Drastischer Anstieg der Zahl von Ebola-Fällen in Kongo beunruhigt Experten


Seit Ende März ist die Zahl der Ebo­la-Erkran­kun­gen in der Demo­kra­ti­schen Repu­blik Kon­go um fast 50 Pro­zent in die Höhe geschnellt – von etwa 1.000 auf inzwi­schen rund 1.500. Wie das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um in Kin­sha­sa mit­teil­te, habe man allein in der ver­gan­ge­nen Woche bis ein­schließ­lich Mon­tag 106 bestä­tig­te Neu­erkran­kun­gen des hämor­rha­gi­schen Fie­bers und 72 Todes­fäl­le regis­triert. So vie­le neue Fäl­le in einer Woche habe es zuvor noch nicht gege­ben.

Die­se neu­en Fäl­le sind beun­ru­hi­gend”, sag­te der natio­na­le Koor­di­na­tor für den Kampf gegen Ebo­la, Aru­na Abe­di.

Dem Beam­ten zufol­ge kön­ne die Epi­de­mie noch lan­ge andau­ern, solan­ge sich die Bevöl­ke­rung nicht an die Hygie­ne­emp­feh­lun­gen der Behör­den hal­te.

Die Epi­de­mie scheint trotz inter­na­tio­na­ler Anstren­gun­gen nicht unter Kon­trol­le zu brin­gen zu sein. Auch die Zahl der Todes­op­fer ist zuletzt rasch ange­stie­gen – von rund 630 Ende März auf inzwi­schen rund 950. Hel­fer tun sich schwer, den Aus­bruch in den Pro­vin­zen Nord-Kivu und Itu­ri ein­zu­däm­men, weil in die­sen Regio­nen zahl­rei­che Mili­zen aktiv sind. Es hat wie­der­holt auch Angrif­fe auf Ebo­la-Zen­tren gege­ben – erst ver­gan­ge­ne Woche wur­de ein Arzt der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) getö­tet. Zudem hat die Bevöl­ke­rung in der seit vie­len Jah­ren insta­bi­len Regi­on kaum Ver­trau­en in die Behör­den. Wil­de Gerüch­te, wonach die Regie­rung mit Ebo­la nur die Bevöl­ke­rung dezi­mie­ren wol­le, oder auch, dass Ebo­la eine Erfin­dung der Behör­den sei, hal­ten sich hart­nä­ckig.

Um den gegen­wär­ti­gen Aus­bruch im Ost-Kon­go ein­zu­däm­men, haben in der Regi­on bereits rund 108.000 Men­schen einen expe­ri­men­tel­len Ebo­la-Impf­stoff erhal­ten. Für das Land ist es bereits die zehn­te bekann­te Ebo­la-Epi­de­mie. Das ist inzwi­schen der bis­lang zweit­schwers­te bekann­te Aus­bruch des lebens­ge­fähr­li­chen Erre­gers. Bei der bis­her welt­weit fol­gen­schwers­ten Ebo­la-Epi­de­mie waren in West­afri­ka 2014 bis 2015 mehr als 11.000 Men­schen ums Leben gekom­men. (dpa)

Mehr zum The­ma — Rus­si­sche For­scher : Ers­ter uni­ver­sel­ler Impf­stoff gegen Ebo­la ein­satz­be­reit

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Medwedew nennt Zahl der Armen in Russland


In Russ­land leben nach Anga­ben der Regie­rung etwa 19 Mil­lio­nen Men­schen, deren Ein­kom­men unter dem Exis­tenz­mi­ni­mum liegt. Das ent­spricht fast 13 Pro­zent der Gesamt­be­völ­ke­rung. Seit 2012 ist die Armuts­quo­te ange­stie­gen. Pre­mier­mi­nis­ter Dmi­tri Med­we­dew setzt nun auf geziel­te Unter­stüt­zung von Fami­li­en in Armut.
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Zahl der Toten nach Gebäudeeinsturz in Nigeria steigt auf 20


In dem Gebäu­de befand sich eine Schu­le. Nach dem Ein­sturz des drei­stö­cki­gen Gebäu­des am Mitt­woch hat­ten die Behör­den zunächst von acht Toten gespro­chen. Rund 40 wei­te­re Men­schen sei­en lebend gebor­gen wor­den, hieß es.

Der Ein­sturz von Gebäu­den ist in Lagos kei­ne Sel­ten­heit — oft man­gelt es an Bau­auf­sicht und War­tung. In einem der bis­lang schlimms­ten Fäl­le in dem west­afri­ka­ni­schen Staat kamen mehr als 100 Men­schen ums Leben, als im Sep­tem­ber 2014 eine Kir­che ein­stürz­te. (dpa)

Mehr zum The­ma — Gebäu­de­dach an Sankt Peters­bur­ger Uni­ver­si­tät stürzt ein

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Zahl der Opfer in Missbrauchsfall Lügde gestiegen


Im Miss­brauchs­fall von Lüg­de ist die Zahl der Opfer auf min­des­tens 34 gestie­gen. Bei 14 wei­te­ren Per­so­nen bestehe der Ver­dacht, dass auch sie Opfer des viel­fa­chen Miss­brauchs auf einem Cam­ping­platz in Nord­rhein-West­fa­len gewor­den sein könn­ten, sag­te Lan­des­in­nen­mi­nis­ter Her­bert Reul (CDU) am Don­ners­tag im Innen­aus­schuss des Land­tags.
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Zahl der toten Sicherheitskräfte in Südafghanistan steigt auf 23


Am frü­hen Frei­tag­mor­gen hat­ten Tali­ban-Kämp­fer das Haupt­quar­tier des 215. Korps der afgha­ni­schen Armee in der Pro­vinz Hel­mand über­fal­len. Nach Anga­ben des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums dau­er­te der Angriff mehr als 16 Stun­den. Quel­len inner­halb der Mili­tär­ba­sis spra­chen am Sams­tag aller­dings von 40 getö­te­ten Sicher­heits­kräf­ten. Von einem Spre­cher der US-Trup­pen in Afgha­ni­stan hieß es, weder Sol­da­ten der US-Streit­kräf­te noch der NATO-Aus­bil­dungs­mis­si­on “Reso­lu­te Sup­port” sei­en von dem Angriff betrof­fen gewe­sen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Afgha­ni­stan-Ein­satz der Bun­des­wehr : Jeder vier­te Sol­dat bewer­tet ihn als nutz­los

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Kreml über Cyber-Operationen gegen Russland : Große Zahl der Angriffe kommen aus den USA


Ver­schie­de­ne rus­si­sche Enti­tä­ten und Ein­zel­per­so­nen sind stän­dig einer Viel­zahl von Cyber­an­grif­fen aus­ge­setzt, die vom US-Boden aus durch­ge­führt wer­den”, sag­te Pes­kow rus­si­schen Jour­na­lis­ten und beant­wor­te­te damit eine Anfra­ge zu einem aktu­el­len Bericht des Wall Street Jour­nal, der sich mit einem sol­chen Angriff des US-Mili­tärs auf eine rus­si­sche Fir­ma beschäf­tig­te.

Gleich­zei­tig bezwei­fel­te der Spre­cher des Prä­si­den­ten den Bericht selbst, in dem es hieß, dass das US Cyber Com­mand damit erfolg­reich “abge­schal­tet” habe, was in Washing­ton, D.C. als “rus­si­sche Troll­fa­brik” für die angeb­li­che Ein­mi­schung in die US-Wah­len ver­ant­wort­lich gemacht wird.

Der Arti­kel basiert fast aus­schließ­lich auf unge­nann­ten Quel­len und ist daher schwer zu über­prü­fen, so der Spre­cher. “Man muss die­se Daten mit Vor­sicht behan­deln”, warn­te er.

Das frag­li­che Unter­neh­men ist die in St. Peters­burg ansäs­si­ge Inter­net Rese­arch Agen­cy (IRA) — eine Fir­ma, von der Washing­ton sagt, dass sie angeb­lich Ver­bin­dun­gen zum Kreml hat und angeb­lich für fast jede der west­li­chen Beschul­di­gun­gen ver­ant­wort­lich ist, von der wahr­ge­nom­me­nen Ein­mi­schung Russ­lands in die US-Prä­si­dent­schafts­wah­len 2016 bis hin zur “Ero­si­on des öffent­li­chen Kon­sen­ses über Imp­fun­gen”, die sogar für einen jüngs­ten Masern-Aus­bruch in Euro­pa ver­ant­wort­lich gemacht wur­de.

Eini­ge unge­nann­te US-Beam­te, die vom WSJ zitiert wur­den, prahl­ten damit, dass sie “die IRA im Grun­de genom­men off­line genom­men haben”, indem sie “sie abschal­te­ten”.

Die Ope­ra­ti­on, die einer Zusam­men­ar­beit bedurf­te zwi­schen dem US-Cyber Com­mand und dem berüch­tig­ten Geheim­dienst NSA, des­sen eige­ner Appe­tit auf Mas­sen­über­wa­chung ent­larvt ist, führ­te dazu, dass das rus­si­sche Unter­neh­men für ein paar Tage vom Inter­net­zu­gang abge­schnit­ten war.

Auf rus­si­scher Sei­te scheint nie­mand die­sen Inter­net­ent­zug bemerkt zu haben. Statt­des­sen merk­te Pes­kow an, dass aller­dings die Web­sei­ten der rus­si­schen Regie­rung, ein­schließ­lich der offi­zi­el­len Sei­te des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin, “stän­dig einer enor­men Anzahl von Cyber­an­grif­fen aus Euro­pa und Nord­ame­ri­ka aus­ge­setzt sind”. Der Prä­si­den­ten­spre­cher unter­strich :

Das ist die Rea­li­tät, in der wir leben.

Der Spre­cher des Prä­si­den­ten äußer­te auch sei­ne Besorg­nis dar­über, dass die USA irgend­wann noch wei­ter gehen und ver­su­chen könn­ten, Russ­land gene­rell vom World Wide Web aus­zu­schlie­ßen, denn “die Rah­men­ver­wal­tung des Inter­nets wird de fac­to von nur ein paar Unter­neh­men” aus­ge­übt. Er sag­te auch, dass Mos­kau sich sol­cher Bedro­hun­gen bewusst ist und der rus­si­sche Gesetz­ge­ber des­halb der­zeit an einem so genann­ten “Gesetz für sou­ve­rä­nes Inter­net” arbei­tet.

Die neue Gesetz­ge­bung wür­de es Russ­land ermög­li­chen, vor­sorg­lich einen spe­zi­el­len Mecha­nis­mus zu schaf­fen, der ver­hin­dern soll, dass eine aus­län­di­sche Macht Russ­land den Zugang zum World Wide Web ver­weh­ren kann. Sie wür­de ins­be­son­de­re allen Betrei­bern von Basis­in­fra­struk­tur für das Inter­net auf­er­le­gen, einen mög­li­chen Über­gang zu einem von ande­ren Natio­nen unab­hän­gi­gen Betrieb vor­zu­be­rei­ten.

Schon in der Ver­gan­gen­heit wur­den ähn­li­che Beden­ken von Prä­si­dent Putin selbst geäu­ßert. “Je mehr Sou­ve­rä­ni­tät wir haben, auch im digi­ta­len Bereich, des­to bes­ser”, sag­te Putin damals.

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Zahl der Toten nach Dammbruch in Brasilien steigt auf 65 – kaum noch Hoffnung auf Überlebende


Unter­stützt wur­den die loka­len Ret­tungs­kräf­te von rund 130 israe­li­schen Sol­da­ten, die an die Unglücks­stel­le gereist waren. Sie brach­ten unter ande­rem Gerä­te zur Ortung von Han­dy­si­gna­len im Schlamm mit. Wäh­rend der Schlamm lang­sam trock­ne­te, kämpf­ten sich die Ein­satz­kräf­te an bis­lang unzu­gäng­li­che Stel­len vor. Mit Stä­ben son­dier­ten sie den Unter­grund und gru­ben nach Ver­schüt­te­ten.

Der Damm an der Mine des bra­si­lia­ni­schen Berg­bau­kon­zerns Vale war am Frei­tag gebro­chen. Eine Schlamm­la­wi­ne war über Tei­le der Anla­ge und benach­bar­te Sied­lun­gen hin­weg­ge­rollt. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst noch unklar. Die Behör­den lei­te­ten Ermitt­lun­gen ein. (dpa)

Mehr zum The­ma — Stau­damm an Eisen­erz­mi­ne in Bra­si­li­en gebro­chen : Min­des­tens neun Tote, 150 Ver­miss­te

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Die Welt ist nicht genug : US-Militär verschleiert Zahl der ausländischen Militärbasen


Nach offi­zi­el­len Anga­ben des US-Außen­mi­nis­te­ri­ums ist US-Mili­tär­per­so­nal an 4.775 “Stand­or­ten” über die 50 eige­nen US-Bun­des­staa­ten und acht US-Ter­ri­to­ri­en ver­teilt. Davon ent­fie­len dem­nach 514 Mili­tär­ba­sen auf 45 Län­der außer­halb der eige­nen Gren­zen. Nach Anga­ben von David Vine, Pro­fes­sor an der Washing­ton Uni­ver­si­ty und Autor von “Base Nati­on : How U.S. Mili­ta­ry Bases Abroad Harm Ame­ri­ca and the World, sind die Anga­ben des World­wi­de Pro­per­ty Port­fo­lio jedoch aller­dings alles ande­re als akku­rat.

Das US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um unter­hal­te “hun­der­te von Basen, die nicht in der offi­zi­el­len Lis­te ste­hen”, lau­tet unter ande­rem des­sen Vor­wurf.

Jüngs­tes Bei­spiel für den frag­wür­di­gen Umgang mit Zah­len ist dem­zu­fol­ge der von US-Prä­si­dent Donald Trump for­cier­te Abzug der – offi­zi­ell – 2.000 US-Sol­da­ten aus Syri­en. Dadurch erhielt auch die US-Mili­tär­ba­sis al-Tanf eine gewis­se öffent­li­che Auf­merk­sam­keit. Dumm nur, dass die nach Pen­ta­gon-Anga­ben größ­te und im Jahr 2015 eröff­ne­te US-Basis in Syri­en mit Hun­der­ten Sol­da­ten nicht offi­zi­ell als sol­che auf­ge­führt wird.

Dies geht dem­zu­fol­ge aus den jüngs­ten Anga­ben des Base Struc­tu­re Report (BSR) her­vor, in dem al-Tanf kei­ne Erwäh­nung fin­det. Genau­so wie die wei­te­ren US-Basen in Syri­en oder dem Irak oder Afgha­ni­stan oder Niger oder Tune­si­en oder Kame­run oder Soma­lia.

Oder eine belie­bi­ge Anzahl von Orten, an denen sol­che mili­tä­ri­schen Außen­pos­ten bekann­ter­ma­ßen exis­tie­ren und sogar, anders als in Syri­en, expan­die­ren.”

Das ent­spricht nicht gera­de dem mili­tä­ri­schen Ansatz des “light foot­print”, dem man nach Pen­ta­gon-Anga­ben in Afri­ka ver­folgt.

Die feh­len­den Stand­or­te spie­geln den Man­gel an Trans­pa­renz wider, der mit dem Sys­tem der, wie ich schät­ze, immer noch rund 800 US-Basen außer­halb der 50 Staa­ten und Washing­ton, D.C., die seit dem Zwei­ten Welt­krieg die Erde umkrei­sen, ver­bun­den ist”, zeigt sich Exper­te Vine über­zeugt, der auch Grün­dungs­mit­glied der Over­se­as Base Rea­lign­ment and Clo­sure Coali­ti­on ist, einer Grup­pe von Mili­tär­ana­lys­ten, die sich dafür ein­set­zen, den glo­ba­len “Foot­print” des US-Mili­tärs zu redu­zie­ren.

150 Mil­li­ar­den US-Dol­lar für Unter­hal­tungs­kos­ten und Betrieb der Stütz­punk­te

Doch war­um die Geheim­nis­krä­me­rei über die Zahl der Mili­tär­ba­sen im Aus­land ?

Der Grund für die Geheim­hal­tung besteht haupt­säch­lich dar­in, die innen­po­li­ti­sche Debat­te über die damit ver­bun­de­nen Gel­der, Gefah­ren und den Tod zu ver­hin­dern sowie diplo­ma­ti­sche Span­nun­gen und inter­na­tio­na­le Unter­su­chun­gen zu ver­mei­den”, ist sich der Mili­tär­ana­lyst sicher.

Tat­säch­lich sind bereits die offi­zi­el­len Anga­ben zu den Unter­hal­tungs­kos­ten für den Ein­satz der US-Mili­tär­an­ge­hö­ri­gen im Aus­land und den Betrieb der aus­län­di­schen Stütz­punk­te enorm : 150 Mil­li­ar­den US-Dol­lar lässt man sich die ver­meint­lich auf­ge­zwun­ge­ne Rol­le als “Welt­po­li­zist” jähr­lich kos­ten.

Nicht doku­men­tier­te Basen sind immun gegen die Auf­sicht durch die Öffent­lich­keit und oft sogar den Kon­gress”, erläu­tert Vine.

Basen sind eine phy­si­sche Mani­fes­ta­ti­on der US-Außen- und Mili­tär­po­li­tik, so dass Off-The-Book-Basen [nicht offi­zi­ell auf­ge­lis­te­te Basen] bedeu­ten, dass Mili­tär und Exe­ku­ti­ve ohne öffent­li­che Debat­te über eine sol­che Poli­tik ent­schei­den, häu­fig Hun­der­te von Mil­lio­nen oder Mil­li­ar­den Dol­lar aus­ge­ben und die USA mög­li­cher­wei­se in Krie­ge und Kon­flik­te ver­wi­ckeln, über die der größ­te Teil des Lan­des nichts weiß.

Zum Ver­gleich : Nach Anga­ben der Over­se­as Base Rea­lign­ment and Clo­sure Coali­ti­on stel­len die Ver­ei­nig­ten Staa­ten bis zu 95 Pro­zent der aus­län­di­schen Mili­tär­ba­sen welt­weit, wäh­rend Län­der wie Frank­reich, Russ­land und das Ver­ei­nig­te König­reich jeweils zehn bis 20 aus­län­di­sche Mili­tär­stütz­punk­te ihr Eigen nen­nen. Das als neue geo­po­li­ti­sche Bedro­hung aus­ge­mach­te Chi­na besitzt nur eine Mili­tär­ba­sis außer­halb der eige­nen Gren­zen. Im Gegen­satz zu den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ist die Macht Pekings vor allem öko­no­mi­scher Natur.

Stand­or­te” in 164 Län­dern — Begriff “Stand­ort” nicht aber klar defi­niert

Laut US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um ver­fü­ge man über “Stand­or­te” in 164 Län­dern. Das ent­spricht etwa 85 Pro­zent der Staa­ten welt­weit. Die Zahl wur­de aller­dings aktua­li­siert, nach­dem Inves­ti­ga­ti­v­jour­na­lis­ten ans Werk gegan­gen waren, um die Öffent­lich­keit an ihren Erkennt­nis­sen teil­ha­ben zu las­sen.

Wir schät­zen Ihre Sorg­falt, der Sache auf den Grund zu gehen. Dank Ihrer Beob­ach­tun­gen haben wir defense.gov [die Web­sei­te des US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums] aktua­li­siert, um ‘mehr als 160’ zu sagen”, gab Oberst­leut­nant Bald­an­za zu Pro­to­koll.

US-Basen im Aus­land kos­ten mehr als 50 Mil­li­ar­den Dol­lar pro Jahr für Bau und War­tung, das ist Geld, das ver­wen­det wer­den könn­te, um den drin­gen­den Bedarf zu Hau­se in Bil­dung, Gesund­heits­ver­sor­gung, Woh­nen und Infra­struk­tur zu decken”, betont Vine.

Auch unklar lässt das Pen­ta­gon, wie es den Begriff “Stand­ort” defi­niert. Die Zahl 164 ent­spricht in etwa der aktu­el­len Per­so­nal­sta­tis­tik des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, die Per­so­nal­ein­sät­ze unter­schied­li­cher Grö­ße in 166 “über­see­ischen” Orten auf­weist. Dar­un­ter befin­den sich dem­zu­fol­ge eini­ge Staa­ten mit nur einer sym­bo­li­schen Anzahl von US-Mili­tär­an­ge­hö­ri­gen und ande­re, wie Irak und Syri­en, wo die Grö­ße der Trup­pe offen­sicht­lich weit­aus grö­ßer war. Die “Über­see-Tabel­le” des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums lis­tet dabei auch Trup­pen in US-Ter­ri­to­ri­en wie Ame­ri­ka­nisch-Samoa, Puer­to Rico, den U.S. Vir­gin Islands und Wake Island auf.

Mehr zum The­ma — Bra­si­li­ens neu­er Prä­si­dent : Für US-Mili­tär­ba­sen und Waf­fen, gegen Arbeits­rech­te und Sozia­lis­mus

Kuri­os wird es, wenn Dut­zen­de US-Sol­da­ten nach Anga­ben des Pen­ta­gon im exo­ti­schen anmu­ten­den Land “Akro­ti­ri” sta­tio­niert sind. Wer nun den Glo­bus oder sein altes Erd­kun­de­buch bemü­hen soll­te, wird jedoch nicht fün­dig wer­den, denn bei Akro­ti­ri han­delt es sich um ein Dorf auf der Insel San­to­ri­ni.

Bei wei­te­ren immer­hin über 44.000 eige­nen Sol­da­ten ist deren Stand­ort auch gleich offi­zi­ell “unbe­kannt”.

Doch auch bei der Loka­li­sie­rung der Stand­or­te ziert sich das Pen­ta­gon, exak­te Zah­len zu nen­nen. Ange­bo­ten wird auf der neu­en Web­sei­te des US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums die Anga­be von “4.800+ Ver­tei­di­gungs­stand­or­ten” auf der gan­zen Welt. Auf den Wider­spruch zu der im Base Struc­tu­re Report (BSR) offi­zi­ell genann­ten Zahl von 4.775 auf­merk­sam gemacht, spricht man jetzt von “ca. 4.800 Ver­tei­di­gungs­stand­or­ten”.

Die Anzahl der in der BSR gelis­te­ten Basen hat längst den Bezug zur tat­säch­li­chen Anzahl der US-Basen außer­halb der Ver­ei­nig­ten Staa­ten ver­lo­ren. Vie­le, vie­le bekann­te und geheim­nis­vol­le Basen wur­den lan­ge Zeit von der Lis­te gestri­chen,” weiß Vine zu berich­ten.

Ein Para­de­bei­spiel sind dem­zu­fol­ge die mili­tä­ri­schen Außen­pos­ten, die von den USA in ganz Afri­ka auf­ge­baut wer­den. Nach offi­zi­el­len BSR-Anga­ben unter­hält man vor Ort nur eine Hand­voll Stand­or­te, unter ande­rem auf Ascen­si­on Island eben­so wie in Dschi­bu­ti, Ägyp­ten und Kenia. In Wirk­lich­keit wim­melt es in Afri­ka von US-Basen.

Mehr zum The­ma — Krieg ohne Kriegs­er­klä­rung : Die wach­sen­den Ten­ta­kel des US-Mili­tärs in Afri­ka

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Balance geschafft”: Zahl der Asylanträge in Deutschland um 16,5 Prozent gesunken


See­ho­fer sag­te, die Wege, auf denen Asyl­be­wer­ber nach Euro­pa kämen, hät­ten sich zuletzt ver­än­dert. Es sei deut­lich, “dass der Schwer­punkt zur­zeit in Spa­ni­en liegt”. Der Chef des Bun­des­am­tes für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge (Bamf), Hans-Eck­hard Som­mer, warb für eine vor­über­ge­hen­de Ver­län­ge­rung der Fris­ten für die Wider­rufs­prü­fung. Die­se Prü­fung steht in der Regel drei Jah­re nach der Aner­ken­nung des Flücht­lings an. Dabei wird — bevor er eine Nie­der­las­sungs­er­laub­nis erhält — ange­schaut, ob der Aus­län­der wei­ter­hin Anspruch auf Schutz hat. Das hängt vor allem von der Lage im Her­kunfts­land ab, aber auch von mög­li­chen neu­en Erkennt­nis­sen zur Iden­ti­tät. Laut Som­mer ste­hen rund 750.000 Prü­fun­gen in den nächs­ten Jah­ren an. “Das wird einen Groß­teil unse­rer Res­sour­cen bin­den”, sag­te Som­mer. (dpa)

Mehr zum The­ma — UNO : Seit Jah­res­be­ginn deut­lich mehr Migran­ten in Spa­ni­en

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