Zahlreiche Bundeswehr-Standorte mit gesundheitsschädlichen Chemikalien kontaminiert


Zahl­rei­che Lie­gen­schaf­ten der Bun­des­wehr sind laut einem aktu­el­len Bericht bereits seit län­ge­rem mit gif­ti­gen Che­mi­ka­li­en belas­tet. Bestä­tigt wur­de eine Kon­ta­mi­na­ti­on an bis­her 18 Stand­or­ten, 108 Objek­te wei­te­re gel­ten als Ver­dachts­fäl­le.

Nach der­zei­ti­gem Stand der Bear­bei­tung wur­de auf 20 Lie­gen­schaf­ten eine PFC-Kon­ta­mi­na­ti­on nach­ge­wie­sen”, sag­te eine Spre­che­rin des Bun­des­am­tes für Infra­struk­tur, Umwelt­schutz und Dienst­leis­tun­gen der Bun­des­wehr am Mitt­woch in Bonn.

Zuvor hat­te der Baye­ri­sche Rund­funk (BR) berich­tet. Die betrof­fe­nen Stand­or­te müss­ten umfas­send unter­sucht und mög­li­cher­wei­se saniert wer­den, erklär­te die Behör­den­spre­che­rin. Ers­te Ver­dachts­fäl­le waren aber bereits 2012 auf­ge­kom­men.

Doch die Bun­des­wehr hät­te schon deut­lich frü­her von den Pro­ble­men mit PFC wis­sen kön­nen, bele­gen die Recher­chen. Ein ehe­ma­li­ger Oberst­leut­nant der Bun­des­wehr sag­te dem BR : Schon in den 1980er-Jah­ren sei unter Feu­er­wehr­leu­ten bekannt gewe­sen, dass die Lösch­schäu­me pro­ble­ma­tisch sei­en. Die Bun­des­wehr teil­te auf Nach­fra­ge mit, das sei ihr nicht bekannt,” heißt es in dem Bericht.

Bei den Gift­stof­fen han­de­le es sich um soge­nann­te per- und poly­flu­o­rier­te Che­mi­ka­li­en (PFC). Die Che­mi­ka­li­en gelang­ten den Anga­ben zufol­ge durch Lösch­schaum, der bei Brän­den ein­ge­setzt wird, in die Böden.

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Das Lösch­mit­tel soll teil­wei­se auch von zivi­len Feu­er­weh­ren benutzt wer­den, hieß es. Die bekann­tes­te Sub­stanz unter den in den Schäu­men ver­wen­de­ten Stof­fen heißt PFOS und ist bereits seit 2006 in der EU ver­bo­ten. PFOS-hal­ti­ge Lösch­schäu­me durf­ten dem­nach noch längs­tens bis 2011 ver­wen­det wer­den. Dem Bericht zufol­ge warnt eine Che­mi­ke­rin vom Umwelt­bun­des­amt vor den mög­li­cher­wei­se weit­rei­chen­den Fol­gen die­ser Che­mi­ka­li­en, die in der Umwelt nicht abge­baut wer­den und sich im mensch­li­chen Kör­per anrei­chern könn­ten. Eini­ge der PFCs sei­en toxisch.

Das ist aus unse­rer Sicht eine Besorg­nis, weil man die­se Kon­zen­tra­tio­nen, die in der Umwelt sind, nie wie­der zurück­ho­len kann”, ziiert der BR die Che­mi­ke­rin Anne­gret Bie­gel-Eng­ler.

So sei der (zuläs­si­ge) Schwel­len­wert in der Gemein­de Man­ching in Ober­bay­ern teils 400-fach über­schrit­ten wor­den, was weit­rei­chen­de, auch prak­ti­sche Kon­se­quen­zen für die Anwoh­ner hat. Häu­ser kön­nen bei­spiels­wei­se nur noch ohne Kel­ler gebaut und Gär­ten nicht mehr mit Brun­nen­was­ser gegos­sen wer­den. 

Ein Spre­cher des Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums erklär­te, die Bun­des­wehr enga­gie­re sich mit ihrem Alt­las­ten­pro­gramm seit mehr als 25 Jah­ren für die Besei­ti­gung sol­cher als umwelt­schäd­lich erkann­ter Stof­fe in ihren der­zei­ti­gen und ehe­ma­li­gen Lie­gen­schaf­ten.

Allein vier belas­te­te Stand­or­te befin­den sich in Sach­sen-Anhalt. Betrof­fen sind den Anga­ben zufol­ge die Trup­pen­übungs­plät­ze Alt­mark, Alten­gra­bow, Klietz und Holz­dorf. Dem Bericht zufol­ge sind unter ande­rem auch Trup­pen­übungs­plät­ze in Bay­ern und Bran­den­burg belas­tet.

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(dpa/ rt deutsch)

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Zahlreiche Flüge in München und Frankfurt wetterbedingt gestrichen


Obwohl die Wet­ter­la­ge am Mor­gen ruhi­ger als erwar­tet gewe­sen sei und der Schnee in Regen über­ge­gan­gen sei, soll­ten die Annul­lie­run­gen ver­schie­de­ner Air­lines für rei­bungs­lo­se Abläu­fe im Flug­be­trieb sor­gen, so der Spre­cher wei­ter. Für die übri­gen über den Frei­tag geplan­ten 1.160 Flug­ver­bin­dun­gen sei­en aber kei­ne grö­ße­ren Ver­zö­ge­run­gen zu erwar­ten. Starts und Lan­dun­gen sei­en unter Berück­sich­ti­gung wit­te­rungs­be­ding­ter Vor­sichts­maß­nah­men gefahr­los mög­lich, sag­te der Spre­cher.

In Mün­chen wur­den wegen der schwie­ri­gen Wit­te­rungs­ver­hält­nis­se für den Frei­tag rund 90 Flü­ge gestri­chen. Im Moment sei der Him­mel zwar blau, wei­te­rer Schnee­fall sei zunächst nicht in Sicht, “aber die Ent­schei­dung, Flü­ge zu strei­chen, liegt in der Hand der jewei­li­gen Air­line”, sag­te ein Spre­cher des Flug­ha­fens. Weil Flug­lot­sen in Ita­li­en am Nach­mit­tag in den Streik tre­ten, sei­en unab­hän­gig der 90 wet­ter­be­ding­ten Aus­fäl­le wei­te­re 20 Flug­ver­bin­dun­gen gestri­chen wor­den, sag­te der Spre­cher. (dpa)

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Zahlreiche Brandanschläge krimineller Banden in Nordbrasilien


Rund 450 Sicher­heits­kräf­te wur­den am Wochen­en­de von der Regie­rung des Prä­si­den­ten Jair Bol­so­na­ro zur Ver­stär­kung der loka­len Poli­zei nach Ceará ver­sandt. Mehr als hun­dert Ver­däch­ti­ge wur­den fest­ge­nom­men. Die Straf­voll­zugs­be­hör­den von Ceará hat­ten am Mitt­woch ange­kün­digt, dass sie das Ein­schleu­sen von Han­dys in die Haft­an­stal­ten ver­hin­dern und inhaf­tier­te Mit­glie­der der­sel­ben kri­mi­nel­len Orga­ni­sa­ti­on nicht mehr zusam­men unter­brin­gen wol­len. Die­se Ankün­di­gung habe die Gewalt­wel­le in For­ta­le­za und wei­te­ren 25 Städ­ten von Ceará aus­ge­löst, erklär­te der Gou­ver­neur. (dpa)

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Erneut zahlreiche Angriffe auf Einsatzkräfte in der Neujahrsnacht


In der Neu­jahrs­nacht ist es wie­der zu Über­grif­fen auf Ein­satz­kräf­te von Poli­zei und Feu­er­wehr gekom­men. In Ber­lin zähl­te die Feu­er­wehr zwar weni­ger Ein­sät­ze als in der Sil­ves­ter­nacht des Vor­jahrs — unver­än­dert sei aber die Aggres­si­vi­tät gegen­über Hel­fern gewe­sen : Laut Feu­er­wehr gab es in der Haupt­stadt 49 Über­grif­fe, 33 davon mit Pyro­tech­nik. Ein Feu­er­wehr­mann erlitt dabei ein Knall­trau­ma und kam in eine Spe­zi­al­kli­nik.

Poli­zis­ten in Dort­mund wur­den mit einer Sil­ves­ter­ra­ke­te beschos­sen und mit Fla­schen bewor­fen. Zu den Angrif­fen kam es nahe der Innen­stadt aus einer Per­so­nen­grup­pe her­aus, wie die Poli­zei am frü­hen Mor­gen über Twit­ter mit­teil­te. Ver­letzt wur­de hier nie­mand. Der Mann, der die Rake­te geschos­sen hat­te, wur­de in Gewahr­sam genom­men.

Bei Lösch­ar­bei­ten wur­de in Frank­furt (Oder) ein Feu­er­wehr­mann atta­ckiert : Als ihm ein Mann gegen den Kopf schlug, erlitt er eine Platz­wun­de, wie die Poli­zei mit­teil­te. Eine Grup­pe von Jugend­li­chen hat­te ein Feu­er­werk gezün­det, dabei war eine Wie­se in Brand gera­ten. Bei dem Ein­satz soll der Tat­ver­däch­ti­ge die Lösch­kräf­te an ihrer Arbeit gehin­dert haben. Auch der Fest­stel­lung sei­ner Per­so­na­li­en habe er sich wider­setzt.

Ein aggres­si­ver Pati­ent griff im baye­ri­schen Main­burg die Besat­zung eines Ret­tungs­wa­gens, einen Not­arzt und wei­te­re Men­schen an. Wie das Rote Kreuz mit­teil­te, war ein Ret­tungs­ruf wegen einer schein­bar bewusst­lo­sen Per­son in einer Hof­ein­fahrt ein­ge­gan­gen. Als der Mann auf eine Tra­ge gela­gert wer­den soll­te, habe er plötz­lich um sich geschla­gen. Ins­ge­samt wur­den vier Men­schen ver­letzt. Auch mit einer Eisen­stan­ge habe der Mann ver­sucht, in eines der zwei Ret­tungs­fahr­zeu­ge ein­zu­drin­gen und dabei eine Heck­schei­be ein­ge­schla­gen. Die Ret­tungs­kräf­te flüch­te­ten, der Angrei­fer wur­de anschlie­ßend von der Poli­zei über­wäl­tigt.

Mehr zum The­ma — Deut­sche Feu­er­wehr-Gewerk­schaft : “Kör­per­li­che Angrif­fe kom­men mitt­ler­wei­le täg­lich vor” [Video]

Eine Poli­zis­tin wur­de nach einem Ver­kehrs­un­fall in Rhein­land-Pfalz von einer 18 Jah­re alten Fahr­an­fän­ge­rin in den Fin­ger gebis­sen. Die stark alko­ho­li­sier­te Frau war kurz vor Mit­ter­nacht in Ben­dorf mit ihrem Wagen von der Fahr­bahn abge­kom­men und mit meh­re­ren gepark­ten Fahr­zeu­gen zusam­men­ge­sto­ßen. Die Frau ver­such­te zunächst von
der Unfall­stel­le zu flüch­ten, konn­te jedoch in der Nähe ange­trof­fen und in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den.

Eben­falls in Rhein­land-Pfalz schlu­gen in der Sil­ves­ter­nacht meh­re­re Män­ner einen Mann zusam­men, der einen Streit in ihrer Grup­pe schlich­ten woll­te. Der Anwoh­ner in Freins­heim sah von sei­nem Bal­kon aus die Aus­ein­an­der­set­zung und lief nach Poli­zei­an­ga­ben zusam­men mit sei­ner Frau auf die Stra­ße. Dort wur­de er von drei oder vier Män­nern zunächst ver­bal ange­gan­gen und dann mit einem Base­ball-Schlä­ger atta­ckiert. Auch als er schon am Boden lag, schlu­gen die jun­gen Män­ner wei­ter auf ihn ein. Anschlie­ßend konn­ten sie flüch­ten.

In Ham­burg wur­den Ret­tungs­kräf­te behin­dert, als sie einem 20-Jäh­ri­gen hel­fen woll­ten. Die Ein­satz­kräf­te blie­ben zunächst im Fahr­zeug sit­zen, weil sie am Barm­be­ker Markt mit Gegen­stän­den bewor­fen und belei­digt wur­den. Nach­dem die Poli­zei die Lage beru­hi­gen konn­te, wur­de eine ver­letz­te Per­son mit Mes­ser­stich im Rücken von einem Not­arzt ver­sorgt und ins Kran­ken­haus gebracht.

Auf der Suche nach dem Täter stürm­te die Poli­zei anschlies­send eine nahe­ge­le­ge­ne Shi­sha-Bar und kon­trol­lier­te alle Anwe­sen­den. Nach Aus­sa­ge der Poli­zei blieb die Fest­stel­lung der Per­so­na­li­en aller­dings ergeb­nis­los.

Die Gewerk­schaft der Poli­zei (GdP) hat­te ange­sichts einer Zunah­me von Angrif­fen vor­ab Respekt gegen­über den Ein­satz­kräf­ten gefor­dert. “Poli­zei und Ret­tungs­kräf­te sind auch Sil­ves­ter für Euch da. Lasst Sie Ihre Arbeit machen und greift Sie nicht an. Sie sind für Euch da”, ermahn­te GdP-Bun­des­chef Oli­ver Mal­chow über Twit­ter.

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Syrischer Militäranalyst : Saudische Millionen-Spende für YPG-Gebiete wirft zahlreiche Fragen auf


von Ali Özkök

Dies ist der bis­her größ­te Bei­trag der Koali­ti­on für die­se befrei­ten Gebie­te und folgt der Zusa­ge von Außen­mi­nis­ter Adel al-Dschubeir wäh­rend der Minis­ter­kon­fe­renz der Inter­na­tio­na­len Koali­ti­on am 12. Juli 2018 in Brüs­sel, die von US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo aus­ge­rich­tet wur­de”, heißt es in einer Erklä­rung der sau­di­schen Bot­schaft in Washing­ton, DC.

Dem­nach tra­ge das Geld dazu bei, die wäh­rend des Krie­ges mit dem “Isla­mi­schen Staat” ver­wüs­te­ten Gebie­te wie­der­zu­be­le­ben. “Die­ser sub­stan­zi­el­le Bei­trag wird eine ent­schei­den­de Rol­le bei den Bemü­hun­gen der Koali­ti­on spie­len, Gemein­schaf­ten wie in Rak­ka, die von ISIS-Ter­ro­ris­ten ver­wüs­tet wur­den, wie­der­zu­be­le­ben”, heißt es in der Stel­lung­nah­me wei­ter.

Der syri­sche Mili­tär­ana­lyst Nawar Oli­ver vom Omran Cen­ter­für stra­te­gi­sche Stu­di­en betrach­tet die Aus­sa­gen der sau­di­schen Sei­te mit Skep­sis. Im Gespräch mit RT Deutsch kom­men­tier­te er :

Die­se Geld­spen­de von Sau­di-Ara­bi­en ist eigent­lich nichts Neu­es. Es ist aber das ers­te Mal, dass die Finanz­auf­wen­dung von den Medi­en auf­ge­nom­men wird. Sau­di-Ara­bi­en inves­tier­te zuvor bereits drei­mal gro­ße Sum­men Geld in den SDF/YPG-Gebie­ten, ohne dass Medi­en dar­über berich­te­ten. Eine Ver­bes­se­rung der huma­ni­tä­ren Lage in Rak­ka gab es aber nicht. Die­se Stadt liegt noch immer am Boden.

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Riad wie­der­um behaup­te­te, dass der Bei­trag von 100 Mil­lio­nen US-Dol­lar “Leben ret­ten und die Rück­kehr der ver­trie­be­nen Syrer erleich­tern” wer­de.

Es gibt abso­lut kei­ne Indi­zi­en, dass das Geld für huma­ni­tä­re Akti­vi­tä­ten genutzt wird. 60 bis 70 Pro­zent der Ursprungs­be­völ­ke­rung von Rak­ka lebt noch immer in Flücht­lings­camps. Sie dür­fen sich nicht frei bewe­gen. Manch­mal müs­sen sie sogar Bestechungs­gel­der an die SDF-Sicher­heits­kräf­te zah­len, nur um das Camp für eini­ge weni­ge Stun­den ver­las­sen zu dür­fen”, kon­ter­te Nawar Oli­ver.

Die sau­di­sche Erklä­rung ging schließ­lich zu einem poli­ti­schen Teil über. Dar­in behaup­te­te Riad, dass die Finanz­zu­wen­dung auch für die enge Part­ner­schaft des König­reichs mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und der Koali­ti­on ste­he.

Der tür­ki­sche Syri­en-Exper­te Mete Soh­taoğlu, der lan­ge Zeit für den belieb­ten tür­ki­schen Fern­seh­sen­der CNN Türk tätig war, bewer­tet die Finanz­hil­fe als deut­li­ches Zei­chen dafür, dass der Ein­fluss des Iran und der Tür­kei in der Regi­on ins Visier genom­men und zurück­ge­schraubt wer­den soll. Gegen­über RT Deutsch kom­men­tier­te Soh­taoğlu :

Sau­di-Ara­bi­en befin­det sich in der Posi­ti­on eines Geld­ge­bers der USA. Gleich­zei­tig ver­su­chen die Sau­dis, den Ein­fluss des Iran in Syri­en zu bre­chen. Das rich­tet sich auch gegen die Tür­kei, die mit Russ­land und dem Iran koope­riert.

Washing­ton begrüßt sau­di­sche Finanz­hil­fe 

Die USA indes hei­ßen die Finanz­sprit­ze für die US-unter­stütz­ten Trup­pen und zivi­len Struk­tu­ren in Nord- und Nord­ost­sy­ri­en will­kom­men. “Die­ser bedeu­ten­de Bei­trag ist ent­schei­dend für die Sta­bi­li­sie­rung sowie früh­zei­ti­ge Erho­lung und kommt zu einem wich­ti­gen Zeit­punkt in der Kam­pa­gne”, sag­te das US-Außen­mi­nis­te­ri­um in einer Erklä­rung.

Wäh­rend das Außen­mi­nis­te­ri­um die Direkt­spen­de von Riad begrüß­te, for­der­te es ande­re US-ame­ri­ka­ni­sche Part­ner und Ver­bün­de­te auf, “ihren Bei­trag zu die­sen Bemü­hun­gen zu leis­ten”.

Der sau­di­sche Bei­trag läuft par­al­lel zu den Ver­su­chen der Regie­rung von Prä­si­dent Donald Trump, den US-Kon­gress zu umge­hen, um die Aus­ga­ben für aus­län­di­sche Hilfs­zah­lun­gen ein­zu­stel­len, ein­schließ­lich der Mit­tel für Pro­gram­me in Syri­en, im West­jor­dan­land und im Gaza­strei­fen.

Mehr zum The­ma — Trump zu Syri­en : Sta­bi­li­sie­rungs­gel­der waren lächer­lich — Sau­dis sol­len zah­len

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Proteste im Irak : Mindestens ein Toter und zahlreiche Verletzte


Die Gewalt eska­lier­te nach meh­re­ren Tref­fen von Pre­mier­mi­nis­ter Hai­der al-Aba­di mit Regie­rungs­ver­tre­tern in der Pro­vinz Bas­ra am Frei­tag. Unter ande­rem hat­te Aba­di den Chef der staat­li­chen Ener­gie­ver­sor­gung sowie hoch­ran­gi­ge Mili­tär­ver­tre­ter getrof­fen. Kurz nach den Gesprä­chen stürm­ten Demons­tran­ten das Hotel, in dem die Tref­fen statt­ge­fun­den hat­ten. In der Pro­vinz Maisan wur­de ein Mensch getö­tet, als Demons­tran­ten ver­such­ten, Regie­rungs­ge­bäu­de zu stür­men. Bei Zusam­men­stö­ßen mit der Poli­zei wur­den laut Medi­en­be­rich­ten 15 Men­schen ver­letzt. In der Pro­vinz Di Kar wur­den dem­nach 25 Bereit­schafts­po­li­zis­ten ver­letzt, als sie einen Ansturm von Demons­tran­ten auf das Haus des Gou­ver­neurs abwehr­ten. Meh­re­re Demons­tran­ten wur­den fest­ge­nom­men. (dpa)

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Pflegenotstand : Pflegeheime lehnen laut Studie zahlreiche hilfsbedürftige Menschen ab


Die gro­ße Koali­ti­on dis­ku­tier­te ein Pro­gramm von einer Mil­li­ar­de Euro, das von den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen getra­gen wer­den und die Zahl der Pfle­ge­kräf­te erhö­hen soll. 

Wei­ter hieß es in der Stu­die

Ledig­lich 38% beur­tei­len das Ange­bot der voll­sta­tio­nä­ren Pfle­ge in ihrer Regi­on als (voll)umfänglich gesi­chert. Im Bereich der Kurz­zeit­pfle­ge schät­zen nur 15% die Kapa­zi­tä­ten als (voll)umfänglich gesi­chert ein. 42% schät­zen den Bedarf an Tages­pfle­ge­plät­zen als ten­den­zi­ell nicht oder gar nicht gesi­chert ein. Damit wird deut­lich, dass aktu­ell nicht davon aus­ge­gan­gen wer­den kann, dass die gesetz­lich ver­an­ker­ten Ansprü­che an Ver­sor­gung regio­nal auch umfas­send gewähr­leis­tet wer­den kön­nen. Damit blei­ben wich­ti­ge Mög­lich­kei­ten der Ent­las­tung von pfle­gen­den Ange­hö­ri­gen wei­ter­hin unzu­rei­chend erreich­bar. Bezo­gen auf die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung gehen 58% von einem kon­ti­nu­ier­lich wach­sen­den Bedarf bezo­gen auf ihre Ein­rich­tung aus.”

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Überschwemmungen in Australien : Zahlreiche Häuser unter Wasser


Im Ort Ing­ham an der Ost­küs­te stan­den dem­nach mehr als 200 Häu­ser unter Was­ser. Auch in Innis­fail wei­ter nörd­lich muss­ten zahl­rei­che Men­schen wegen der Flu­ten ihre Häu­ser ver­las­sen. Mehr als 70 Schü­ler und Leh­rer konn­ten der­weil am Sonn­tag einen abge­le­ge­nen Cam­ping­platz nahe Tul­ly ver­las­sen, wo sie wegen des Unwet­ters seit Tagen gestran­det waren. Vier Kin­der hat­ten dem­nach schon am Sams­tag per Flug­zeug aus dem Aben­teu­er­park aus­ge­flo­gen wer­den müs­sen, weil sie erkrankt waren. (dpa)

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