Migranten in Booten über Ärmelkanal geschleust : Britische Polizei nimmt zwei Männer fest


Die Zahl der Migran­ten, die über Frank­reich ille­gal nach Groß­bri­tan­ni­en kom­men, ist in den ver­gan­ge­nen Mona­ten stark gestie­gen. 539 Men­schen ver­such­ten 2018 dem bri­ti­schen Innen­mi­nis­te­ri­um zufol­ge, die Mee­resen­ge in klei­nen Boo­ten zu über­que­ren – 80 Pro­zent von ihnen seit Anfang Okto­ber.

Innen­mi­nis­ter Sajid Javid stuf­te die Lage bereits als “schwer­wie­gen­des Ereig­nis” ein. Er gerät zuneh­mend unter Druck.

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Vie­le Men­schen – dar­un­ter Kin­der – ver­su­chen, in Schlauch­boo­ten ohne Ret­tungs­wes­ten Eng­land zu errei­chen. Bri­ti­schen Medi­en zufol­ge wer­den sie von Schleu­sern unter Druck gesetzt, noch vor dem EU-Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens die Über­fahrt anzu­tre­ten, weil danach die Kon­trol­len wei­ter ver­schärft wür­den.

Der Ärmel­ka­nal gehört zu den am stärks­ten befah­re­nen See­rou­ten der Welt. An der schmals­ten Stel­le ist er kei­ne 40 Kilo­me­ter breit. (dpa)

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Lebensgefährliche Strand-Souvenirs : Australier findet zwei giftige Kraken in seiner Hosentasche


Als der 42-Jäh­ri­ge die Muscheln zu Hau­se spü­len woll­te und danach griff, fand er in sei­ner Hand einen blau­ge­rin­gel­ten Kra­ken. Aaron fuhr zusam­men und fand dann in der Hosen­ta­sche noch ein Weich­tier der­sel­ben Spe­zi­es. Aaron dürf­te die äußerst gif­ti­gen Kra­ken 15 oder 20 Minu­ten lang an sei­nem Bein getra­gen haben. Für alle Fäl­le rief die Fami­lie den Ret­tungs­dienst an, und der Fami­li­en­va­ter ver­brach­te drei Stun­den in einem Kran­ken­haus unter ärzt­li­cher Beob­ach­tung.

Der Biss eines blau­ge­rin­gel­ten Kra­ken ist kaum spür­bar. Sein Toxin kann aber für den Men­schen töd­lich sein. Dabei han­delt es sich um ein Ner­ven­gift, das rela­tiv schnell wirkt. (The West Aus­tra­li­an)

Mehr zum The­ma — Kra­ken inspi­rie­ren Ent­wick­lung neu­en Mate­ri­als zur Tar­nung 

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20 Verletzte bei Unfall mit zwei Pferdekutschen in Bayern


Als die vor­de­re Kut­sche an einem Bahn­über­gang hal­ten muss­te, gin­gen die Pfer­de des hin­te­ren Gespanns aus noch unge­klär­ter Ursa­che durch, wie die Poli­zei mit­teil­te. Die hin­te­re Kut­sche prall­te auf das Gespann davor und kipp­te mit den Fahr­gäs­ten um.

18 Per­so­nen wur­den mit­tel­schwer bis leicht ver­letzt, zwei Per­so­nen schwer, dar­un­ter die Kut­sche­rin eines der bei­den Gespan­ne. Ein Schwer­ver­letz­ter muss­te mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber ins Kran­ken­haus geflo­gen wer­den, wie ein Spre­cher der Poli­zei in Pfron­ten der Deut­schen Pres­se-Agen­tur sag­te.

Der Unfall am Nach­mit­tag lös­te einen Groß­ein­satz in der Regi­on aus. 30 Sani­tä­ter und 5 Not­ärz­te küm­mer­ten sich um die Ver­letz­ten. Drei Ret­tungs­hub­schrau­ber kamen zum Ein­satz, dar­un­ter einer aus dem benach­bar­ten Öster­reich. Die Poli­zei ermit­telt jetzt wegen fahr­läs­si­ger Kör­per­ver­let­zung. (dpa)

Mehr zum The­ma — 28 Ver­letz­te bei Stra­ßen­bahn-Unfall in Lis­sa­bon

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Zwei weitere Verdächtige nach Straßburger Attentat festgenommen


Ein drit­ter Ver­däch­ti­ger aus dem Umfeld des mut­maß­li­chen Atten­tä­ters Ché­rif Che­katt, der bereits frü­her fest­ge­nom­men wor­den war, soll­te einem Ermitt­lungs­rich­ter vor­ge­führt wer­den. Das for­der­te die ermit­teln­de Anti­ter­ror-Staats­an­walt­schaft nach eige­nen Anga­ben am Mon­tag­vor­mit­tag.

Che­katt wird vor­ge­wor­fen, am ver­gan­ge­nen Diens­tag in der Innen­stadt der Elsass-Metro­po­le das Feu­er eröff­net zu haben. Der Angriff hat­te fünf Men­schen aus dem Leben geris­sen, meh­re­re wur­den ver­letzt. Che­katt wur­de am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag in Straß­burg bei einem Schuss­wech­sel mit der Poli­zei getö­tet.

Ermitt­ler hat­ten nach dem Anschlag zeit­wei­lig noch sechs wei­te­re Men­schen in Gewahr­sam genom­men, die aber laut frü­he­ren Berich­ten fran­zö­si­scher Medi­en inzwi­schen wie­der auf frei­en Fuß gesetzt wur­den. (dpa)

Mehr zum The­ma — Fünf­tes Opfer nach Straß­bur­ger Anschlag gestor­ben

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FSB hebt zwei illegale Waffenwerkstätten in Russland aus


Im Lau­fe der Ermitt­lungs­hand­lun­gen wur­de am Arbeits­platz und in Woh­nun­gen der Ver­däch­ti­gen eine gro­ße Anzahl an Schuss­waf­fen, Muni­ti­on, Spreng­sät­zen und Spreng­zün­dern gefun­den und beschlag­nahmt. Außer­dem wur­de die Tätig­keit von zwei ille­ga­len Werk­stät­ten gestoppt, wo man die Waf­fen moder­ni­sier­te und Patro­nen anfer­tig­te”, hieß es aus einer Mit­tei­lung des Diens­tes.

Mehr zum The­ma — 500.000 Euro für Ter­ror­zwe­cke : FSB nimmt sie­ben Per­so­nen wegen Finan­zie­rung von Ter­ro­ris­mus fest

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Zwei Babys in syrischem Flüchtlingslager wegen Mangelversorgung gestorben


Bereits im Okto­ber waren in Ruk­ban im Süden des Bür­ger­kriegs­lan­des nahe der Gren­ze zu Jor­da­ni­en zwei Kin­der infol­ge von Man­gel­ver­sor­gung gestor­ben. Die Flücht­lin­ge in dem Lager leben abge­schnit­ten von der Welt in einem Wüs­ten­ge­biet, das von mit den USA ver­bün­de­ten Rebel­len kon­trol­liert wird. Vie­le sind dort schon vor Jah­ren gestran­det.

Jor­da­ni­en hat nach einem Anschlag sei­ne Gren­ze geschlos­sen. Beob­ach­tern zufol­ge gibt es im Hin­ter­grund einen Kon­flikt zwi­schen Syri­ens Regie­rung und sei­nem Ver­bün­de­ten Russ­land mit den USA über Hilfs­trans­por­te nach Ruk­ban. Zuletzt war ein Hilfs­kon­voi Anfang Novem­ber in das Lager gekom­men — der ers­te seit Anfang des Jah­res. (dpa)

Mehr zum The­ma — Jor­da­ni­en will Ruk­ban-Flücht­lings­la­ger auf­lö­sen – Russ­land ver­han­delt mit Radi­ka­len und Ältes­ten

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Zwei Nonnen veruntreuen angeblich 500.000 US-Dollar aus Schulkasse für Reisen und Glücksspiele


Der Betrug flog auf, als eine Fami­lie die Schul­lei­tung um die Kopie einer frü­he­ren Ein­zah­lung bat. Das Per­so­nal stell­te dabei fest, dass der Betrag nicht auf dem Bank­kon­to der Bil­dungs­ein­rich­tung, son­dern auf einem ande­ren Kon­to gelan­det war, das im Jahr 1997 eröff­net wor­den war. Die Ex-Schul­lei­te­rin Mary Mar­ga­ret Kreu­per wuss­te von die­sem brach­lie­gen­den Kon­to und ließ eini­ge der ein­ge­hen­den Gebüh­ren dort­hin über­wei­sen. Die Non­ne gab im Lau­fe der Unter­su­chung zu, das Geld zusam­men mit ihrer Freun­din, der Leh­re­rin Lana Chang, für eige­ne Zwe­cke genutzt zu haben. Inner­halb von zehn Jah­ren könn­ten die bei­den Non­nen über 500.000 US-Dol­lar für Rei­sen und Glücks­spie­le ver­un­treut haben. Dabei behaup­te­ten sie sei­ner­zeit, dass die Rei­sen und die Casi­no-Trips Geschen­ke eines rei­chen Onkels sei­en. (The Washing­ton Post)

Mehr zum The­ma — Pfar­rer fällt auf Inter­net­be­trü­ger rein und klaut Geld aus Pfar­rei

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Panama Papers”: Anklage gegen zwei Deutsche in den USA erhoben


Einer der Deut­schen sei am ver­gan­ge­nen Mon­tag in Lon­don fest­ge­nom­men wor­den, der ande­re bereits am 15. Novem­ber in Paris. Außer­dem sei ein US-Ame­ri­ka­ner am Diens­tag in Bos­ton gefasst wor­den. Ein pana­mai­scher Ange­klag­ter sei auf frei­em Fuß.

Der Staats­an­walt von Man­hat­tan, Geoff­rey Ber­man, sag­te der Mit­tei­lung zufol­ge, die Ange­klag­ten sei­en Mit­ar­bei­ter bezie­hungs­wei­se in einem Fall ein Kun­de der pana­mai­schen Anwalts­kanz­lei Moss­ack Fon­se­ca gewe­sen. Ihnen droh­ten nun jah­re­lan­ge Gefäng­nis­stra­fen. Sie sol­len Mil­lio­nen Dol­lar durch Off­shore-Kon­ten geschleust und Brief­kas­ten­fir­men gegrün­det haben, um Ver­mö­gen und Ein­künf­te vor den US-Steu­er­be­hör­den zu ver­schlei­ern.

Mehr zum The­ma — Vor­wurf der Geld­wä­sche : Raz­zia bei der Deut­schen Bank

Im April 2016 hat­te ein inter­na­tio­na­les Netz­werk von Jour­na­lis­ten, dar­un­ter auch der Süd­deut­schen Zei­tung, über rund 200.000 von der Kanz­lei Moss­ack Fon­se­ca gegrün­de­te Brief­kas­ten­fir­men berich­tet, in denen Poli­ti­ker, Pro­mi­nen­te und Sport­ler ihr Ver­mö­gen geparkt haben sol­len. Die Ver­öf­fent­li­chung führ­te zu Ermitt­lun­gen auf der gan­zen Welt und zu einer Debat­te über Steu­er­oa­sen und Geld­wä­sche. Die Anwalts­kanz­lei Moss­ack Fon­se­ca hat­te im ver­gan­ge­nen März mit­ge­teilt, ihren betrieb ein­zu­stel­len. (dpa)

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