­che.

Angst vor Ent­eig­nung oder Scham : Vie­le Rent­ner ver­zich­ten auf Sozi­al­hil­fe

Zu Recht bemän­gelt der Pari­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band in einer Stel­lung­nah­me zum Refe­ren­ten­ent­wurf des geplan­ten Geset­zes des­sen man­geln­de Wir­kung und Weit­sicht. Zunächst zeigt der Ver­band die dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung zuneh­men­der Ver­ar­mung älte­rer Men­schen auf. Laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt hat sich allein die Zahl der Bezie­her von Grund­si­che­rung im Alter von 2003 bis 2017 auf 545.000 Men­schen mehr als ver­dop­pelt. Das Armuts­ri­si­ko von Neurent­nern habe sich seit­her von knapp elf auf 16 Pro­zent erhöht. In den nächs­ten zwölf Jah­ren wer­de sich die Zahl der hil­fe­be­dürf­ti­gen Ruhe­ständ­ler erneut ver­dop­peln, warnt der Pari­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band. Doch die­se Zah­len allei­ne sei­en nur die hal­be Wahr­heit.

Die Grund­si­che­rungs­quo­te ist kein geeig­ne­ter Indi­ka­tor für Alters­ar­mut“, schreibt der Ver­band in sei­nem Papier, wel­ches das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les (BMAS) unter Minis­ter Huber­tus Heil (SPD) ange­for­dert hat­te. So sei bekannt, dass vie­le von Armut betrof­fe­ne älte­re Men­schen aus Scham oder aus Angst vor Ver­lust ihrer im Lau­fe des Lebens erar­bei­te­ten Ver­mö­gens­wer­te, wie etwa ein Eigen­heim, gar kei­ne Sozi­al­hil­fe bean­trag­ten. Laut einer Ver­tei­lungs­for­sche­rin mach­ten gar nur zwi­schen einem Vier­tel und einem Drit­tel aller bedürf­ti­gen Rent­ner ihre eigent­lich bestehen­den Ansprü­che auf Sozi­al­hil­fe gel­tend. Die­ser Ent­wick­lung habe das geplan­te Gesetz als Kor­rek­tur für die (unter ande­rem) von der Agen­da 2010 vor­an­ge­trie­be­nen Ren­ten­kür­zun­gen wenig ent­ge­gen­zu­set­zen, so der Ver­band.

Pari­tä­ti­scher : „Sie­ben-Jah­res-Brem­se“ löst das Pro­blem nicht

Zum einen grei­fe die in der Novel­le for­mu­lier­te soge­nann­te „dop­pel­te Hal­te­li­nie“ viel zu kurz. Gemeint ist das Ziel, das Ren­ten­ni­veau vor Steu­ern bis zum Jahr 2025 – also ledig­lich sie­ben Jah­re – bei min­des­tens 48 Pro­zent zu hal­ten. Gleich­zei­tig sol­len die Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung in die­ser Zeit nicht über 20 Pro­zent stei­gen. Statt sich an das offen­kun­dig nichts armuts­fes­te Niveau zu klam­mern, müs­se das Niveau wie­der auf 53 Pro­zent (wie vor den Ren­ten­kür­zun­gen) ange­ho­ben wer­den, schlägt der Ver­band vor. Dafür sei das Prin­zip der Siche­rung des Lebens­stan­dards sowie das Soli­dar­prin­zip zu über­ar­bei­ten. Außer­dem müs­se der soge­nann­te Nach­hal­tig­keits­fak­tor in der Ren­ten­an­pas­sungs­for­mel gestri­chen wer­den.

Die­sen “Nachhaltigkeits”-Faktor führ­te die Bun­des­re­gie­rung unter Ger­hard Schrö­der (SPD) 2005 zusam­men mit Hartz IV ein. Er benennt das Ver­hält­nis zwi­schen Bei­trags­zah­lern und Rent­nern. Wenn immer weni­ger Beschäf­tig­te mit ihren Bei­trä­gen für immer mehr Rent­ner auf­kom­men müs­sen, bremst der Nach­hal­tig­keits­fak­tor den Ren­ten­an­stieg, um die Belas­tun­gen für Lohn­be­schäf­tig­te nicht zu stark anwach­sen zu las­sen. Er erfasst nicht nur die Anzahl von Bei­trags­zah­lern und Ruhe­ständ­lern, son­dern auch noch die stei­gen­de Lebens­er­war­tung und die Gebur­ten­ra­ten.

Ungleich­be­hand­lung : Wenn Krank­heit oder Unfäl­le arm machen

Des­wei­te­ren ver­nach­läs­si­ge der Ent­wurf die Erwerbs­min­de­rungs­rent­ner. So wei­te der neue Ent­wurf die Zurech­nung von Erzie­hungs­zei­ten für vor 1992 gebo­re­ne Kin­der für die­se Grup­pe, anders als für Alters­rent­ner, ledig­lich für Neu­zu­gän­ge aus. Die­se hät­ten am Ende immer­hin durch­schnitt­lich 44 Euro mehr pro Monat. „Bei jetzt bereits Betrof­fe­nen stößt das auf Unver­ständ­nis und Wut“, erklärt der Ver­band. Außer­dem müss­ten end­lich die Abschlä­ge für vor­zei­ti­gen Ren­ten­ein­tritt von bis zu 10,8 Pro­zent gestri­chen wer­den. Nur so kön­ne ein stän­di­ges Anwach­sen der Erwerbs­min­de­rungs­rent­ner gestoppt wer­den, die zusätz­lich Sozi­al­hil­fe bean­tra­gen müs­sen. Ihre Zahl wuchs laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt von 182.000 im Jahr 2003 auf 515.000 Ende 2017.

Ins­ge­samt, so rügt der Ver­band, sin­ke das Niveau der Erwerbs­min­de­rungs­ren­te seit lan­gem. 2009 habe ihre durch­schnitt­li­che Höhe von 643 Euro um sie­ben Euro unter­halb der mitt­le­ren Grund­si­che­rungs­sum­me gele­gen. Inwi­schen seit die Kluft auf 35 Euro ange­wach­sen. Unter ande­rem die­se Kluft habe zum kon­ti­nu­ier­li­chen Anwach­sen der Zahl der auf Sozi­al­hil­fe Ange­wie­se­nen geführt, mahnt der Sozi­al­ver­band in sei­ner Stel­lung­nah­me.

Und letzt­lich sei auch die Höhe der Grund­si­che­rung viel zu knapp bemes­sen, um dau­er­haft davon zu leben. Doch sei der Ein­tritt einer Erwerbs­min­de­rung schick­sal­haft. Und davon Betrof­fe­ne könn­ten sich meist zeit­le­bens nicht mehr aus die­ser Situa­ti­on befrei­en. Ren­ten­an­sprü­che wür­den, anders als Erwerbs­ein­kom­men, kom­plett auf die Sozi­al­hil­fe ange­rech­net, heißt es wei­ter.

Das bedeu­tet : Betrof­fe­ne, die nicht mehr in der Lage sind, einer Erwerbs­tä­tig­keit nach­zu­ge­hen, knab­bern bis zum Tod am staat­lich ver­ord­ne­ten Exis­tenz­mi­ni­mum. Dar­um for­dert der Ver­band einen Grund­frei­be­trag von 100 Euro für alle Ren­ten­ein­nah­men. Die­sen über­stei­gen­de Ein­künf­te dürf­ten nur zu 80 Pro­zent auf die Sozi­al­hil­fe ange­rech­net wer­den. Dann ent­sprä­chen die Frei­be­trä­ge jenen, die bei Hartz IV auf Erwerbs­ein­kom­men gewährt wer­den.

Ent­las­tung der Kom­mu­nen auf Kos­ten der Bei­trags­zah­ler ?

Der Pari­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band lobt außer­dem zunächst das Ansin­nen der Bun­des­re­gie­rung, die soge­nann­te Gleit­zo­ne bei der Belas­tung mit Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen für Beschäf­tig­te aus­zu­wei­ten. Die­se beginnt ober­halb eines Ein­kom­mens von 450 Euro, also der „Gering­fü­gig­keits­gren­ze“, und wird aktu­ell bis zu einem Brut­to­ent­gelt von 850 Euro gewährt. Tritt das Gesetz in Kraft, liegt sie künf­tig bei 1.300 Euro.

Das heißt : Beschäf­tig­te mit der­art gerin­gem Lohn müs­sen von die­sem weni­ger in die Sozi­al­kas­sen ein­zah­len, ange­fan­gen bei einem Gesamt­an­teil von 10,3 Pro­zent und bis zum Errei­chen der Ober­gren­ze auf­stei­gend. Der Anteil des Unter­neh­mens bleibt davon unbe­rührt. Doch das hat einen Haken : Wäh­rend die Leis­tun­gen der Kran­ken­kas­se davon nicht beein­träch­tigt wer­den, sin­ken die Ren­ten­an­sprü­che.

Mit die­ser Neu­re­ge­lung bezweckt die Bun­des­re­gie­rung, Gering­ver­die­nern ein paar Euro mehr in der Tasche zu las­sen. Doch die maxi­ma­le dadurch erreich­ba­re Ent­las­tung betra­ge ledig­lich 22 Euro, kri­ti­siert der Ver­band. Da Haus­hal­te mit so gerin­gen Ein­künf­ten in der Regel mit Hartz IV auf­stock­ten, wer­de das den meis­ten nicht helfen,dem Leis­tungs­be­zug zu ent­rin­nen. Mehr Geld blie­be Betrof­fe­nen eben­falls nicht, da die­se „Lohn­er­hö­hung“ wie­der­um auf Hartz IV ange­rech­net wer­de. „Ergeb­nis wäre eine von den Bei­trags­zah­lern finan­zier­te Ent­las­tung der Kom­mu­nen und teil­wei­se des Bun­des von Für­sor­ge­kos­ten“, so der Pari­tä­ti­sche.

Nega­tiv­steu­er, Wohn­geld- und Bei­trags­er­hö­hun­gen

Statt­des­sen schlägt der Ver­band eine Nega­tiv­steu­er vor, die Gering­ver­die­nern im Gegen­zug zu den ver­hält­nis­mä­ßig hohen Belas­tun­gen aus­zu­zah­len sei. Das heißt : Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge von Beschäf­tig­ten könn­ten bis zur Höhe von 100 Euro auf die Steu­er­last ange­rech­net wer­den. Wer auf­grund gerin­ger Ein­künf­te kei­ne Lohn­steu­er zahlt, sol­le die­se Sum­me zusätz­lich erhal­ten. Dar­über hin­aus bringt der Ver­band noch eine ande­re mög­li­che Vari­an­te ins Spiel : Man kön­ne auch, so heißt es, bedarfs­ori­en­tier­te Leis­tun­gen, wie Wohn­geld und Kin­der­zu­schlag, „gezielt ver­bes­sern und aus­bau­en“.

Der Wohl­fahrts­ver­band hält sei­ne Vor­schlä­ge für finan­zier­bar. Zunächst ein­mal müss­ten alle Erwerbs­tä­ti­gen in die gesetz­li­che Ren­ten­kas­se ein­zah­len. „Bei einem Niveau von 53 Pro­zent läge der not­wen­di­ge Bei­trags­satz dann aktu­ell bei 22,9 Pro­zent, wobei 11,5 Pro­zent auf die Ver­si­cher­ten ent­fie­len“, rech­net er vor. Aller­dings wäre dann auch kei­ne zusätz­li­che pri­va­te Absi­che­rung mehr nötig. Und auch lang­fris­tig blei­be das Modell güns­ti­ger und leis­tungs­fä­hi­ger, heißt es, auch wenn der Bei­trags­satz bis 2045 auf fast 30 Pro­zent anstei­gen wür­de.

Doch das grund­sätz­li­che Pro­blem bleibt bestehen : Die Fort­ent­wick­lung der Tech­no­lo­gie und die Ver­än­de­run­gen der Arbeits­welt hal­ten weder Arbeits­mi­nis­ter Huber­tus Heil noch der Pari­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band auf. Pro­duk­ti­ons­wei­sen, die sich selbst über­lebt haben, wer­den frü­her oder spä­ter an ihren eige­nen Wider­sprü­chen schei­tern.

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