Nach zwei missglückten Ehen : Mann wollte unbedingt in den Knast – Aus Angst vor dem Hungertod


In der süd­in­di­schen Stadt Chen­nai ist ein Mann nach zwei fal­schen Bom­ben­dro­hun­gen fest­ge­nom­men wor­den. Er soll unter einem erheb­li­chen Essens­man­gel gelit­ten haben und woll­te des­we­gen unbe­dingt ins Gefäng­nis. Nun hat er es geschafft.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


In eigener Sache : YouTube-Kanal von RT Deutsch wegen eines zwei Jahre alten Videos gesperrt


RT Deutsch lädt täg­lich Dut­zen­de Vide­os auf sei­nem You­Tube – Kanal hoch : Video­clips, kur­ze und lan­ge Bei­trä­ge, Inter­views, Repor­ta­gen, Kom­men­ta­re, Dokus sowie deut­sche Über­set­zun­gen aus dem News­block des eng­lisch­spra­chi­gen RT-Fern­seh­sen­ders. Als ein­zi­ger Sen­der der mehr­spra­chi­gen RT-Fami­lie hat RT Deutsch bis­lang noch kei­nen eige­nen Kabel­ka­nal, ist jedoch durch ein weit­rei­chen­des Video­an­ge­bot auf You­Tube und in den sozia­len Netz­wer­ken sowie mit den zwei wöchent­li­chen Maga­zi­nen Der Feh­len­de Part und 451 Grad breit im Inter­net ver­tre­ten.

Mit einer Zahl von der­zeit 316.000 You­Tube-Abon­nen­ten wird unser Qua­li­täts­an­spruch der Publi­kums­er­war­tung an hoch­wer­ti­ge alter­na­ti­ve Bericht­erstat­tung gerecht. Mit wach­sen­der Abon­nen­ten­zahl wächst jedoch auch die Gefahr der Abhän­gig­keit vom pri­vat betrie­be­nen Goog­le-Netz­werk.

Die­ses hat am 21. August 2019 sei­ne Sicher­heits­richt­li­ni­en deut­lich ver­schärft. Sie gel­ten vor allem in den Berei­chen “sexu­el­ler, schäd­li­cher oder gefähr­li­cher, hass­erfüll­ter, gewalt­tä­ti­ger oder grau­sa­me Inhal­te” sowie Dro­hun­gen, Urhe­ber­recht und Daten­schutz. In der gekürz­ten Ver­si­on der Richt­li­ni­en lis­tet You­Tube fol­gen­de Inhal­te auf, die u.a. auf der Platt­form nicht ver­öf­fent­licht wer­den dür­fen :

Film­ma­te­ri­al, Audio­in­hal­te oder Bil­der, die Ver­kehrs­un­fäl­le, Natur­ka­ta­stro­phen, Kriegs­fol­gen, Fol­gen von Ter­ror­an­schlä­gen, Stra­ßen­kämp­fe, kör­per­li­che Angrif­fe, sexu­el­le Über­grif­fe, Zer­stö­rung, Fol­ter, Lei­chen, Pro­tes­te oder Kra­wal­le, Raub­über­fäl­le, medi­zi­ni­sche Behand­lun­gen oder ande­re Sze­na­ri­en die­ser Art zei­gen, um bei den Zuschau­ern Schock oder Ekel her­vor­zu­ru­fen.

Durch den Hin­weis, dies gel­te “ohne ent­spre­chen­den Kon­text für die Zuschau­er”, ist die­se äußerst rigo­ro­se Rege­lung für Nach­rich­ten­por­ta­le ent­schärft. Denn als Nach­rich­teme­di­um tut RT Deutsch jedes Mal nichts ande­res, als auch unschö­ne Din­ge, die in der Welt gesche­hen, in einem ent­spre­chen­den Kon­text – sprich, mit Beschrei­bung, Erklä­rung und wenn nötig auch Bewer­tung – zu zei­gen.

In eigener Sache: YouTube-Kanal von RT Deutsch wegen eines zwei Jahre alten Videos gesperrt
Screen­shot You­tube

Doch inwie­weit die zu den Vide­os hin­zu­ge­füg­te Begleit­in­for­ma­tio­nen die­ser For­de­rung nach einem “rich­ti­gen” Kon­text genü­gen oder nicht, liegt ein­zig und allein in Ermes­sen der You­Tube-Algo­rith­men und ‑Admi­nis­tra­to­ren. Was erschwe­rend hin­zu­kommt : Die neu­en Richt­li­ni­en gel­ten für alle bereits auf der Platt­form hoch­ge­la­de­nen Vide­os – also auch für den Zeit­raum, als Nut­zer von den kom­men­den Ein­schrän­kun­gen noch nichts ahnen konn­ten.

You­Tube bemän­gel­te nun, ein vor zwei Jah­ren von RT Deutsch ver­öf­fent­lich­tes Video sei mit den neu­en Richt­li­ni­en unver­ein­bar – und ver­häng­te eine ein­wö­chi­ge Upload-Sper­re. 

In eigener Sache: YouTube-Kanal von RT Deutsch wegen eines zwei Jahre alten Videos gesperrt

Im Moment steht unse­re Redak­ti­on in Kon­takt mit You­Tube. Ob es gelingt, die Auf­he­bung der Sper­re oder eine Frist­ver­kür­zung zu erwir­ken, ist unge­wiss. Wir bit­ten daher unse­re You­Tube-Zuschau­er um Ver­ständ­nis und ein wenig Geduld. 

RT Deutsch


War’s der Heilige Geist ? Zwei Nonnen kehren schwanger von Missionsreise zurück


Wie ita­lie­ni­sche Medi­en berich­ten, sol­len bei­de Frau­en ursprüng­lich aus Afri­ka stam­men und vor kur­zem eine Mis­si­ons­rei­se von Ita­li­en in ihre Hei­mat unter­nom­men haben. Bei ihrer Rück­kehr wur­de bei bei­den eine Schwan­ger­schaft fest­ge­stellt. Ob der Geschlechts­ver­kehr, der zu den Schwan­ger­schaf­ten führ­te, ein­ver­nehm­lich war, ist bis­her nicht bekannt.

Eine der bei­den Non­nen sei 34 Jah­re alt. Ihre Schwan­ger­schaft sei fest­ge­stellt wor­den, nach­dem sie über Bauch­schmer­zen klag­te und von Ärz­ten unter­sucht wur­de. Die ande­re Frau sei älter und eine rang­hö­he­re Non­ne. Eine der Frau­en sei in der ita­lie­ni­schen Gemein­de Ragusa tätig, die zwei­te in Mili­tel­lo. Die katho­li­sche Kir­che zeig­te sich bestürzt. Die bri­ti­sche Zei­tung The Sun zitier­te eine nament­lich nicht genann­te Kir­chen­quel­le aus Rom :

Eine Unter­su­chung wur­de ein­ge­lei­tet. Bei­de haben gegen das Keusch­heits­ge­bot ver­sto­ßen, das Wohl ihrer Kin­der hat jetzt aber obers­te Prio­ri­tät.

Mehr zum The­ma — Füh­rung des Vati­kan-Frau­en­ma­ga­zins tritt aus Pro­test zurück : “Ste­hen unter Män­ner-Kon­trol­le”

RT Deutsch


Russland : Mädchen überlebt zwei Autounfälle hintereinander – Eltern tot


Wie die rus­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur Ria Nowos­ti berich­tet, ist das Auto am Sams­tag bei der Stadt Kirow (etwa 1.000 Kilo­me­ter von Mos­kau ent­fernt) zunächst in den Gegen­ver­kehr gera­ten und mit einem Lkw zusam­men­ge­sto­ßen. Die Eltern des Mäd­chens sind dabei ums Leben gekom­men. Ein Ret­tungs­wa­gen hol­te die ver­letz­te Sechs­jäh­ri­ge vom Unfall­ort ab und stieß auf dem Weg ins Kran­ken­haus an einer Kreu­zung mit einem ande­ren Auto zusam­men. Der Ret­tungs­wa­gen hat sich über­schla­gen – dabei wur­de aber nie­mand ver­letzt.

Mehr zum The­ma — Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall in Ber­lin : Vier Tote, dar­un­ter ein Klein­kind

RT Deutsch


Befehlshaber der Donezker Luftverteidigung bei Sneschnoje 2014 : Hatten nur zwei Flak


Im Jahr 2014 ver­tei­dig­te Wla­di­mir Zemach sein Zuhau­se im Dorf Sne­schno­je im Don­bass, kehr­te nach drei Jah­ren zum fried­li­chen Leben als Zivi­list zurück. Doch im Som­mer die­ses Jah­res fand er sich unter äußerst selt­sa­men Umstän­den in Kiew wie­der, wo er auf­grund eines noch selt­sa­me­ren Ver­dachts ver­haf­tet wur­de.

Die Poli­zei der Nie­der­lan­de sieht ihn als Haupt­zeu­gen bezie­hungs­wei­se als Haupt­ver­däch­ti­gen im Fall des im Jahr 2014 abge­schos­se­nen Malay­si­an-Air­lines-Flu­ges MH17. Im Sep­tem­ber konn­te Zemach dank eines Aus­tauschs gefan­ge­ner und fest­ge­setz­ter Per­so­nen wie­der nach Hau­se zurück­keh­ren. Ein wei­te­rer kürz­lich von der Ukrai­ne frei­ge­las­se­ner poli­ti­scher Gefan­ge­ner, der Jour­na­list von RIA Nowos­ti Kirill Wyschin­ski, hat den Berufs­sol­da­ten im Ruhe­stand über die Umstän­de sei­ner Ent­füh­rung durch die ukrai­ni­schen Geheim­diens­te inter­viewt.

RT Deutsch


Zwei tote Mitarbeiter in Hermes-Paketzentrum in Sachsen-Anhalt


In der Stadt Hal­dens­le­ben in Sach­sen-Anhalt sind am Diens­tag inner­halb weni­ger Stun­den zwei Mit­ar­bei­ter in einem Logis­tik­zen­trum des Paket­un­ter­neh­mens Her­mes tot auf­ge­fun­den wor­den. Die Poli­zei ermit­telt und sucht nach Zusam­men­hän­gen zwi­schen den Todes­fäl­len. Wie ein Spre­cher am Mitt­woch erklär­te, wer­de der­zeit die Todes­ur­sa­che unter­sucht und bis­lang nicht in einer Straf­sa­che ermit­telt. Am Mitt­woch­abend hieß es, dass sich die Hin­wei­se auf eine natür­li­che Todes­ur­sa­che ver­dich­te­ten.

Spe­zia­lis­ten der Ber­li­ner Poli­zei für che­mi­sche und toxi­sche Stof­fe waren am Diens­tag­nach­mit­tag gemein­sam mit Ermitt­lern des Lan­des­kri­mi­nal­amts Sach­sen-Anhalt vor Ort, um das Risi­ko für die Ermitt­ler zu mini­mie­ren. Die Obduk­ti­on der toten Mit­ar­bei­ter, die Auf­klä­rung über die Todes­ur­sa­che brin­gen könn­te, wur­de zunächst zurück­ge­stellt.

Unter­des­sen stand die Arbeit in dem Logis­tik­zen­trum seit Diens­tag­abend still und konn­te nicht wie geplant am Nach­mit­tag wie­der auf­ge­nom­men wer­den. Laut Poli­zei wur­den die Mit­ar­bei­ter der Spät­schicht frü­her nach Hau­se geschickt und die Nacht­schicht nicht ange­tre­ten. Dies sei wegen des Todes zwei­er mut­maß­lich gesun­der Men­schen eine Vor­sichts­maß­nah­me. Erst am Mitt­woch­abend wur­de der Betrieb wie­der auf­ge­nom­men. Von Don­ners­tag an soll der ent­stan­de­ne Paket­stau abge­ar­bei­tet wer­den.

Laut Her­mes-Geschäfts­füh­rer Andre­as Stumpf waren etwa 300.000 Sen­dun­gen lie­gen­ge­blie­ben. Unter den Mit­ar­bei­tern herr­sche wegen der Todes­fäl­le gro­ße Betrof­fen­heit.

In der Nacht zum Diens­tag war auf dem Betriebs­ge­län­de zunächst ein Toter ent­deckt wor­den. Der 58-jäh­ri­ge Mit­ar­bei­ter aus der Betriebs­tech­nik soll dort zusam­men­ge­bro­chen und gestor­ben sein. Am Nach­mit­tag wur­de dann in Hal­dens­le­ben in einem Her­mes-Trans­port­fahr­zeug ein wei­te­rer toter Mit­ar­bei­ter gefun­den. Der 45-Jäh­ri­ge saß leb­los auf dem Fah­rer­sitz.

Den Ver­dacht auf einen Zusam­men­hang zwi­schen den bei­den Fäl­len habe die Poli­zei ange­sto­ßen, so Stumpf. Er selbst habe zunächst kei­ne Ver­bin­dung her­ge­stellt. Berich­te über einen wei­te­ren schwer ver­letz­ten Mit­ar­bei­ter bestä­tig­ten sich nicht. Laut Stumpf hat­te der Mann einen epi­lep­ti­schen Anfall, es gehe ihm wie­der gut.

Wegen der Todes­fäl­le kam es zu einem Groß­ein­satz der Feu­er­wehr, der bis Mitt­woch­mor­gen dau­er­te. Rund 120 Feu­er­wehr­leu­te waren im Ein­satz. Der Fund gerings­ter Men­gen eines Stof­fes, der laut Poli­zei in grö­ße­ren Men­gen gefähr­lich sein soll, sorg­te zwi­schen­zeit­lich für Auf­re­gung.

Die Feu­er­wehr öff­ne­te des­halb alle Pake­te in dem Trans­por­ter des zwei­ten Toten, aller­dings gab die Poli­zei kurz dar­auf Ent­war­nung. Es habe sich um ganz nor­ma­le Zustell­pa­ke­te mit han­dels­üb­li­chem Inhalt gehan­delt, hieß es.

Die Stadt­ver­wal­tung Hal­dens­le­ben erklär­te am Mitt­woch, es habe “nach den der­zeit vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen kei­ner­lei Gefähr­dung für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger bestan­den”. Es gebe “kei­ne Erkennt­nis­se über einen Zusam­men­hang der bei­den Todes­fäl­le”.

Das Logis­tik­un­ter­neh­men Her­mes gehört zum Ham­bur­ger Han­dels­kon­zern Otto. Die Paket­bran­che ist bekannt für ihre nied­ri­gen Löh­ne, schlech­te Arbeits­be­din­gun­gen und den oft miss­bräuch­li­chen Ein­satz von Nach­un­ter­neh­mern.

Mehr zum The­ma — Stress und Über­stun­den : Vie­le Beschäf­tig­te lei­den unter Belas­tun­gen

RT Deutsch