Zurück in eine atomare Zukunft — Neue Nuklearwaffen in Büchel


Seit­dem Washing­ton den INF-Ver­trag auf­ge­kün­digt hat, ist das ato­ma­re Wett­rüs­ten wie­der ein aktu­el­les The­ma. Nach einer sechs­mo­na­ti­gen Kün­di­gungs­frist endet der Ver­trag am 2. August 2019. In der zwei­ten UN-Sicher­heits­rats­sit­zung unter deut­schem Vor­sitz beton­te Bun­des­au­ßen­mi­nis­ter Hei­ko Maas zwar die Bedeu­tung der ato­ma­ren Abrüs­tung und ver­wies auf die Ver­ant­wor­tung der USA und Russ­lands.

Der Welt­frie­den wird von Nukle­ar­waf­fen bedroht”, mahn­te er. “Der Kal­te Krieg ist vor­bei, den War­schau­er Pakt gibt es nicht mehr, auch die Mau­er gibt es nicht mehr in Deutsch­land.”

Das von 122 Staa­ten in der UN-Voll­ver­samm­lung beschlos­se­ne Abkom­men zum Atom­waf­fen­ver­bot hat Deutsch­land hin­ge­gen nicht unter­zeich­net. Den UN-Ver­hand­lun­gen über ein Atom­waf­fen­ver­bot im Jahr 2017 blieb die Bun­des­re­gie­rung fern, obwohl sie bereits damals öffent­lich die Bedeu­tung der ato­ma­ren Abrüs­tung und den Wunsch nach einer nukle­ar­waf­fen­frei­en und fried­li­che­ren Welt bekun­de­te. Der dama­li­ge Außen­mi­nis­ter Sig­mar Gabri­el lehn­te die UNO-Initia­ti­ve mit der Begrün­dung ab, dass die vor­ran­gi­gen Atom­waf­fen­staa­ten nicht teil­nah­men. Und in der Tat haben sich die USA, Russ­land, Groß­bri­tan­ni­en, Chi­na und Frank­reich im Jahr 2018 gegen den Atom­waf­fen­ver­bots­ver­trag posi­tio­niert.

Für Deutsch­land aber wäre eine Vor­aus­set­zung zum Unter­zeich­nen des Atom­waf­fen­ver­bots­ver­trags der Abzug der US-Atom­waf­fen vom Luft­waf­fen­stütz­punkt im rhein­land-pfäl­zi­schen Büchel, die dort im Rah­men der ato­ma­ren Teil­ha­be der NATO lagern. Genau dafür, den Abzug der völ­ker­recht­lich äußerst umstrit­te­nen Sta­tio­nie­rung von Atom­waf­fen mit­ten in Deutsch­land, set­zen sich Frie­dens­ak­ti­vis­ten hier­zu­lan­de seit Jah­ren ein.

Unter dem Mot­to “Frie­den statt NATO!” begin­nen die dies­jäh­ri­gen Oster­mär­sche bereits am Sams­tag in Pots­dam, einer der Red­ner dort ist Diet­her Dehm (MdB, Die Lin­ke). Bun­des­weit sol­len rund 90 Oster­mär­sche statt­fin­den. Wie das Netz­werk Frie­dens­ko­ope­ra­ti­ve mit­teil­te, wer­den höhe­re Teil­neh­mer­zah­len als in den Vor­jah­ren erwar­tet.

Ange­sichts der aktu­el­len Span­nun­gen zwi­schen den USA und Russ­land rech­nen wir damit, dass in die­sem Jahr wie­der mehr Men­schen aktiv wer­den und zu Ostern für Frie­den und gegen Krieg und Auf­rüs­tung auf die Stra­ße gehen”, meint der Geschäfts­füh­rer vom Netz­werk Frie­dens­ko­ope­ra­ti­ve, Kris­ti­an Gol­la.

Neben der immensen Erhö­hung der Rüs­tungs­aus­ga­ben auf über 40 Mil­li­ar­den Euro als eines der Haupt­pro­ble­me in die­sem Jahr for­dert die Frie­dens­be­we­gung ein welt­wei­tes Ver­bot von Atom­waf­fen, und hier­zu­lan­de kon­kret vor allem den Abzug der US-Atom­waf­fen aus dem Flie­ger­horst Büchel in der Eifel.

Zurück in eine atomare Zukunft - Neue Nuklearwaffen in Büchel
Die so genann­te Welt­un­ter­gangs­uhr (Dooms­day Clock) steht zur­zeit auf 2 Minu­ten vor 12, so knapp wie zuletzt in den 1950er Jah­ren.

Aktu­ell hat die­se For­de­rung einen beson­de­ren Bei­geschmack, denn trotz­dem der Kal­te Krieg vor­bei ist, wie Außen­mi­nis­ter Maas beton­te, will der NATO-Ver­bün­de­te USA ihre neue Genera­ti­on von Atom­waf­fen, die B61-12-Bom­ben, in Büchel sta­tio­nie­ren.

Mehr zum The­ma — Mil­li­ar­den­deal : Bun­des­wehr kauft US-Flie­ger von Rüs­tungs­kon­zern Lock­heed Mar­tin

Wie aus einer Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge der Frak­ti­on der Lin­ken im Bun­des­tag her­vor­ging, sol­len nach dem Jahr 2020, dem eigent­li­chen Zeit­punkt zur Aus­mus­te­rung des Tor­na­dos, eini­ge Flug­zeu­ge wei­ter im Dienst blei­ben, um Deutsch­lands Rol­le in der nuklea­ren Teil­ha­be zu sichern.

Durch die Tor­na­do-Kampf­flug­zeu­ge wäre die Reich­wei­te begrenzt, doch das deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um erwägt den Kauf von US-Kampf­jets, um die „smar­ten“ Atom­bom­ben ein­set­zen zu kön­nen, weil die Bun­des­wehr-Tor­na­dos dazu nicht in der Lage sind.

Was Washing­ton als “smart” bezeich­net, bezieht sich auf Atom­waf­fen, deren mini­ma­le Spreng­kraft von fünf Kilo­ton­nen jene der Hiro­shi­ma-Bom­be über­tref­fen. Gleich­zei­tig sind sie aber leicht­ge­wich­tig und könn­ten mit einem Gewicht von um die 350 Kilo­gramm auch von Droh­nen beför­dert wer­den. Unab­hän­gig davon, was Washing­ton als “smart” erach­tet, birgt die­se “Moder­ni­sie­rung” ganz neue Risi­ken in Zei­ten nicht-staat­li­cher Kriegs­ak­teu­re. Mehr­fach ist es allein im ver­gan­ge­nen Som­mer Frie­dens­ak­ti­vis­ten gelun­gen, in den Flie­ger­horst Büchel ein­zu­drin­gen und in den Sicher­heits­be­reich zu gelan­gen.

Mehr zum The­ma — Pen­ta­gon-Labor ver­öf­fent­licht Video von B61-Atom­bom­ben­test

RT Deutsch


Russland kehrt wegen möglicher politisch motivierter Diskriminierung nicht in Europarat zurück


Russ­land wird nicht in die Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) zurück­keh­ren, solan­ge die Mög­lich­keit besteht, dass Dele­ga­tio­nen auf­grund von “poli­ti­schen Prä­fe­ren­zen dis­kri­mi­niert” wer­den könn­ten, so die Vor­sit­zen­de des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko.

Sie merk­te an, dass das Feh­len Russ­lands in der Orga­ni­sa­ti­on “eine ech­te Kri­se in der PACE” dar­stel­le, die den Euro­pa­rat als Gan­zen betref­fe.

Sie ver­ste­hen […], dass eine Lösung gefun­den wer­den muss”, beton­te die Sena­to­rin und kom­men­tier­te die jüngs­te PACE-Reso­lu­ti­on, in der Russ­land auf­ge­for­dert wur­de, eine Dele­ga­ti­on zu bil­den und sei­ne jähr­li­che Zah­lung an die Ver­samm­lung zu leis­ten.

Mos­kau begrüßt die­ses posi­ti­ve Signal und ist bereit, die Gesprä­che fort­zu­set­zen, so die Vor­sit­zen­de des Ober­hau­ses des rus­si­schen Par­la­ments. Sie stell­te jedoch fest, dass bis­her kei­ne Ent­schei­dung über das Haupt­pro­blem der Dis­kri­mi­nie­rung getrof­fen wur­de.

Die rus­si­sche Dele­ga­ti­on wird erst dann in die PACE zurück­keh­ren, wenn Ände­run­gen an den Vor­schrif­ten vor­ge­nom­men wer­den, um glei­che und ein­heit­li­che Aus­gangs­be­din­gun­gen für alle natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu schaf­fen”, erklär­te Mat­wi­jen­ko. Russ­land wol­le war­ten, bis dies gesche­he.

Der Kon­flikt zwi­schen Mos­kau und der PACE begann im Jahr 2014 nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung der Krim mit Russ­land und Vor­wür­fen einer angeb­li­chen rus­si­schen Betei­li­gung am mili­tä­ri­schen Kon­flikt inner­halb der Ukrai­ne. Damals wur­de der rus­si­schen Dele­ga­ti­on das Stimm­recht ent­zo­gen und die Teil­nah­me an den Lei­tungs­gre­mi­en sowie der Über­wa­chung von Mis­sio­nen der Orga­ni­sa­ti­on unter­sagt.

Mos­kau besteht dar­auf, dass PACE-Ver­ord­nun­gen im Wider­spruch zur Char­ta des Euro­pa­ra­tes ste­hen, und schlug Ände­run­gen vor, um die Dis­kri­mi­nie­rung natio­na­ler Dele­ga­tio­nen zu erschwe­ren. Die Reso­lu­ti­on wur­de jedoch von Groß­bri­tan­ni­en, der Ukrai­ne und ande­ren Mit­glie­dern blo­ckiert.

Russ­land reagier­te, indem es die Teil­nah­me an den PACE-Sit­zun­gen ein­stell­te und sei­ne Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat bis auf Wei­te­res zurück­hält.

Mehr zum The­ma — Mos­kau reagiert auf Aus­schluss­dro­hun­gen des Euro­pa­ra­tes : “Wir wer­den nicht für hei­ße Luft bezah­len”

RT Deutsch


Russland kehrt wegen möglicher politisch motivierter Diskriminierung nicht in Europarat zurück


Russ­land wird nicht in die Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) zurück­keh­ren, solan­ge die Mög­lich­keit besteht, dass Dele­ga­tio­nen auf­grund von “poli­ti­schen Prä­fe­ren­zen dis­kri­mi­niert” wer­den könn­ten, so die Vor­sit­zen­de des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko.

Sie merk­te an, dass das Feh­len Russ­lands in der Orga­ni­sa­ti­on “eine ech­te Kri­se in der PACE” dar­stel­le, die den Euro­pa­rat als Gan­zen betref­fe.

Sie ver­ste­hen […], dass eine Lösung gefun­den wer­den muss”, beton­te die Sena­to­rin und kom­men­tier­te die jüngs­te PACE-Reso­lu­ti­on, in der Russ­land auf­ge­for­dert wur­de, eine Dele­ga­ti­on zu bil­den und sei­ne jähr­li­che Zah­lung an die Ver­samm­lung zu leis­ten.

Mos­kau begrüßt die­ses posi­ti­ve Signal und ist bereit, die Gesprä­che fort­zu­set­zen, so die Vor­sit­zen­de des Ober­hau­ses des rus­si­schen Par­la­ments. Sie stell­te jedoch fest, dass bis­her kei­ne Ent­schei­dung über das Haupt­pro­blem der Dis­kri­mi­nie­rung getrof­fen wur­de.

Die rus­si­sche Dele­ga­ti­on wird erst dann in die PACE zurück­keh­ren, wenn Ände­run­gen an den Vor­schrif­ten vor­ge­nom­men wer­den, um glei­che und ein­heit­li­che Aus­gangs­be­din­gun­gen für alle natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu schaf­fen”, erklär­te Mat­wi­jen­ko. Russ­land wol­le war­ten, bis dies gesche­he.

Der Kon­flikt zwi­schen Mos­kau und der PACE begann im Jahr 2014 nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung der Krim mit Russ­land und Vor­wür­fen einer angeb­li­chen rus­si­schen Betei­li­gung am mili­tä­ri­schen Kon­flikt inner­halb der Ukrai­ne. Damals wur­de der rus­si­schen Dele­ga­ti­on das Stimm­recht ent­zo­gen und die Teil­nah­me an den Lei­tungs­gre­mi­en sowie der Über­wa­chung von Mis­sio­nen der Orga­ni­sa­ti­on unter­sagt.

Mos­kau besteht dar­auf, dass PACE-Ver­ord­nun­gen im Wider­spruch zur Char­ta des Euro­pa­ra­tes ste­hen, und schlug Ände­run­gen vor, um die Dis­kri­mi­nie­rung natio­na­ler Dele­ga­tio­nen zu erschwe­ren. Die Reso­lu­ti­on wur­de jedoch von Groß­bri­tan­ni­en, der Ukrai­ne und ande­ren Mit­glie­dern blo­ckiert.

Russ­land reagier­te, indem es die Teil­nah­me an den PACE-Sit­zun­gen ein­stell­te und sei­ne Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat bis auf Wei­te­res zurück­hält.

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RT Deutsch


Russland kehrt wegen möglicher politisch motivierter Diskriminierung nicht in Europarat zurück


Russ­land wird nicht in die Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) zurück­keh­ren, solan­ge die Mög­lich­keit besteht, dass Dele­ga­tio­nen auf­grund von “poli­ti­schen Prä­fe­ren­zen dis­kri­mi­niert” wer­den könn­ten, so die Vor­sit­zen­de des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko.

Sie merk­te an, dass das Feh­len Russ­lands in der Orga­ni­sa­ti­on “eine ech­te Kri­se in der PACE” dar­stel­le, die den Euro­pa­rat als Gan­zen betref­fe.

Sie ver­ste­hen […], dass eine Lösung gefun­den wer­den muss”, beton­te die Sena­to­rin und kom­men­tier­te die jüngs­te PACE-Reso­lu­ti­on, in der Russ­land auf­ge­for­dert wur­de, eine Dele­ga­ti­on zu bil­den und sei­ne jähr­li­che Zah­lung an die Ver­samm­lung zu leis­ten.

Mos­kau begrüßt die­ses posi­ti­ve Signal und ist bereit, die Gesprä­che fort­zu­set­zen, so die Vor­sit­zen­de des Ober­hau­ses des rus­si­schen Par­la­ments. Sie stell­te jedoch fest, dass bis­her kei­ne Ent­schei­dung über das Haupt­pro­blem der Dis­kri­mi­nie­rung getrof­fen wur­de.

Die rus­si­sche Dele­ga­ti­on wird erst dann in die PACE zurück­keh­ren, wenn Ände­run­gen an den Vor­schrif­ten vor­ge­nom­men wer­den, um glei­che und ein­heit­li­che Aus­gangs­be­din­gun­gen für alle natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu schaf­fen”, erklär­te Mat­wi­jen­ko. Russ­land wol­le war­ten, bis dies gesche­he.

Der Kon­flikt zwi­schen Mos­kau und der PACE begann im Jahr 2014 nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung der Krim mit Russ­land und Vor­wür­fen einer angeb­li­chen rus­si­schen Betei­li­gung am mili­tä­ri­schen Kon­flikt inner­halb der Ukrai­ne. Damals wur­de der rus­si­schen Dele­ga­ti­on das Stimm­recht ent­zo­gen und die Teil­nah­me an den Lei­tungs­gre­mi­en sowie der Über­wa­chung von Mis­sio­nen der Orga­ni­sa­ti­on unter­sagt.

Mos­kau besteht dar­auf, dass PACE-Ver­ord­nun­gen im Wider­spruch zur Char­ta des Euro­pa­ra­tes ste­hen, und schlug Ände­run­gen vor, um die Dis­kri­mi­nie­rung natio­na­ler Dele­ga­tio­nen zu erschwe­ren. Die Reso­lu­ti­on wur­de jedoch von Groß­bri­tan­ni­en, der Ukrai­ne und ande­ren Mit­glie­dern blo­ckiert.

Russ­land reagier­te, indem es die Teil­nah­me an den PACE-Sit­zun­gen ein­stell­te und sei­ne Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat bis auf Wei­te­res zurück­hält.

Mehr zum The­ma — Mos­kau reagiert auf Aus­schluss­dro­hun­gen des Euro­pa­ra­tes : “Wir wer­den nicht für hei­ße Luft bezah­len”

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Russland kehrt wegen möglicher politisch motivierter Diskriminierung nicht in Europarat zurück


Russ­land wird nicht in die Par­la­men­ta­ri­sche Ver­samm­lung des Euro­pa­ra­tes (PACE) zurück­keh­ren, solan­ge die Mög­lich­keit besteht, dass Dele­ga­tio­nen auf­grund von “poli­ti­schen Prä­fe­ren­zen dis­kri­mi­niert” wer­den könn­ten, so die Vor­sit­zen­de des Rus­si­schen Föde­ra­ti­ons­ra­tes Walen­ti­na Mat­wi­jen­ko.

Sie merk­te an, dass das Feh­len Russ­lands in der Orga­ni­sa­ti­on “eine ech­te Kri­se in der PACE” dar­stel­le, die den Euro­pa­rat als Gan­zen betref­fe.

Sie ver­ste­hen […], dass eine Lösung gefun­den wer­den muss”, beton­te die Sena­to­rin und kom­men­tier­te die jüngs­te PACE-Reso­lu­ti­on, in der Russ­land auf­ge­for­dert wur­de, eine Dele­ga­ti­on zu bil­den und sei­ne jähr­li­che Zah­lung an die Ver­samm­lung zu leis­ten.

Mos­kau begrüßt die­ses posi­ti­ve Signal und ist bereit, die Gesprä­che fort­zu­set­zen, so die Vor­sit­zen­de des Ober­hau­ses des rus­si­schen Par­la­ments. Sie stell­te jedoch fest, dass bis­her kei­ne Ent­schei­dung über das Haupt­pro­blem der Dis­kri­mi­nie­rung getrof­fen wur­de.

Die rus­si­sche Dele­ga­ti­on wird erst dann in die PACE zurück­keh­ren, wenn Ände­run­gen an den Vor­schrif­ten vor­ge­nom­men wer­den, um glei­che und ein­heit­li­che Aus­gangs­be­din­gun­gen für alle natio­na­len Dele­ga­tio­nen zu schaf­fen”, erklär­te Mat­wi­jen­ko. Russ­land wol­le war­ten, bis dies gesche­he.

Der Kon­flikt zwi­schen Mos­kau und der PACE begann im Jahr 2014 nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung der Krim mit Russ­land und Vor­wür­fen einer angeb­li­chen rus­si­schen Betei­li­gung am mili­tä­ri­schen Kon­flikt inner­halb der Ukrai­ne. Damals wur­de der rus­si­schen Dele­ga­ti­on das Stimm­recht ent­zo­gen und die Teil­nah­me an den Lei­tungs­gre­mi­en sowie der Über­wa­chung von Mis­sio­nen der Orga­ni­sa­ti­on unter­sagt.

Mos­kau besteht dar­auf, dass PACE-Ver­ord­nun­gen im Wider­spruch zur Char­ta des Euro­pa­ra­tes ste­hen, und schlug Ände­run­gen vor, um die Dis­kri­mi­nie­rung natio­na­ler Dele­ga­tio­nen zu erschwe­ren. Die Reso­lu­ti­on wur­de jedoch von Groß­bri­tan­ni­en, der Ukrai­ne und ande­ren Mit­glie­dern blo­ckiert.

Russ­land reagier­te, indem es die Teil­nah­me an den PACE-Sit­zun­gen ein­stell­te und sei­ne Zah­lun­gen an den Euro­pa­rat bis auf Wei­te­res zurück­hält.

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Die Axt schlägt zurück : US-Amerikanerin entkommt beim Axtwerfen knapp dem Tod


Ein Insta­gram-Video, dass Ains­ley Raes Freund nach dem Vor­fall teil­te, zeigt den Schre­ckens­mo­ment, als die Frau eine Axt kom­plett am Ziel vor­bei wirft, die­se aber vom Gum­mi-Boden abprallt und nach einem Quer­schlag von der höl­zer­nen Ziel­schei­be direkt auf ihren Kopf zufliegt. Im letz­ten Moment schaff­te es Rae aus­zu­wei­chen. Sie dank­te ihrer Sport­lich­keit dafür, unver­letzt geblie­ben zu sein, teil­te Insi­de Edi­ti­on mit. “Am Anfang wuss­te ich gar nicht, was genau pas­siert war. Mit der Zeit, als ich es mir immer wie­der ange­se­hen habe, konn­te ich dann aber nur noch über mich selbst lachen. Ach du mei­ne Güte, ich bin so froh, nicht in den Kopf getrof­fen wor­den zu sein”, zitier­te das Blatt Rae.

Mehr zum The­ma — Sekun­den­bruch­tei­le vor Kata­stro­phe : Rad­fah­rer fährt über Bahn­über­gang knapp vor einem Zug

RT Deutsch


Gold kehrt als Geld zurück“ – ein medialer Ausnahmezustand


Ein Wirt­schafts­blatt hat eine Ket­te von sen­sa­tio­nel­len Arti­keln zum The­ma „Gold und Ban­ken­re­gu­lie­rung“ aus­ge­löst. Medi­en mel­den eine „Revo­lu­ti­on in der Finanz­welt“ und einen „neu­en Gold­stan­dard“. Was davon zu hal­ten ist, erklärt Wirt­schafts­pro­fes­sor Walen­tin Katas­so­now in einem Bei­trag für das Por­tal „Swo­bod­na­ja pres­sa“.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Algeriens Präsident Bouteflika tritt nach wochenlangen Protesten zurück


Alge­ri­ens Prä­si­dent Abde­la­ziz Bou­te­fli­ka ist nach wochen­lan­gen Pro­tes­ten zurück­ge­tre­ten. Er habe dem Prä­si­den­ten des Ver­fas­sungs­ge­richts offi­zi­ell das Ende sei­ner Amts­zeit bekannt­ge­ge­ben, berich­te­te die staat­li­che Nach­rich­ten­agen­tur APS am Diens­tag. Im Stadt­zen­trum von Algier ver­sam­mel­ten sich spon­tan Dut­zen­de von Men­schen, um zu fei­ern.

Erst am Mon­tag hat­te Bou­te­fli­ka nach 20 Jah­ren an der Spit­ze des flä­chen­mä­ßig größ­ten afri­ka­ni­schen Lan­des über­ra­schend ange­kün­digt, vor dem Ende sei­ner Amts­zeit am 28. April zurück­zu­tre­ten. Das genaue Datum ließ er dabei aber offen. Seit Wochen pro­tes­tier­ten Hun­dert­tau­sen­de Men­schen im gan­zen Land gegen Bou­te­fli­ka und des­sen Macht­eli­te. Zunächst hat­te Bou­te­fli­ka die für Mit­te April ange­setz­te Prä­si­dent­schafts­wahl ver­scho­ben und Refor­men ange­kün­digt, gleich­zei­tig sei­ne Amts­zeit aber auf unbe­stimm­te Zeit ver­län­gert. Auch dage­gen hat­te es Pro­tes­te gege­ben.

Mehr zum The­ma — Wie­der Mas­sen­pro­tes­te in Alge­ri­en gegen Prä­si­dent Abde­la­ziz Bou­te­fli­ka

Algeriens Präsident Bouteflika tritt nach wochenlangen Protesten zurück
Demons­tran­ten fei­ern in der alge­ri­schen Haupt­stadt die Ent­schei­dung des Prä­si­den­ten für die fünf­te Amts­zeit nicht mehr anzu­tre­ten

Laut alge­ri­scher Ver­fas­sung über­nimmt im Fal­le des Rück­tritts des Staats­ober­haup­tes der Prä­si­dent des Ober­hau­ses das Amt. Der­zeit ist das Abdel­ka­der Ben­sa­lah, ein alter Weg­ge­fähr­te Bou­te­fli­kas. Bin­nen 90 Tagen muss ein neu­er Prä­si­dent gewählt wer­den. Eine offi­zi­el­le Erklä­rung sei­tens der alge­ri­schen Staats­or­ga­ne gab es zunächst nicht.

Auch aus euro­päi­scher Sicht ist der Macht­kampf in Alge­ri­en wich­tig : Mehr als zwölf Pro­zent der EU-Gas­im­por­te stam­men von dort.

Bou­te­fli­ka war 1999 als Wunsch­kan­di­dat des alge­ri­schen Mili­tärs zum Prä­si­den­ten gewählt wor­den. In den ver­gan­ge­nen Tagen hat­te sich die Mili­tär­spit­ze aber zuse­hends von dem gesund­heit­lich ange­schla­ge­nen Bou­te­fli­ka zurück­ge­zo­gen. Erst kurz vor der Bekannt­ga­be des Rück­tritts hat­te Gene­ral­stabs­chef Ahmed Gaid Saleh erneut dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Bou­te­fli­ka für amts­un­fä­hig erklärt wer­den müs­se.

Auch meh­re­re alge­ri­sche Oppo­si­ti­ons­par­tei­en hat­ten nach einem spon­ta­nen Tref­fen am Diens­tag den sofor­ti­gen Rück­tritt Bou­te­fli­kas gefor­dert. In einer Erklä­rung teil­ten die Par­tei­en, zu denen auch die bei­den größ­ten isla­mis­ti­schen Par­tei­en zäh­len, mit, dass sie kei­ne der aktu­ell getrof­fe­nen Ent­schei­dun­gen der Staats­füh­rung akzep­tie­ren wür­den. Dazu zäh­le auch die Ein­set­zung einer neu­en Regie­rung am Wochen­en­de.

Mehr zum The­ma — Inter­view zu Pro­tes­ten in Alge­ri­en : “Russ­land soll­te sich hüten, Par­tei zu ergrei­fen”

(dpa)

RT Deutsch


Nordkorea zieht sich aus koreanischem Verbindungsbüro zurück


Die Grün­de für den Rück­zug waren zunächst unklar. Das Büro dien­te als wich­ti­ger Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal. Der Schritt erfolgt nach dem Schei­tern des Gip­fel­tref­fens Nord­ko­rea-USA Ende Febru­ar in Viet­nam. Bei­de Sei­ten waren sich in der zen­tra­len Fra­ge der ato­ma­ren Abrüs­tung Nord­ko­reas nicht näher­ge­kom­men. Die USA hat­ten zudem am Don­ners­tag erst­mals nach dem Gip­fel Sank­tio­nen gegen zwei chi­ne­si­sche Ree­de­rei­en ver­hängt, die Nord­ko­rea beim Umge­hen der inter­na­tio­na­len Sank­tio­nen gehol­fen haben sol­len. (dpa)

Mehr zum The­ma — “Es feh­len Fort­schrit­te” — Nord­ko­rea droht USA mit Abbruch der Gesprä­che

RT Deutsch


Kasachischer Präsident Nasarbаjew tritt zurück


Nas­ar­ba­jew stand an der Macht in Kasach­stan wäh­rend der letz­ten 30 Jah­re. Die Funk­ti­on des Prä­si­den­ten soll der Spre­cher des Senats, Qas­sym-Schom­art Toqa­jew, vor­über­ge­hend aus­üben, bis ein neu­er Prä­si­dent gewählt wird. (dpa/rt deutsch)

Mehr zum The­ma — Trump in Zen­tral­asi­en : USA locken Kasach­stan mit mil­li­ar­den­schwe­rer Ener­gie­ko­ope­ra­ti­on

RT Deutsch